Donnerstag, 18. Januar 2018

Tu dir was Gutes - Blogparade

Die liebe Natalia von simplylovelychaos hat zur Blogparade Tu dir was Gutes - gemeinsam gegen den Stress aufgerufen. Ich finde das Thema für uns Mütter (und natürlich auch Väter und Eltern im Allgemeinen) ganz wichtig. Denn wir sind rund um die Uhr Mama. Wir sind also IMMER Fulltime-Mamis! Auch wenn wir arbeiten gehen hören wir ja nicht während der Arbeitszeit auf, Mutter zu sein. Wir denken trotzdem JEDE freie Minute an unser Kind, sind IMMER in Sorge, ob es ihm gut geht usw. 24 Stunden an 7 Tagen die Woche. Das ist eben so bei uns Müttern. Und das ist ja auch gut so! Das zeichnet uns schließlich auch aus. Es zeigt wie stark wir sind und dass wir stolz sein können, so taff zu sein! 

Es zeigt aber auch, dass wir Auszeiten und Entschleunigung brauchen, um wieder neue (Super-)Kräfte tanken zu können. Um wieder loslegen und ganz für unser Kind und unsere Mutterrolle da sein zu können. Leider wird genau diese Mutterrolle und alles, was sie ausmacht, in unserer Zeit kaum bis gar nicht wertgeschätzt. Wir bekommen ein Jahr der Elternzeit (wenig) bezahlt. Wenn wir länger zu Hause bleiben wollen - bei unserem Kind wohlgemerkt und nicht, um uns einen schönen Lenz zu machen - können wir schauen wo wir bleiben. Denn der Fulltime-Mami-Job ist ab dann unbezahlt. 

Wie sollen wir uns selbst lieben, auf die Schulter klopfen und stolz auf unsere Kraft, Stärke, Geduld, Durchhaltevermögen, Einfallsreichtum, Gelassenheit, Kreativität, Überwindung, Multitasking sein, wenn keiner es sieht und würdigt?

Indem wir Mütter und Eltern uns gegenseitig unterstützen, pushen, gratulieren, feiern und wertschätzen! 

Wir haben schon genug mit den Vorurteilen, guten Ratschlägen und dem Unverständnis vieler Menschen zu kämpfen! Da müssen wir uns doch das Leben nicht noch gegenseitig schwer machen. Kinder vergleichen, uns gegenseitig in Schubladen stecken und ein Richtig-oder-Falsch-Denken hilft nicht weiter, sondern zieht noch mehr runter! Also lasst uns alle mithelfen, dass wir Mütter Wertschätzung und Verständnis von uns Müttern bekommen!

Das alleine reicht aber noch nicht, um Kraft zu tanken und gepusht zu werden. 

Wir müssen uns wieder mehr lieben lernen, denn nur wen man liebt, tut man auch gern und bedingungslos etwas Gutes. Und wir müssen lernen unsere Grenzen zu achten und nicht ständig (selbstlos) zu überschreiten.

Ich neige zum Beispiel dazu, erstmal alles abzuhandeln, was "wichtig" ist, mich um alles und jeden zu kümmern und wenn dann noch Zeit ist (was eher selten der Fall ist), dann tue ich etwas für mich. Das ist aber oft zu spät. Oft merke ich dann, wie gerädert ich abends bin und gereizt.

Es gilt also RECHTZEITIG auf die Bremse zu treten und Zeit für sich einzufordern und zu nutzen, mit Dingen, die du liebst. Denn DU bist auch wichtig!!!!


Meine "Das tut mir gut - Tipps":

1. Sonne tanken


In Norddeutschland ist die Sonne zwar leider oft Mangelware, aber um so mehr genieße ich es, wenn sie sich doch mal blicken lässt. Ein kleiner Spaziergang, immer der Sonne nach, bewirkt Wunder. Am Besten alleine, um entspannen und abschalten zu können. Aber wenn sich diese Gelegenheit nicht bietet, kann auch ein Spaziergang oder Besuch auf dem Spielplatz mit Kind eine gute Alternative sein. Hauptsache Sonne tanken, da hat man sofort bessere Laune und fühlt sich insgesamt wohler.


2. Kaffee/Tee/heiße Schokolade trinken

Früher fand ich es immer fast ein bisschen befremdlich, wenn ich Menschen alleine im Cafe gesehen habe. Sie taten mir leid, weil sie scheinbar Niemanden hatten, der ihnen Gesellschaft leistete. Heute weiß ich, dass es vermutlich nicht immer Einsamkeit war, die sie alleine ins Cafe gehen ließ. Sondern sicherlich auch manchmal das Bedürfnis nach Ruhe und nach Zeit für sich selbst. So ein leckeres Heißgetränk im Cafe nebenan, vor oder nach dem Einkaufen, kostet nicht viel Zeit und Aufwand. Es ist nicht, wie zum Sport gehen, Tasche packen müssen, hinfahren, Sporteln, duschen und zurück. Sondern es lässt sich wunderbar in den Tag integrieren und gibt trotzdem Kraft und ein wenig Entschleunigung. Wer sich "besonders" verwöhnen möchte, kann sich ja noch ein Stück Kuchen dazu bestellen ;).


 3. Baden


Für mich gibt es nichts Entspannenderes als ein richtig heißes Bad mit Schaum oder anderen pflegenden Zusätzen, z.B. Milch und Honig und einem guten Buch (das ist übrigens auch der einzige Ort, wo ich zur Zeit in Ruhe und entspannt lesen kann). Wenn möglich schicke ich meinen Mann in der Zeit mit dem Äffchen auf den Spielplatz, damit ich die Wohnung für mich habe und mal eine halbe Stunde bis Stunde nichts anderes sehe oder höre. Danach fühle ich mich durch die tollen und wohlduftenden Badezusätze nicht nur entspannt, sondern auch schön.


4. Heimaturlaub bei Äffchens Großeltern


Da Äffchens Großeltern in Süddeutschland leben, machen wir aus einem Besuch bei ihnen immer direkt einen längeren Heimaturlaub. Wir ziehen quasi bei meinen Eltern oder Schwiegereltern ein und müssen uns eine Woche (oder länger) um nichts mehr kümmern. Das Essen wird uns gemacht, Wäsche müssen wir in der Zeit nicht waschen (und wenn doch, dann nehmen uns das die Omas ab) und es ist immer jemand da, der auch mit auf das Kind schaut oder uns als Paar auch mal zu einer kleinen zweisamen Aktivität verhilft. Das tut gut und fühlt sich wirklich wie Urlaub an. Nur halt nicht in der Karibik...


