Samstag, 30. Juni 2018

Valencia, der Familien-Reisebericht [Werbung, unbeauftragt]


Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund von Nennung und Verlinkung von Orten, die wir während unserer Reise besucht haben.

Valencia gehört definitiv zu unseren Lieblingsstädten. Mein Mann war 2010 zum ersten Mal im Rahmen seines Studiums dort und kam absolut begeistert und beeindruckt zurück. Seine ersten Worte waren: „Das muss ich dir zeigen, da müssen wir unbedingt nochmal zusammen hin!“ Vier Jahre später haben wir es endlich geschafft und Valencia in Verbindung mit Barcelona und Teneriffa gemeinsam bereist. Auch ich habe die Stadt von der ersten Sekunde an geliebt! Sie vereint so vieles: 

Futuristische Bauwerke; Eine urige Altstadt mit Kathedrale; Winzige, verschachtelte Gässchen; Einzigartige, kleine Boutiquen; Gemütliche, von Cafe’s umrandete Plätze; Strand und Meer.


Und alles ist eingebettet in pure Entspanntheit und Gelassenheit und verbunden durch das langgezogene ehemalige Flussbett des Turia, welches heutzutage ein riesiger Park ist.


Sofort war uns klar: Wenn wir mal ein Kind haben, wollen wir ihm/ihr diese Stadt auch zeigen. Nun haben wir eine kleine Tochter, unser Äffchen, und dieses Jahr dachten wir uns: „Das müssen wir ihr zeigen, da müssen wir unbedingt nochmal zusammen hin!“


Jetzt, Anfang Mai, war es soweit. Wir haben es gewagt und unserem Äffchen diese wunderschöne Stadt gezeigt. Und nicht nur das: Wir konnten auch beide Großelternpaare und Äffchens Onkel davon überzeugen, einen gemeinsamen Familienurlaub daraus zu machen. Doch die ersten beiden Tage (von insgesamt 7 Tagen) verbrachten wir drei alleine in dieser tollen Stadt. Der Rest der Family kam am dritten Tag nach. Natürlich war es diesmal ganz anders als letztes Mal ohne Kind, aber mindestens genauso schön. 

Ich möchte in diesem Reisebericht aber gar nicht chronologisch vorgehen, sondern lieber ein paar Highlights und Valencia-Reisetipps hervorheben.



1.      Auf das Fahrrad, fertig, los!

Am Besten kann man die Stadt, unserer Meinung nach, mit dem Fahrrad erkunden. Dafür ist es sinnvoll, sich ein Hotel zu suchen, welches nahe am Turia-Park liegt. Dieser erstreckt sich nämlich durch einen Großteil der Stadt und verbindet viele Sehenswürdigkeiten miteinander. So kann man durch ihn beispielsweise bis ganz in die Nähe der Kathedrale fahren (davon schreibe ich später noch mehr). Und die futuristischen Gebäude, wie die Oper und das Naturkundemuseum liegen quasi fast IM ehemaligen Turia-Flussbett. Auch den Strand konnten wir so gut erreichen. Die Wege sind mit dem Fahrrad wirklich nicht sehr weit und man ist damit immer sehr mobil und nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Außerdem sieht man während einer Fahrradtour durch die Stadt viel mehr von ihr, als z.B. in der U-Bahn. Fahrradverleihe gibt es fast an jeder Straßenecke und es war auch kein Problem, einen Fahrradsitz für das Äffchen mit auszuleihen. Ihren Fahrradhelm haben wir allerdings von zu Hause mitgebracht, da wir uns nicht sicher waren, ob man sich diesen mit ausleihen kann. Ich habe im Verleih auch keine Helme gesehen.


