Donnerstag, 15. März 2018

Familienumzug - Erste Vorab-Tipps

Ich habe ja kürzlich in meinem Blogpost Entrümpelungs-Challenge: Ich lüfte das Geheimnis verraten, dass wir uns ein Häuschen kaufen und Ende April dann voraussichtlich der Umzug stattfinden soll. 

Inzwischen werden die Pläne immer konkreter. Wir werden nun tatsächlich Ende April in unser neues Haus ziehen können. Jetzt, wo die Termine klarer werden, merken wir auch, dass dieser Umzug relativ kurzfristig geplant ist. Besonders an den Umzugsunternehmen ist es zu merken, die schon zunehmend Druck machten, weil sie im April schon ziemlich ausgebucht sind. So haben wir uns nun gestern endlich für ein Unternehmen entschieden, nach langem Abwägen und einigen Terminen. 

Es gibt eben so Einiges zu beachten bei einem Umzug. Und obwohl unser letzter Umzug von Süddeutschland nach Norddeutschland erst 6 Jahre her ist, musste ich mich doch wieder in einige Abläufe reindenken. 

Deshalb habe ich jetzt mal ein paar erste Tipps und Tricks, die Ihr und auch ich VOR einem Umzug bedenken solltet.

1. Umzugsunternehmen

Im Vorfeld solltet Ihr euch Gedanken machen, ob euer Umzug durch ein Umzugsunternehmen vollzogen werden soll oder ob Ihr das selbst stemmen könnt. Wir haben inzwischen doch einige große und auch wertvollere Möbelstücke im Laufe der Zeit angeschafft, die wir nicht mehr selbst transportieren möchten (z.B. Klavier). Daher haben wir uns dafür eintschieden, ein Umzugsunternehmen zu engagieren. Dieses baut sämtliche Möbel ab, verläd alle Umzugskartons und baut am Zielort alle Möbelstücke wieder auf und läd aus. Je nachdem, was ihr vereinbart, packt es auch die Kartons noch aus, hängt Lampen auf oder schließt Waschmaschinen an. 

Bei der Auswahl des Umzugsunternehmens sollte ihr sorgfältig vergleichen und abwägen. Wir haben vor 6 Jahren den Fehler gemacht, NUR auf den Preis zu schauen, aber weniger auf die Seriosität zu achten. Das Ende vom Lied war, dass das eigentlich von uns beauftragte Unternehmen den Auftrag weiterverkauft hat. Das hatte zur Folge, dass das neue Unternehmen falsche oder unvollständige Informationen hatte, z.B. nichts von einem Klaviertransport wusste etc. Außerdem waren die 3 Mann mit einem Umzug dieser Größenordnung (600 km zwischen alter Wohnung und neuem Zielort) überfordert und wir können von Glück reden, dass alles Heil angekommen ist. Deshalb war es uns diesmal ganz wichtig, nicht nur nach dem Preis zu gehen. Ich habe mehrere Umzugsunternehmen angeschrieben, welche mir anhand meiner Informationen schon erste Pauschalangebote mitschickten. Zwei davon habe ich zur Besichtigung nach Hause eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild vom Umzugsumfang machen konnten. Am Ende haben wir uns doch für das günstigere Angebot entschieden, haben nun aber trotzdem ein gutes Gefühl dabei. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der gleichen Stadt, ist also regional und nicht wie letztes Mal von sonstewo. 

Wenn ihr dann von der Wunschfirma ein Angebot bekommen habt,  solltet ihr dieses genau anschauen und nochmal überprüfen, ob alles richtig ist, ob alle Wunscharbeiten aufgelistet sind etc. Wir hatten es nämlich trotz Besichtigung des Umzugsunternehmers, dass er die komplette Demontage und Montage der Kinderzimmermöbel beim Angebot vergessen hatte. Nachdem ich ihn darauf hingewiesen hatte, war das neue Angebot direkt um 120 € teurer. Also immer gut aufpassen, dass nicht noch versteckte Zusatzkosten auf euch zukommen. 


2. Das Packen 

Ich kann wirklich nur empfehlen, rechtzeitig anzufangen. Leider liefern die Umzugsunternehmen oft die Kartons relativ kurzfristig. Unseres z.B. erst drei Wochen vor dem Umzugstermin. Das halte ich für ziemlich spät. Zum Glück haben liebe Freunde uns heute einige Umzugskartons vorbeigebracht, damit wir schonmal anfangen können. Auch wenn wir hier noch 6 Wochen wohnen, können doch einige Dinge schon relativ bald eingepackt werden. Z.B. DVDs, CD's, Spiele, Bücher etc. Dabei solltet ihr darauf achten, die Kartons nicht zu schwer zu packen. Bücher sind z.B. sehr schwer. Daher ist es empfehlenswert, den Karton nur zum Teil mit Büchern zu bepacken und den Rest mit leichterem Gepäck aufzufüllen, wie DVDs oder Bastelmaterialien o.Ä. 


3. Handwerker finden

Manchal sind vor dem Einzug ins neue Zuhause oder nach dem Auszug aus der alten Wohnung noch Handerwerkerarbeiten zu tun, wie z.B. Streichen, Bodenbeläge verlegen etc. Solltet ihr das nicht allein machen wollen oder können, muss ein Handwerker hinzugezogen werden. Auch hier rate ich dazu, euch rechtzeitig umzusehen. Handwerker sind heutzutage Mangelware und oft schon ausgebucht, wenn man zu spät mit der Suche beginnt. Auch hier sollten Preise verglichen werden. Ein professioneller Handwerker schaut sich in der Regel vor Ort erstmal um, um die Lage zu checken und entsprechend planen zu können. Wir wollen beispielsweise im ersten Stock unseres Hauses Laminat verlegen lassen. Hierzu hatte ich eigentlich gestern einen Handwerker bestellt. Als dieser nicht zur vereinbarten Zeit kam und ich dann meine Emails checkte, schrieb er mir, dass er wieder gefahren sei, weil er keinen Parkplatz gefunden hätte (???) !!! Nächste Woche habe ich einen Termin mit einem neuen Handwerker. Grundsätzlich haben wir uns vorgenommen: Was wir selbst machen können, das tun wir selbst. Aber andererseits, was wir bezahlen können, das lassen wir machen. Es erleichtert den Umzug enorm, dass wir die alte Wohnung mit 4 Zimmern, Küche, Bad nun nicht selbst streichen müssen (wenn wir bis dahin noch einen anständigen Maler gefunden haben). Denn mit dem Äffchen dazwischen wäre das eine ziemliche Herausforderung.


Ich bin gespannt, wie sich das alles weiter entwickelt und wie der Umzug dann auch wirklich klappt. Ich werde berichten :).

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