5. Einem Hobby nachgehen


In der Zeit vor dem Mamasein hatte sicherlich jede Mutter mindestens ein Hobby, z.B. Nähen, Tanzen, Fahrradfahren, Lesen oder was auch immer. Als Mama hat man oft kaum mehr Zeit dafür bzw. nimmt sich auch selten Zeit dafür. Dabei ist es so wichtig, zwischendurch Dinge zu tun, die richtig Spaß machen. Also ran an die Nähmaschine, rauf auf das Fahrrad oder rein die Inline-Skates. Ich zum Beispiel habe endlich wieder angefangen im Chor zu singen. Einmal die Woche gehe ich nun abends zur Chorprobe, trällere eine Stunde und komme dann meist ganz beschwingt nach Hause. Da sie abends stattfindet, kann mein Mann in der Zeit auf das Äffchen aufpassen (oder das Äffchen auf ihn...). Klar, ich muss die Chorprobe auch öfters mal ausfallen lassen, weil das Äffchen kränkelt oder mein Mann doch mal länger arbeiten muss. Aber ich versuche so oft es geht hinzugehen. Ach ja, und alle heilige Zeit komme ich auch mal zum Häkeln.



Wie ich sonst noch so entspanne könnt ihr auch gerne nochmal in meinem Post 
Raus aus dem Affentheater oder meine Top-Entspannungstipps nachlesen!




Was tut ihr für euch? Was ist euer Seelenbalsam? Euer Geheimtipp?

 

Mittwoch, 17. Januar 2018

Gefülltes Fladenbrot

Neulich musste es mal wieder schnell gehen bei uns in der Küche. Deshalb habe ich seit Langem mal wieder ein "Gefülltes Fladenbrot" gemacht. Es geht ganz einfach, schmeckt lecker und ist schnell ohne viel Aufwand gemacht. Es gibt natürlich viele kreative Variationsmöglichkeiten, ich stelle euch heute eine davon vor:

Zutaten für 2 Erwachsene (und ein Kleinkind):

1 Fladenbrot

5 Scheiben geräucherter Schinken

2 mittelgroße Tomaten

1 Mozzarella

3 Peperoni aus dem Glas (für Kinder lieber weglassen, oder nur eine Hälfte des Fladenbrotes damit belegen oder Paprika nehmen)

1 Hand voll Oliven (kann auch weggelassen werden, je nach Geschmack)

1 Putenbrust (in Streifen geschnitten)

2 EL Rapsöl (oder ein anderes)

Salz, Pfeffer

nach Belieben Paprika-Pulver, Knoblauch


Und so geht die Zubereitung

Zuerst wird die Putenbrust in Streifen geschnitten und mit dem Öl und den Gewürzen mariniert. Während der weiteren Zubereitung durchziehen lassen.

Nun wird das Fladenbrot quer aufgeschnitten.

Mit geräuchtertem Schinken belegen und anschließend kleingeschnittene Tomatenwürfeln, Mozzarellawürfel,Peperoni (oder Paprika) und Oliven darüberstreuen.

Ofen schonmal vorheizen auf 180-200°C und Ober-Unterhitze.

Die Putenstreifen kurz in der Pfanne anbraten und ebenfalls auf dem Fladenbrot verteilen.

Fladenbrot zuklappen und alles für ca. 10 Minuten in  den Ofen, warten bis der Käse zerlaufen ist und herausnehmen, bevor das Fladenbrot oben zu kross ist.

Und schon kann geschlemmt werden.

Wie gesagt, es sind euch da alle Möglichkeiten offen, im Prinzip wie bei der Pizza! Einfach drauflegen, was euch schmeckt, in den Ofen und aufessen!

Lasst es euch schmecken!


Montag, 15. Januar 2018

Die Sache mit dem Töpfchen - 4 "Töpfchen-Tipps"

Wie ich schon im Blogpost Der Wal muss mit auf's Töpfchen erwähnte, ist das Töpfchen momentan der große Renner. Zur Zeit wird es mehrmals täglich besucht, ohne Wal-Buch geht nichts und bisher landet auch nur sehr sporadisch etwas im Töpfchen. 

  
Wie fing das eigentlich an mit dem Töpfchen?

Schon weit vor Weihnachten hat das Äffchen immer wieder mal selbst auf die Windel geklopft und "Kacki" gerufen, was auch meistens der Wahrheit entsprach. D.h. sie fing ab dem Zeitpunkt an zu spüren, wenn sich in der Windel etwas tat. Das war dann für mich der Punkt, an dem ich dachte, jetzt sollte mal ein Töpfchen her. Kaum hatte ich dieses aber besorgt, hörte das Äffchen schlagartig wieder auf, ihre Windelaktionen zu kommentieren, sodass das Töpfchen erstmal bis vor 2 Wochen als Dekoartikel in unserem Gäste-WC stand. Erst jetzt ist es plötzlich wieder interessant. Das Töpfchen und was da so in der Windel passiert... Naja, und vor einer guten Woche hatten wir dann ja das erste Erfolgserlebnis. Seither passiert das aber eher selten.

Wie geht es jetzt weiter?

Nun stellte ich mir die Frage, die sich bestimmt schon ganz viele Eltern vor mir stellten: Wie soll ich jetzt diesbezüglich weiter verfahren? Soll ich am Ball bleiben, die Töpfchenbesuche initiieren, sie immer wieder daran erinnern, sie an das Töpfchen "gewöhnen"? Oder soll ich abwarten, das nicht forcieren? Aber schläft es dann nicht vielleicht wieder ein? Verpasse ich dann nicht den richtigen Zeitpunkt? Nach einigem Hin- und Herüberlegen und so manchem Gespräch mit Eltern gleichaltriger oder älterer Kinder bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

Meine 4 Töpfchen-Tipps:

1. Kein Druck 

Das Kind wird nicht schneller erfolgreich aufs Töpfchen gehen, je öfter ich mit ihr "übe". Es kann eben erst langfristig auf's Klo gehen, wenn es wirklich spürt, dass es muss. Da bisher noch sehr sporadisch etwas im Töpfchen landet, ist davon auszugehen, dass es jetzt erst losgeht mit dem Spüren. Damit sie aber weiterhin "gern" auf das Töpfchen geht ist es jetzt wichtig, KEINEN Druck aufzubauen, indem ich sie ständig überrede auf das Töpfchen zu gehen und ihr dann womöglich noch zu signalisieren "Mama ist enttäuscht", wenn eben wiedermal nichts passiert. Das Äffchen gibt das Tempo an und das ist gut so!


2. Angenehme Atmosphäre schaffen

Wie gesagt, es ist wichtig, dass das Äffchen gern auf das Töpfchen geht und keine Abneigung entwickelt. Deshalb schaffe ich eine angenehme "Klo-Atmosphäre". Dafür sind drei Punkte zu beachten:

- Das Töpfchen sollte an einem warmen Ort stehen (wer packt den Popo schon 
  gern in der Kälte aus?)

- Das Töpfchen sollte ein ansprechendes Design haben. Das heißt nicht, dass ein
  unglaublich teures, buntes, aufwendiges Töpfchen gekauft werden muss. 
  Man kann auch ein ganz normales einfarbiges Töpfchen mit lustigen Stickern 
  bekleben und schon ist es interessant und bunt.