Mit dem Rest der Familie haben wir noch ein ganz anderes fahrradähnliches Gefährt ausprobiert. Hier konnten 4 Personen gleichzeitig mitfahren und alle mussten treten. Da wir 7 Erwachsene und ein Äffchen waren, liehen wir uns 2 Gefährte aus. In einem fanden 3 Erwachsene und das Äffchen Platz, im anderen die restlichen 4 Erwachsenen. Es war ein Heidenspaß mit den Gefährten und eine lustige Fahrt durch den Turia-Park. Einziges Manko: Das Ausleihen der Gefährte war nicht ganz günstig. Wir zahlten 50 € für 2 Stunden pro Gefährt. Den Preis finde ich schon ein bisschen würzig, aber dennoch hat es sich gelohnt. Man kann übrigens auch kleinere Gefährte ausleihen, es gibt sie auch noch für 2 Personen mit 1-2 Kindersitzen vorne. Wenn man beispielsweise als Paar mit 1-2 Kleinkindern unterwegs ist, reicht das auch.


Natürlich gibt es auch eine relativ gute U-Bahn- und Busanbindung in Valencia. Allerdings sind nicht alle Orte (z.B. der Strand) so einfach damit zu erreichen. Man muss zumindest in Kauf nehmen, öfter mal umsteigen zu müssen.



2.       Spielen im Turia

Ich möchte auch nochmal auf den Turia-Park zu sprechen kommen. Er verbindet nämlich nicht nur auf eine wunderschöne und idyllische Art und Weise die wichtigsten Teile der Stadt. Sondern er bietet auch tolle Spielmöglichkeiten für Kinder aller Altersstufen. So gibt es beispielsweise mehrere wirklich schöne Spielplätze mit Spielgeräten in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden. So ist für alle Kinder etwas dabei. Das Äffchen war begeistert von den unterschiedlichen Rutschen, mehreren Schaukeln und Klettermöglichkeiten. Nach einem langen Tag im Fahrradsitz war das für sie dann die willkommene Gelegenheit, sich auszutoben und ihrem Bewegungsdrang nachzukommen. Mein Mann und ich konnten dann auf einer der vielen umstehenden Bänke ausruhen (oder mit dem Äffchen zusammen die Gegend erkunden). Für größere Kinder gab es einen Rutschenpark. Dieser kostet allerdings extra Eintritt und ist meiner Meinung nach erst für Kinder ab 4-5 Jahren geeignet, da die Rutschen teilweise sehr hoch und steil waren. Für Teenies mit einem Hang zum Skaten oder Biken gab es einen richtigen Skater-Biker-Park mit verschieden hohen Halfpipes und anderen Vorrichtungen. Sehr beeindruckend, was manche Kids so drauf haben. Und für die ganze Familie gab es einen Minigolfplatz mit dazugehörigem Cafe, wo Familien mit größeren Kindern sich im Minigolfen messen konnten. Also für alle was dabei!



3.       Frühstücken wie die Spanier

 Klar hätten wir jeden Tag im Hotel frühstücken können, einfach raus aus dem Bett und Hotelzimmer und rein in den Frühstückssaal mit Frühstücksbuffet. Das haben wir auch 2-3 Mal gemacht. Doch die anderen Male frühstückten wir in der Panateria ganz in der Nähe des Hotels. Zu Deutsch ist das nichts anderes als eine Bäckerei. Viele Einheimische gehen dort zum Frühstücken hin und es gibt, im Vergleich zu den Bäckereien, die ich so kenne, morgens schon belegte Baguette-Stangen mit spanischem Schinken und Käse, welche im Ofen erstmal erwärmt werden und dann mit einer Handvoll Chips serviert werden. Hm, lecker! Wir waren gestärkt für den Tag und zahlten weniger als im Hotel. Und das Beste daran: Wir uns dabei gefühlt wie Einheimische…



4.       Zwischen Haien und Rochen

Ein absolutes Highlight und ein toller Ausflug für die ganze Familie (also vom Enkelkind bis zu den Großeltern) war der Besuch des Oceanografico, dem Meeresaquarium in Valencia. Es ist der größte Aquarium-Komplex ganz Europas und beherbergt Fische und andere Meerestiere aus allen wichtigen Klimazonen der Erde. Es können Delfine, Beluga-Wale, Pinguine, Haie, Rochen, Schildkröten, Korallen, Quallen und ganze Fischschwärme bestaunt werden. Es gibt zwei große Tunnel, von denen aus man die Tier-Vielfalt erleben kann. Es ist atemberaubend und äußerst beeindruckend und hat nochmal alle Aquarien (wie Sealife oder Tropenaquarium) weit getoppt. Nicht nur das Äffchen stand mit offenem Mund vor den riesigen Becken, auch die Großeltern staunten nicht schlecht und die Opas kamen in einen richtigen Fotorausch! Um sich zwischendurch auszuruhen, sind überall Sitzmöglichkeiten und Bänke aufgestellt und es gibt 2 Restaurants, in denen man sich stärken kann. Wir waren schon beim letzten Urlaub im Oceanografico und diesmal trotzdem wieder gleichermaßen begeistert. Und ich würde auch beim nächsten Mal wieder reingehen. Es lohnt sich wirklich!