- Wenn das Kind nicht gern auf das Töpfchen geht, ist vielleicht ein Klo-Sitz eine
  gute Alternative. Einfach das nehmen, womit sich das Kind am wohlsten fühlt.
3. Ein Ritual daraus machen

Es kann auch hilfreich sein, den Töpfchenbesuch in ein Ritual mit einzubauen. Z.B. morgens und abends nach dem Aufstehen und vor dem Schlafen gehen. Genau wie das Zähneputzen, Anziehen etc. Dabei ist es wichtig, sozusagen ein Ritual aus dem Ritual zu machen. Also nicht einfach Hose runter, draufsetzen, abwarten und fertig. Sondern eben vielleicht ein schönes Buch mitnehmen und gemeinsam anschauen oder Mama singt jedes Mal ein lustiges Klo-Lied oder was euch eben einfällt. Bei uns ist ja das Wal-Buch nicht mehr wegzudenken. 


4. Erfolgserlebnisse feiern

Wenn das Äffchen dann erfolgreich war am Töpfchen, egal ob mit einem großen oder kleinen Geschäft, feiere ich eine kleine Party! Lobe sie also, sage, wie toll sie das schon kann etc. Wenn das Töpfchen leer bleibt, sage ich ihr, dass das völlig ok ist.


Noch ein paar Worte zum Thema Toilettentraining:

Ich persönlich halte gar nichts davon, ein sogenanntes Toilettentraining mit dem Kind zu veranstalten. Das setzt das Kind nur unter Druck, es fühlt sich schlecht, wenn es nichts ins Töpfchen macht und noch schlechter, wenn etwas in die Hose geht. Die Kinder haben dann schnell das Gefühl zu versagen. Und das ist das Letzte, was wir unseren Kindern bei diesem Thema (und natürlich auch generell) vermitteln sollten. Also, ganz entspannt angehen und dem Kind Zeit geben. Das ist mir wichtig!



Wie habt ihr das mit dem Töpfchen gehandhabt?


Sonntag, 14. Januar 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW 2

Das neue Jahr ist inzwischen schon wieder zwei Wochen alt. Der Alltag ist wieder eingekehrt, das Äffchen ist wieder in der KiTa und der Liebste in der Arbeit. Was wir erlebt haben, was mein Mutterherz höher schlagen ließ und was es traurig machte, könnt ihr hier bei den aktuellen Herz- und Schmerz-Momenten nachlesen!



💓 Mein Herz-Moment #1:

Mein ultimativer Herz-Moment fand diese Woche am Freitag Nachmittag statt. Freitags ist das Äffchen ja bis zu meinem Wiedereinstieg in die Arbeit noch bei mir zu Hause und hat kita-frei. Wir waren also vormittags unterwegs, haben biometrische Passbilder für sie machen lassen, da wir evtl. dieses Jahr mit ihr ins Ausland wollen. Den Nachmittag haben wir dann eben ruhig angehen lassen, viel gespielt, gebaut, Bücher angeschaut und so weiter. Auf einmal setzte sich das Äffchen auf das Sofa und begann, sich mit den Händen auf die Oberschenkel zu klopfen und zu "singen". Ich verstand kein Wort, aber es war eindeutig, dass es ein Lied sein sollte. Das war ja schon der erste super süße Moment, denn dass sie wirklich singt, kam bisher eigentlich noch nicht vor. Aber es geht noch weiter. Da ich ihr "Lied" nicht kannte, sie mir aber zeigte, ich solle mitmachen, klopfte ich mir also auch auf die Oberschenkel. Da freute sich das Äffchen. Als sie nur noch klopfte und nicht mehr sang, stimmte ich das Lied "A ram sam sam" an. Bestimmt kennen es die ein oder anderen unter euch, das Lied ist in KiTa's oft der Dauerbrenner und gerade zur Faschingszeit sehr beliebt. Es besteht eigentlich nur aus Fantasiewörtern und wird mit Gesten und eben Schenkel-Klopfen begleitet. Das Äffchen strahlte über das ganze Gesicht und machte mir sämtliche Gesten nach. Es war ein Bild für Götter und es machte riesig Spaß, mit ihr zu singen. Natürlich sollte ich das Lied dann in Dauerschleife singen und am Ende rief sie immer wieder ganz begeistert "Einmal" (Nochmal). Das war wirklich ein Herz-Moment!


💓 Mein Herz-Moment #2:

Den zweiten Herz-Moment erlebte ich am Donnerstag in der KiTa. Als ich das Äffchen abholte, freute sie sich und flitzte nochmal schnell in ihre Gruppe, um ihren ErzieherInnen A., M. und L. Tschüss zu sagen. A. verabschiedete sich überschwänglich von dem Äffchen und rief mir dann zu "Es ist schön, das Äffchen in unserer Gruppe zu haben". Welches Mutterherz schlägt da nicht höher? Und als wäre das nicht schon genug, kam es noch besser. Bevor wir die KiTa verließen, hatte ich noch ein kurzes Gespräch mit der Leitung. Am Ende des Gesprächs sagte sie zu mir: "Das Äffchen ist wirklich so ein neugieriges und aufgewecktes Kind. Sie ist an allem interessiert und möchte alles entdecken und mitmachen. Da kannst du wirklich stolz sein! Alles richtig gemacht!" Ihr könnt euch vorstellen, dass ich den Rest des Tages sehr beschwingt war! Auch wenn ich grundsätzlich mit mir als Mama überwiegend zufrieden bin, bleibt ja letztlich doch immer wieder mal etwas Unsicherheit, ob man immer auf dem richtigen Weg ist etc. Da tun solche Aussagen als Bestätigung manchmal schon wirklich richtig gut! Und dann gleich zwei an einem Tag... Absolute Herz-Momente!

 
😩 Mein Schmerz-Moment

Was in der letzten Woche noch ein Herz-Moment war, nämlich das Durchschlafen, entwickelte sich leider diese Woche wieder eher in Richtung Schmerz-Momente. Das Durchschlafen blieb nicht nur eine Ausnahme, das gesamte Schlafverhalten wurde leider wieder unruhiger. Das Äffchen wacht öfter auf, jammert, will trinken, will kuscheln etc. Möglicherweise machen sich nun doch die letzten Backenzähne auf den Weg, auch wenn ich bisher nichts sehen konnte. Naja, ich freue mich, dass es jetzt ein Weile wieder besser lief und hoffe, dass bald wieder eine gute Phase folgt. Bis dahin übe ich mich in Gelassenheit, wie in meinem Artikel zum Thema Kinderschlaf beschrieben.


So, auf in eine neue Woche. Es stehen einige wichtige Termine an, ich bin gespannt, welche Herz- und Schmerz-Momente uns beschert werden. Nächsten Sonntag werdet ihr es erfahren. Bis dahin: Habt eine gute und schöne Zeit!


Was waren eure Herz- und Schmerz-Momente der Woche?

 

Samstag, 13. Januar 2018

Mamas LIFE - Mamas STYLE: "Milch & Honig - Kleopatras Wundermittelchen"

Heute starte ich, wie im Blogpost Aussichten für 2018 versprochen, mit meinem ersten Blogpost in der neuen Rubrik "Mamas LIFE - Mamas STYLE", zum Thema  
"Milch & Honig - Kleopatras Wundermittelchen".


Welche Frau sehnt sich nicht nach ewiger Jugend, Schönheit und geschmeidiger Haut?

Der damaligen Pharaonin Kleopatra, die 7., sagte man genau diese Eigenschaften nach. Sie galt als die schönste Frau ihrer Zeit, betörte alle Männer und alterte angeblich kaum. Aber was hielt sie so jung und schön? Was waren ihre Wundermittelchen?

Bei ihrem Beautygeheimnis ging es nicht etwa um magische Zaubertränke oder Hexenwerk. Nein, Kleopatra ahnte schon im ersten Jahrhundert vor Christus, was heute längst bewiesen ist:

MILCH lässt bei äußerlicher Anwendung die Haut jünger erscheinen. Das liegt am Fett in der Milch. Dieses legt sich beruhigend über gerötete und gereizte Hautpartien und sorgt für schnellere Heilung. Die Milchsäure ist dafür zuständig, dass die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert wird und diverse in der Milch enthaltene Vitamine erzeugen einen glättenden Effekt.

SAHNE wirkt ähnlich wie Milch, ist nur noch fetthaltiger und macht die Haut daher noch geschmeidiger.

HONIG bindet die Feuchtigkeit, Geschmeidigkeit ist die Folge. Außerdem wirkt er reinigend, entzündungshemmend und antibakteriell und somit beruhigend auf die Haut ein. 

Diese drei "Wundermittel" verhalfen Kleopatra also zu ihrem ewig jugendlichen Aussehen. Das Beste ist: Es ist ganz einfach, sich diese Zutaten zu besorgen und sie sind 100% natürlich - keine Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr Bio-Produkte verwenden.


Baden wie Kleopatra 

Kleopatra schwor daher auf ein ausgiebiges und entspanntes (Stuten-)Milch-Honig-Bad. Inzwischen ist bekannt, dass ebenso Kuhmilch verwendet werden kann.
Hier das Rezept:

0,5-1l Milch (am Besten Voll- oder Buttermilch, wegen des hohen Fettanteils)

3-4 EL Bienenhonig

und wer es ganz luxuriös möchte, kann sich noch die Blütenblätter einer Rose dazugeben. 

Schon ist das Wannenbad fertig. Legt euch rein und entspannt euch, bei leiser Musik oder einem guten Buch!


Nach dem Bad

Wenn ihr aus dem Bad aussteigt, gibt es auch noch zwei Dinge zu beachten:

1. Um die Wirkstoffe nicht wieder direkt von der Haut zu reiben, sollte beim Abtrocknen die Haut nur abgetupft werden. 

2.  Auf Bodylotions kann nach dem Bad verzichtet werden, da die Haut quasi schon von der Milch und dem Honig eingeölt ist.


Zeit finden

Kleopatra hatte als Pharaonin sicherlich nicht das Problem, sich etwas Zeit für ihr (tägliches) Bad freizuschaufeln. Ihre Kinder wurden sicherlich überwiegend von Ammen und Kindermädchen betreut. Wir haben es da als Mamas oft nicht ganz so leicht. Trotzdem ist es wichtig, uns Zeit für uns zu nehmen. Ihr könnt am Besten einschätzen, wie ihr das organisiert. Ich bade ja für mein Leben gern (daher auch dieser Beitrag). Täglich komme ich bei weitem nicht dazu, meist bleibt es bei der kurzen Dusche. Aber am Wochenende lasse ich es mir nicht nehmen. Da schicke ich das Äffchen mit Papa für ein Stündchen auf den Spielplatz und nutze die Zeit für ein entspanntes Bad. Danach fühle ich mich entspannt und schön, was will man mehr?

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Ich hoffe euch hat mein erster LIFESTYLE-Beitrag gefallen. Gibt es Themen, die euch interessieren? Worüber soll ich in dieser Rubrik mal schreiben? Ich bin für Anregungen immer offen!


Der nächste "Mamas LIFE - Mamas STYLE" - Beitrag kommt am Samstag, den 27.01. online. 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Der Wal muss mit auf's Töpfchen

Am Montag habe ich euch noch stolz meine Wickeltipps und -tricks präsentiert, weil das Äffchen momentan immer einen riesigen Akt draus macht. Seit dem Wochenende sind wir aber (theoretisch) schon wieder einen kleinen Schritt weiter. Das Töpfchen ist jetzt der Renner! Wie kams?

 
Die Aktion

Am Freitag Abend kam das Äffchen plötzlich ganz aufgeregt angelaufen, klopfte sich auf den Po, schrie "Kacka" und zerrte mich Richtung Gäste-WC, wo ihr Töpfchen steht. Ich reagierte sofort, zog sie aus und platzierte sie mittig auf dem Töpfchen. Für den Fall, dass es eine längere Sitzung werden würde holte ich ein x-beliebiges Buch. Ich griff auf die Schnelle zu einem Buch über Farben. Sie schaute es vergnügt an, während ich erwartungsvoll auf ihrem Schemel unter dem Waschbecken kauerte. Auf Seite 2 ihres Buches ging es um die Farbe Blau und ein großer Wal ist abgebildet, der eine Fontäne aus dem Loch im Kopf schießt. Wichtig kommentiert sie das Bild mit "Wal". Soweit so gut. 

Das Erfolgserlebnis

Wir hatten dann auch tatsächlich das erste Erfolgserlebnis auf dem Töpfchen und ich spülte dieses hinterher total beschwingt zum ersten Mal aus. Wenn mir jemand vor meiner Zeit als Mama erklärt hätte, dass ich mal eine Party feiern würde, wenn das erste Geschäft im Töpfchen landet, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Mein Mann und ich fanden es damals ja schon peinlich, wenn Eltern in der Öffentlichkeit an der Windel des Nachwuchses schnupperten. So ändern sich die Zeiten...

Als Papa nach Hause kam und das Äffchen ihm auf das Töpfchen zeigend und "Kacka"-rufend erklärte, was passiert war, ging die Party in die zweite Runde. Soviel dazu...

Das Äffchen hatte scheinbar einen Lauf, denn am Samstag Morgen fand ich nach ihrem Besuch im Gäste-WC eine kleine Pfütze im Töpfchen. Wieder wurde fleißig gelobt und ich dachte: 

Der Anfang einer neuen Ära...

...Seither ist das Äffchen hochmotiviert, auf das Töpfchen zu gehen. Gefühlt jede Stunde sitzen wir nun zusammen im auch gefühlt 1x1m großen (oder kleinen) Gäste-WC auf Töpfchen und Schemel und bestaunen den vielmals erwähnten Wal. Weil das Äffchen nicht mehr aufstehen möchte, wenn sie einmal sitzt, dauert deshalb jede Sitzung eine (ebenfalls gefühlte) halbe Stunde, nach der mich ein blitzsauberes und trockenes Töpfchen anstrahlt. Immerhin strahlt es mit dem Äffchen um die Wette.

Ohne Wal geht nix!

Weil ich sehr für Abwechslung bin, versuchte ich es zwischendurch mit anderen Büchern, die sie sonst auch so liebt. Keine Chance... ohne Wal geht nix. Mit Wal zwar auch nicht, aber das kommt hoffentlich noch. Bis dahin versuche ich Äffchens Motivation zu unterstützen und hüte mich davor, Druck auf sie auszuüben. Ist ja schön und eine gute Voraussetzung, wenn sie Spaß am Töpfchen hat. Dass sich mein Spaß dabei (noch) in Grenzen hält, muss sie ja nicht wissen. Aber was tut man nicht alles für die Entwicklung des Kindes...?