5.       Vielfalt Markthalle


In der Markthalle im Zentrum Valencias bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Es gibt alles, was das Herz begehrt. Sie kommt dem Schlaraffenland gleich, nur dass man die Leckereien nicht nur einfach von den Bäumen pflücken muss, sondern auch bezahlen muss. Doch es lohnt sich. Jeder kommt auf seine Kosten. Es gibt Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst, Gemüse, Süßigkeiten und noch vieles mehr. Die Markthalle lädt dazu ein, hier und da mal zu probieren oder sich ein paar Leckereien für ein Picknick zu kaufen und auf einer Bank oder einem kleinen Platz zu verspeisen. Wir haben uns beispielsweise ein kleines Tütchen mit Grissini-Stangen, Schinkenfetzen und Käseecken geholt und zur Nachspeise leckeres Obst. Aber nicht nur die Leckereien machen die Markthalle aus, sondern auch das bunte Treiben, die vielen kauflustigen Leute, die Spaß am Essen und probieren haben, sorgen für die einzigartige Atmosphäre. Auch für Kinder ist das ein Erlebnis. Unser Äffchen hat den Besuch dort in der Trage allerdings komplett verschlafen. Das lag aber nicht daran, dass es dort langweilig gewesen wäre, sondern, weil wir eben zur Mittagszeit dort waren.







6.       Auf einem anderen Planeten

Wie auf einem anderen Planeten fühlt man sich inmitten der einzigartigen futuristischen Gebäude, der Oper, dem Naturkundemuseum, dem IMAX-Kino, den Tennishallen und dem Eingang des Oceanografico. Diese Gebäude suchen ihresgleichen, heben sie sich doch von allen anderen Bauwerken ringsherum ganz besonders ab. Wir finden, sie sehen aus, wie die Weltraumstationen in den Star Trek-Filmen. Nur durch die Wohngebäude am Rande des Blickfeldes, wird man in die Realität zurückgeholt. Die Bauwerke sind unheimlich interessant anzuschauen und bieten zudem ja auch in ihrem Inneren viele Möglichkeiten. Mit Kindern ist ein Opernbesuch zwar evtl. noch eine Herausforderung. Aber man kann z.B. auch eine Opernführung mitmachen. So kann man die Oper von innen betrachten und erfährt so einiges darüber. Natürlich wird auch der große Opernsaal und die Bühne besichtigt. Das ist sicherlich nicht nur für Erwachsene interessant. Mit dem Äffchen haben wir die Führung zwar noch nicht mitgemacht, aber die Großeltern und der Onkel des Äffchens waren ganz begeistert davon. Auch das Naturkundemuseum bietet (besonders an regnerischen Tagen) viele tolle Eindrücke für Jung und Alt. Da wir bisher in Valencia immer mit tollem Wetter gesegnet waren, haben wir das Museum noch nicht unsicher gemacht. Vielleicht beim nächsten Mal. IMAX-Filme faszinieren ja sowieso Groß und Klein und vom Oceanografico habe ich ja schon vorgeschwärmt.





7.       Altstadt + Kathedrale

Neben den hochmodernen und futuristischen Gebäuden hat Valencia auch eine wunderschöne, charmante Altstadt mit einer süßen Kathedrale zu bieten. Diese kann natürlich auch von innen besichtigt werden. Der große Platz vor der Kathedrale ist immer sehr belebt und die Restaurants und Cafe’s rundherum laden zum Verweilen ein. Ansonsten lohnt sich auch ein Spaziergang durch die kleinen verwinkelten Gässchen. Dabei stößt man auf so manches kleine Geschäft mit tollen Kostbarkeiten (wie diese neue Tasche) oder interessante Straßenkünste. Wir mögen den Kontrast oder Mix zwischen moderne Bauwerken und klassischen urigen Altstädten sehr gerne. Das macht die Stadt auch so vielseitig.