Gehen eure Kids schon auf das Töpfchen? Und wie vertreibt ihr euch die Zeit ;)?

Mittwoch, 10. Januar 2018

DIY - Lustige Waschlappis basteln

Diesmal möchte ich euch mal wieder eine kleine, feine DIY Bastelanleitung präsentieren. Und zwar für diese lustigen Waschlappis. Sie sind für eine relative breite Altersspanne interessant. Babies freuen sich riesig, wenn wir Eltern ihnen mit dem Waschlappentier etwas vorspielen oder -singen. Und die Kleinkinder können schon selbst aktiv werden. Sowohl beim Basteln, als auch beim Spielen hinterher. 

Es ist gar nicht schwer. Für ein Waschlappentier benötigt ihr folgende Utensilien:

1 Waschlappen (Farbe und Muster nach Wahl)
Wollreste (idealerweise in ähnlichen Farben)
Wackelaugen
Knöpfe
Schere
Sticknadel  

Und so geht's:

1. Zuerst umwickelst du die geschlossenen Ecken des Waschlappens jeweils mit Wollresten, knotest sie zu und schneidest sie ab. Somit sind schonmal die Ohren fertig.



2. Wackelaugen aufkleben oder besser noch aufnähen (hält dann besser, falls die Kids mal dran reißen).


3. Knopf als Nase aufnähen und Mund mithilfe der Sticknadel und dem Wollrest aufsticken.
Und schon können die Kinder oder ihr Eltern für die Babies mit den lustigen "Waschlappis" spielen. Viel Spaß!


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Hiermit beteilige ich mich an der Blogparade bestDIYofmonth von der Leipziger Mama.

Montag, 8. Januar 2018

Kleine Zappler wickeln leicht gemacht - 3 Tricks 3 Tipps

Seit Kurzem spielt sich folgende Szene bei uns mehrmals täglich ab: Das Äffchen zeigt mir an, dass die Windel voll ist, indem sie sich auf den Popo klopft und lautstark "Kacka" ruft. Wenn ich sie dann aber auf den Wickeltisch legen und wickeln möchte, flitzt sie davon und macht ein Fangen-Versteck-Spiel daraus. Habe ich sie dann endlich erwischt, gibt es ein riesiges Geschrei und Gezappel und das Windelwechseln wird zur körperlichen und psychischen Herausforderung.
Kennt ihr das? Eine sehr gute Freundin kennt das auch von ihrer Tochter. Als ich ihr von unserem Wickel-Kampf erzählte, verriet sie mir drei tolle Tricks für entspanntes Wickeln. Die fand ich so gut und hilfreich, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.


Trick 1 - Das Poster


Ein großes Poster mit vielen Tieren, Fahrzeugen oder anderen Gegenständen über dem Wickeltisch an der Decke bewirkt Wunder. Was früher (als das Äffchen klein war) das Mobile war (und schon lange nicht mehr interessant ist) ist jetzt das Poster. Suche am Besten eines aus, auf dem Dinge abgebildet sind, die dein Kind brennend interessieren. Das kann ein Fahrzeuge-Poster mit Autos, Traktoren, Lastwagen und Motorrädern sein. Oder ein Bauernhof-Poster mit Enten, Hühnern, Pferden, Kühen, Schafen und Bauern. Oder ein Spielplatz-Poster mit Rutsche, Schaukel, Trampolin, Sandkiste und Klettergerüst. Hauptsache es lenkt das Kind ab. Während des Wickelns kannst du dann fragen: "Siehst du das Pferd?" oder "Wo ist der Traktor?" und das Kind ist beschäftigt.


Trick 2 - Die Kette

Eine bunte Kette mit verschiedenfarbigen runden oder tierförmigen Holzperlen lädt das Kind zum Spielen und Fühlen ein. Das Beste ist: Mit etwas größeren Wickelkindern kann man diese Kette sogar schon gemeinsam basteln. Fädeln fördert die Feinmotorik und das Kind spielt hinterher mit "seiner" Kette. Das ist ja noch viel toller, als mit einer x-beliebigen Kette. Drücke deinem Kind die "Wickel-Kette" in die Hand, sobald es auf dem Wickeltisch liegt. Es kann dann mit den Perlen spielen, sie sich umhängen usw. Wenn du schnell wickeln kannst, bist du fertig, bis das Kind merkt, dass es abgelenkt wurde :)! Wenn es schnell gehen muss und du bisher noch keine Kette mit deinem Kind gebastelt hast, tut es auch eine alte Kette von dir. Hauptsache sie darf im Notfall kaputt gehen, sonst ärgerst du dich.



Trick 3 - Das Schüttelglas

Für dieses Ablenkungsmanöver brauchst du ein durchsichtiges Plastikgefäß mit Deckel und verschiedene kleine Figuren (z.B. aus dem Ü-Ei). Einfach eine Figur in das Gefäß geben, Deckel drauf und dem Kind beim Wickeln in die Hand drücken. So kann das Kind die Figur im Glas anschauen, das Glas schütteln, damit rasseln, aber die kleine Figur nicht verschlucken. Besonders interessant ist es, wenn bei jedem Wickeln eine andere Figur in dem Gefäß ist. So hast du den Überraschungs-effekt auf deiner Seite. Probier's mal aus!


Ich finde die Tricks großartig und habe sie (bis auf das Poster) auch schon ausprobiert und ich muss sagen, bisher klappt es ganz gut.



Nun aber noch ein paar Tipps von mir, wie ihr die Wickelsituation auch noch entschärfen könnt:


Tipp 1 - Die Vorwarnung

Nicht jedes Kind zeigt eine volle Windel an und haut dann ab. Viele (oft kleinere) Kinder geben ja noch kein Zeichen, du riechst nur einfach irgendwann, dass die Windel voll ist. Wenn du weißt, dass dein Kind momentan nicht gerne gewickelt wird, dann kündige dein Vorhaben rechtzeitig an. Klar, man könnte meinen man tut sich einen Gefallen damit, wenn man das Kind überrascht und hofft, dass es dann einfach still hält. Aber meine Erfahrung zeigt, dass das Äffchen dann nur noch mehr schimpft und zappelt, weil es sich überrumpelt fühlt (wenn es nicht vorher schon die volle Windel bemerkt hat). Wenn ich ihr aber sage "Wir müssen deine Windel wechseln, lass uns noch den Turm zu Ende bauen, dann machen wir dir einen frischen Po!", kann sie sich darauf einstellen, wird nicht sofort aus der Situation gerissen und kooperiert dann besser.


Tipp 2 - Die Ankündigung

Auch hilfreich ist es, wenn du deinem Kind etwas in Aussicht stellst. Etwas Tolles, das nach dem Wickeln passiert, z.B. "Wir wollen gleich rausgehen zur Schaukel. Lass uns noch schnell eine frische Windel machen und dann geht es los". Wichtig ist, dass das nicht als Belohnung verstanden wird. "Wenn du dich jetzt lieb von mir Wickeln lässt, dann gehen wir hinterher raus zur Schaukel" wäre nicht hilfreich. Erstens ist es eine Art Erpressung, denn es suggeriert, dass es nicht zur Schaukel geht, wenn das Wickeln nicht reibungslos funktioniert. D.h. du müsstest dann auch konsequent drinnen bleiben, wenn es nicht klappt. Und das wäre schade. Zudem würde das Kind, wenn es als Belohnung formuliert werden würde, irgendwann nur noch wegen der Belohnung mitmachen, nicht aber um des Mitmachens willen. Also bleibe einfach dabei, etwas Schönes in Aussicht zu stellen. Etwas, von dem du weißt, dass dein Kind sich darauf freut. Die Vorfreude lässt dein Kind dann (hoffentlich) von ganz allein kooperieren.


Tipp 3 - Safety First

Wenn dein Kind auf dem Wickeltisch besonders wagemutige Turnübungen vollführt, nur um nicht gewickelt zu werden (drehen, wälzen, mit den Armen und Beinen fuchteln etc.), empfehle ich, die Wickelaktion auf den Boden zu verlagern. Das ist für dich als Erwachsene zwar nicht so angenehm, aber deinem Kind kann nix passieren, wenn es im Ärger oder vor Übermut vielleicht mal über das Ziel hinausschießt. Oft kommen ja auch wieder andere Zeiten, da kannst du mit deinem Kind dann wieder auf den Wickeltisch zurück.


So, ich hoffe unsere Tricks und Tipps konnten auch das ein oder andere Wickelproblem bei dir lösen. Viel Spaß beim Ausprobieren!


Wie sieht das bei euch aus, wenn ihr in diesen Situationen in die Trickkiste greift? Habt ihr auch noch Tipps? Dann erzählt sie mir gerne in den Kommentaren!



 

Sonntag, 7. Januar 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW1

Die erste Woche des neuen Jahres neigt sich dem Ende zu. Gerade noch Weihnachten gefeiert und auf das neue Jahr angestoßen und schon sind die ersten 7 Tage um. Ich habe das Gefühl, das neue Jahr rast genauso dahin wie das Alte. Naja, jedenfalls ist es also Zeit für die ersten Herz- und Schmerz-Momente 2018.


💓 Mein Herz-Moment #1:

Mein ultimativer Herz-Moment in dieser Woche dauerte eine ganze Nacht lang an, nämlich von Dienstag auf Mittwoch. Wir kamen am Dienstag nach 7,5 Stunden Autoreise abends um 17 Uhr aus unserem Heimaturlaub bei den Omas und Opas zurück. Es war superschön und wir sind immer etwas wehmütig, wenn es dann wieder nach Hause geht, besonders weil wir sehen, wie sehr das Äffchen ihre Großeltern inzwischen ins Herz geschlossen hat. Die lange Autofahrt tut dann ihr Übriges, sodass wir (also zumindest mein Mann und ich) abends ziemlich platt waren. Das Äffchen hatte allerdings nochmal einen späten Mittagsschlaf im Auto gemacht und war alles andere als müde. Erst um 21:30 Uhr schlummerte sie dann im Elternbett ein. lhr fragt euch, was daran nun ein Herz-Moment sein soll? Keine Sorge, der kommt jetzt. Es gab nämlich eine Premiere in dieser Nacht: Das Äffchen hat doch tatsächlich zum ersten Mal in ihrem Leben KOMPLETT durchgeschlafen. Wir meinen Artikel über Kinderschlaf gelesen hat weiß, dass Schlaf beim Äffchen so eine Sache ist. Aber diese Nacht hat sie von 21:30 Uhr bis 06:00 Uhr durchgeschlafen. Nachdem sie etwas getrunken hatte, schlief sie dann sogar nochmal eine gute Stunde weiter. Vielleicht hätte sie auch noch länger geschlafen, aber der Wecker klingelte für die KiTa. Ich war natürlich mächtig stolz auf mein Äffchen (auch wenn so etwas für andere Eltern möglicherweise nichts besonderes ist). 


💓 Mein Herz-Moment #2:

Den zweiten Herz-Moment gab es gestern, am Samstag. Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit, aber sie hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich innehalten lassen. Nach dem langen Heimaturlaub hat sich sehr viel Wäsche angesammelt und ich musste auch gestern wieder eine Trommel Wäsche waschen und nach dem Trocknen zusammenlegen und in die Schränke räumen. Den ganzen Tag vereinnahmte mich das Äffchen, wollte viel mit mir spielen, Bücher anschauen, Türme bauen usw. Irgendwann sagte ich ihr, dass ich mich jetzt mal für einen Moment um die Wäsche kümmern müsste. Sie motzte ein bisschen herum, trotzdem bin ich ins Bad gegangen. Als ich wiederkam mit dem vollen Wäschekorb wunderte ich mich über die Ruhe und Stille. Hatte das Äffchen nicht eben noch geschimpft. Da sah ich sie völlig vertieft mit den Duplobausteinen in ihrem Zimmer sitzen. Sie baute einen Turm, ganz alleine, völlig versunken und schaute sehr zufrieden drein. Das war so ein schöner und ruhiger Moment, dass ich beschloss, ihn zu einem Herz-Moment zu machen. 


😩 Mein Schmerz-Moment

Ich freue mich, sagen zu könnnen, dass die erste Woche im Jahr 2018 ohne größere Schmerz-Momente abgelaufen ist. Und weil ich mir nicht einfach irgendeine Lappalie aus dem Ärmel schütteln möchte, nur damit ich euch einen Schmerz-Moment präsentieren kann, lasse ich diese Spalte heute frei. Das Leben hat mich aber gelehrt, dass es früher oder später Schmerz-Momente gibt. Wenn es soweit ist, lasse ich es euch wissen.


Bis dahin wünsche ich euch erstmal eine schöne zweite Woche im Jahr 2018.


Welche Herz- und/oder Schmerz-Momente hattet ihr diese Woche?

Samstag, 6. Januar 2018

Warum wir unser Kind nicht vor sich selbst bewahren müssen

"Du kannst doch nicht zulassen, dass ihm nie etwas passiert. Dann passiert ihm doch nie etwas!"
(Zitat von Dori aus "Findet Nemo" zu Nemos Papa)


Kennt ihr das Zitat? Und kennt ihr das Gefühl, euer Kind vor ALLEM bewahren zu müssen? Es beschützen zu wollen und eingreifen zu wollen, BEVOR "etwas passiert"?  Bevor es "schlechte Erfahrungen" macht? Ich kenne das nur zu gut, weiß aber, dass es keinen Sinn macht, dem Kind meine Erfahrungen aufdrängen zu wollen, ohne dass es eigene machen darf. Und die Frage ist auch: Gibt es "schlechte Erfahrungen" überhaupt? Kinder können aus allem lernen, was passiert. Auch wenn mal etwas nicht gelingt, auch wenn sie mal hinfallen. Ohne das würden sie nie Laufen lernen. "Schlechte Erfahrungen" sind einfach nötig, um voranzukommen und dann auch "gute Erfahrungen" machen und lernen zu können.