8.       Sonne, Strand und Meer

Und last but not least darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass Valencia am Meer liegt und somit einen wunderschönen sehr weitgestreckten Sandstrand hat. Dieser lädt zum Sonnen, planschen, baden und Sandburgenbauen ein. Durch die Länge des Strandes verläuft es sich ein wenig und man liegt nicht wie die Sardinen nebeneinander. Es können sich Liegen ausgeliehen werden und es gibt in kurzen Abständen auch immer wieder kleine Kletter- und Spielgeräte für die Kinder, aber auch Beachvolleyball-, Beachbasketball- und Beachfussballfelder. Wir haben einen wunderbar sonnigen Tag für unseren Strandausflug erwischt, sodass das Äffchen planschen und baden konnte. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass sie auch im Meer so eine große Wasserratte ist. Nach dem Planschen und einem ausgiebigen Strandschläfchen haben wir uns in einem der unzähligen Restaurants an der Strandpromenade gestärkt. 



Fazit: Wir lieben die Stadt nach dem gemeinsamen Urlaub mit dem Äffchen und der Family nochmal mehr. Sie hat also auch in puncto Familien- und Kinderfreundlichkeit gepunktet. Auch unsere Familien waren begeistert und wir planen schon den nächsten gemeinsamen Besuch dort. 


Ich hoffe, ich konnte auch euch einen guten Einblick in die Stadt und ihre Möglichkeiten bieten und den ein oder anderen unter euch neugierig machen.

Kommentare:

  1. Nach Valencia muss ich auf jeden Fall auch einmal! Danke für den Tipp und den tollen Reisebericht!

    Liebe Grüße Kay
    www.twistheadcats.com

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  2. Das sieht nach einem schönen Familienurlaub aus! :)

    LG
    Melanie von https://www.pinkinparis.at/

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  3. Valencia ist eine super schöne Stadt - ich war letztes Jahr selbst da. LG Brina von Explore-the-Outdoors.com

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    1. Ach, dann hast du vielleicht einige meiner Tipps selbst schön gemacht und gesehen.

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  4. ich war leider noch nie in Valencia, aber deine Impressionen hier klingen wirklich toll liebe Britta! würde mir sicher auch sehr gut gefallen :)

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

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    1. Dann nichts wie hin, es ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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  5. Valencia hatte ich nie richtig auf dem Schirm aber es sind tolle Eindrücke. Es wirkt sehr ruhig und nicht übermäßig überlaufen :) Toller Reisetipp!

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

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    1. Ja, Gebäudes ist es, was es so schön macht!

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  6. Kaum hab ich das erste Foto gesehen, wusste ich, dass ich dort unbedingt mal hin muss! Das sieht so so schön aus! Danke für deinen tollen Bericht!

    Alles Liebe,
    Julia
    https://www.missfinnland.at

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    1. Gerne, vielleicht führt sich ja eine deiner nächsten Reisen dort hin.

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  7. Valencia ist einfach immer eine Reise wert. Danke für die schönen Einblicke, da denke ich gerne an unseren Trip zurück!

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com und thepawsometyroleans.com

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  8. In Valencia war ich noch nie. Ich bin grad schwanger Viell mach ich das mal mit Kind und Kegel. Tolle Beitrag
    http://carrieslifestyle.com

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  9. Ein ganz toller Reisebericht und schöne Bilder. Ich war vor vielen Jahren mit dem Wohnmobil in Valencia habe aber leider fast nur den Strand gesehen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  10. Super Beitrag mit so tollen Bildern! Das Meeresaquarium würde mich wohl auch sehr reizen. Sowas mag ich total. Und dann liegt die Stadt auch noch am Meer... auf nach Valencia.

    Liebe Grüße, Bea.

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