Es geht doch schon oft im Kleinen los, dass wir Eltern unbewusst vorschnell eingreifen. Hier ein kleines Beispiel, das zwar banal klingt, aber eigentlich genau widerspiegelt, worum es mir geht:

Vor einiger Zeit besuchte ich mit dem Äffchen einen Kurs für Kinder zwischen 12 und 18 Monaten. Es ging um Singen, Spielen, Kommunizieren etc. In einer Kursstunde hatte die Kursleiterin viele Bälle in unterschiedlichster Größen und aus verschiedensten Materialien dabei - Tennisbälle, Softbälle, Plastikbälle, Gummibälle etc. Die Kinder durften damit spielen, experimentieren, rollen, werfen, fangen und was ihnen noch so einfiel. Auch ein langes, dickes Papprohr hatte die Kursleiterin mitgebracht und irgendwann kam ein kleiner Junge auf die Idee, die Bälle durch das Rohr rollen zu lassen. Fleißig steckte er einen Ball nach dem anderen in die obere Öffnung des Rohrs und freute sich riesig, wenn die Bälle nacheinander unten wieder aus dem Rohr herausrollten. Er hatte großen Spaß und war mit Feuereifer dabei. Irgendwann erwischte er einen größeren Ball und wollte ihn genau wie die anderen Bälle durch die Rohröffnung stecken. Die Mutter sah schon vorher, dass der Ball zu groß sein würde und griff ein, indem sie sagte: "Der Ball ist zu groß, er passt nicht durch das Rohr, nimm lieber einen kleineren Ball." Sie nahm ihm den größeren Ball aus der Hand und gab ihm einen kleineren.

Was war geschehen? Die Mutter nahm dem Jungen die Gelegenheit, auszuprobieren und irgendwann selbst zu erkennen, dass der größere Ball nicht durch das Rohr passt. Vermutlich meinte sie es nur gut, wollte evtl. den Spielfluss nicht unterbrochen wissen und zwängte ihrem Kind so aber unbewusst ihre Erfahrung und ihr Wissen auf. 

Kommen euch solche Situationen auch bekannt vor? Sicherlich haben wir alle schonmal ohne darüber nachzudenken so oder ähnlich gehandelt.   


Hier noch ein Beispiel vom Äffchen und mir, bei dem ich auch erst meine Wahrnehmung zu ihrer machen wollte:

Wer mich kennt weiß, dass ich sehr schnell friere und ohne dicke Socken gar nichts geht. Ich habe sofort kalte Füße und selbst im Sommer muss es schon sehr, sehr heiß sein, damit ich mal mit offenen Schuhen losziehe. Also habe ich gedacht, ich müsste auch beim Äffchen dafür sorgen, dass es immer warme Füße hat. Weil ICH dafür dicke Socken brauche (sagt mir MEINE Erfahrung) glaubte ich, das wäre auch das Patentrezept für mein Äffchen. Weit gefehlt! Mein Äffchen ist - im Gegensatz zu mir - ein richtiger kleiner Ofen. Ihr ist selten kalt, sie liebt es barfuß zu laufen und bekommt trotzdem selten kalte Füße. Lange Zeit konnte ich das nicht glauben, mein Kind konnte doch nicht so anders sein als ich! Ich zwängte ihr die Socken auf und ärgerte mich darüber, dass sie sie innerhalb kürzester Zeit wieder auszog. 

Was war passiert? Ich schloss von mir auf das Äffchen und es dauerte eine ganze Weile, bis ich endlich begriff und nachfühlte, ob ihre Füße denn wirklich so kalt waren, wie ich es von meinen kannte. Und siehe da? Sie waren immer warm, es gab überhaupt keinen Grund, ihr die Socken anzudrehen. Es gab keinen Grund, sie vor irgendetwas zu bewahren, denn es gab schlichtweg nichts, wovor ich sie hätte bewahren müssen. Inzwischen lasse ich sie in der Wohnung barfuß laufen, wann immer sie will. Wenn ich doch mal merke, dass die Füße kalt sind (ich kann es natürlich immer noch nicht lassen, es manchmal zu kontrollieren), versuche ich ihr schon, die Socken schmackhaft zu machen oder wir kuscheln uns zusammen kurz unter eine Decke bis die Füße wieder warm sind und weiter geht das Spiel. Aber ich weiß jetzt, dass sie eine andere Wahrnehmung hat, ein anderes Kälteempfinden als ich und das möchte ich akzeptieren.


Und noch ein Beispiel von meinem Mann fällt mir ein, dass ich hier noch anbringen möchte:

Mein Äffchen liebt es, mit Wasser herumzupitschern. Egal ob am Waschbecken beim Händewaschen, mit der Trinkflasche oder in der Badewanne. Sie liebt Planschen. Im Sommer im Planschbecken ist das selbstverständlich für uns gewesen, dass sie sich nassmachen kann und wild herumspritzen durfte. Experimente mit Bechern und Schüsseln, Umfüllen und Ausgießen waren kein Problem. Doch inzwischen ist tiefster Winter, es ist draußen kalt und auch in der Wohnung hat sie (bis auf Socken) viel mehr Klamotten an, als im Hochsommer. Trotzdem nutzt sie jede Gelegenheit, um Wasser von ihrer Trinkflasche in einen Becher umzufüllen oder in das kleine Spülbecken ihrer Kinderküche einzugießen. Mein Mann tat sich schwer damit und unterband dies oft frühzeitig, damit weder das Äffchen noch die Wohnung unter Wasser standen.

Was war passiert? Mein Mann nahm dem Kind die Erfahrung, dass es nass wird, wenn es sich mit Wasser vollgoß. Es konnte nicht von sich aus lernen, was das Pitschern für Konsequenzen hat, nämlich nasse Ärmel oder eine große Pfütze auf dem Esstisch oder dem Boden. Abgesehen davon, dass Spielen mit dem Wasser sich ja auch sehr positiv auf die Sinneswahrnehmung auswirkt und Gießen, Umfüllen etc. die Wahrnehmung von Mengen und Größen fördert (hier kann mein Erzieher-Ich mal wieder mit Fachwissen brillieren). Natürlich geht dabei mal was daneben, denn das Volumen eines Bechers wird natürlich auch mal vom Kind überschätzt und fleißig weitergegossen, wenn er schon randvoll ist. Bei einem Gespräch mit meinem Mann über das Thema überlegten wir zusammen, was denn im s chlimmsten Falle beim Pitschern passieren könnte und ob das wirklich so schädlich für das Äffchen sein würde. Schlimmstenfalls müsste eine Pfütze aufgewischt oder das Äffchen umgezogen werden. Auch im Winter ist das eigentlich kein Problem. Seit sich mein Mann das bewusst gemacht hat, ist es auch für ihn keins mehr.


Fazit:

Es ist unheimlich wichtig, sich und sein Handeln immer wieder gründlich zu reflektieren. Verbote oder vorschnelles Eingreifen zu hinterfragen und ggf. Einstellungen, Ängste und Haltungen zu überdenken und zu korrigieren. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass mit Kind nichts mehr ist wie es war. Alles, was ich bisher wusste und für wahr und wichtig hielt, ist seither ins Wanken geraten. Das Äffchen sorgt regelmäßig dafür, dass wir ratlos sind, Überzeugungen über Bord werfen müssen, die evtl. veraltet oder unsinnig sind/waren. Sie zeigt uns immer wieder auf, dass wir nicht strikt an Verhaltensweisen festhalten können und wir unsere Welt immer auch ihrer wieder anpassen müssen. 

Und es ist wichtig, ihr Lernen nicht einzuschränken, indem wir sie behindern, eigene Experimente und diverse Erfahrungen zu machen, die Welt SELBST zu begreifen und zu entdecken. 


Wovor wir unsere Kinder natürlich schon bewahren MÜSSEN!

Natürlich gibt es Gefahren, vor denen wir unsere Kinder ohne Kompromisse bewahren MÜSSEN! Ein Experiment, was passiert, wenn das Kind bei Rot über die Ampel geht MUSS selbstverständlich unterbunden werden. Doch auch hier gilt: Wenn eingegriffen werden MUSS, sollte hinterher mit dem Kind über die Situation gesprochen werden und geklärt werden, warum es bei Rot stehen bleiben MUSS! Auch muss das Kind nicht die eigene Erfahrung machen, dass die Herdplatte heiß ist usw. 

Es gibt also durchaus auch Situationen, in denen schnelles Eingreifen unabdingbar und auch lebensrettend sein kann. Es liegt an uns Eltern, diese Situationen zu erkennen, aber auch andere harmlose Situationen laufen zu lassen, die absolut ungefährlich sind.


Habt ihr auch schon ähnliche Erlebnisse gehabt? Wie habt ihr reagiert?

 
  

Donnerstag, 4. Januar 2018

DIY - Abwischbares Tischset für Kinder

Kürzlich hat das Äffchen am Frühstückstisch mal wieder besonders viel Freude am herumpitschern mit ihrem Trinken gehabt. Deshalb sagte ich zu meinem Mann, wir müssten für sie mal ein abwischbares Tischset besorgen, dann ist nicht immer der ganze Tisch eingesaut und das Set kann man leicht abwischen. Aber warum ein Tischset kaufen, wenn man es auch ganz leicht selbst machen kann? Und das Beste: Die Kinder können ihr Tischset sogar selbst gestalten.

Ihr braucht dazu auch wirklich nicht viele Materialien und der zeitliche Aufwand ist sehr gering.

Es werden lediglich folgende Dinge benötigt:


1 Bogen Tonpapier in einer beliebigen Farbe
Wachsmalkreiden oder Buntstifte
1 Bogen Laminierfolie in Din A4
Laminiergerät

(Wer kein Laminiergerät hat, der hat sicherlich eine Freundin oder einen Freund, der/die Lehrer oder ErzieherIn ist. Diese Berufsgruppe hat normalerweise immer ein Laminiergerät zu Hause, das ihr euch sicherlich mal ausleihen könnt)


Und so geht's:



Zuerst darf das Kind einen Bogen farbiges Tonpapier auswählen. Anschließend kann es sich dann mit Buntstiften, Wachsmalkreiden oder auch Wasserfarben darauf künstlerisch auslassen. In unserem Falle war es eine Gemeinschaftsarbeit von dem Äffchen und mir. Sie hat erst gemalt und wollte irgendwann, dass ich "Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht" male. Gesagt, getan. 


Zuletzt wird das Kunstwerk in die Laminierfolie gelegt und laminiert. Fertig ist das abwischbare Tischset.


Falls ihr Eltern selbst auch Tischsets für euch gestalten möchtet, geht das natürlich auch. Ihr könnt Motive zeichnen, Fotos oder Bilder ausschneiden und aufkleben, ganze Collagen gestalten und ebenfalls einlaminieren. Da kann sich jeder Künstler ganz frei austoben. Und eins ist sicher: Eure Tischsets sind dann richtige Unikate.

Viel Spaß beim Künstlern mit den Kids!


Mittwoch, 3. Januar 2018

Ein (halber) Tag für Mama und Papa oder "Zeit zu zweit"

So, nun melde ich mich aus meiner Silvester-Sendepause zurück und wünsche euch nun auf diesem Wege nochmal ein frohes und gesundes, buntes, abenteuerreiches, lustiges und verrücktes neues Jahr. Denn mit Kind und Familie kann ich mir sicher sein, dass mein Jahr und vermutlich auch euer Jahr so werden wird! Nehmen wir es wie es kommt, dann können wir nix falsch machen!

Heute möchte ich euch von einer Premiere seit Äffchens Geburt erzählen:

Mein Mann und ich waren zum ersten Mal seit gut 2 Jahren ganz allein unterwegs!!! Ja, natürlich, bei den Großeltern in Süddeutschland hat sich das schon das ein oder andere Mal ergeben. Aber hier zu Hause, wo wir keine Großeltern und auch keinen Babysitter haben, konnten wir logischerweise nur einzeln etwas unternehmen, z.B. jeweils mit einem Freund oder einer Freundin oder eben zusammen mit dem Äffchen.

Heute kam aber sozusagen Ostern und Weihnachten zusammen. Denn mein Mann hatte heute noch seinen letzten freien Tag, während Äffchens KiTa heute schon wieder losging. Wir brachten sie also morgens noch gemeinsam dorthin und mein Mutterherz machte sich schon wieder Gedanken, wie das Äffchen am ersten Tag nach der langen Weihnachtspause reagieren würde. Was soll ich sagen: In ihrem Gruppenraum wurde während der Schließzeit eine tolle Hochebene aufgebaut. Das Kind sah sie und wir hatten wieder größte Mühe, ihr noch ein "Tschüss" hinterher zu rufen, bevor sie im Gruppenraum verschwand. 

Worüber mache ich mir bloß immer so große Sorgen? Das Äffchen hatte mir doch nun schon oft genug sehr eindrucksvoll gezeigt, wie toll sie die KiTa meistert.

Etwas wehmütig, aber unglaublich stolz zogen wir also ab, um uns einen schönen zweisamen Tag zu machen und die Zeit für uns zu nutzen. Angefangen haben wir mit einem riesigen und ausgiebigen Frühstück in einem Cafe. Bei Brötchen, Ei, Obst, Wurst, Käse und frisch gepresstem O-Saft unterhielten wir uns über interessante Themen fernab von Erziehung, Kind, Alltag und Organisatiorischem. Das tat sehr gut! Anschließend ging es ins Einkaufszentrum zum Bummeln und Shoppen ohne sperrigen Kinderwagen und Duracell-Kleinkind. Es gab 2 schöne Pullis im Sale für mich, ein paar Schuhe für meinen Mann und natürlich ging auch das Äffchen nicht leer aus. Für sie sprangen sechs neue Bodys und 2 Schlafanzüge raus. Tiefenentspannt und glücklich über unsere "Beute" machten wir uns auf den Heimweg. Dort ruhten wir uns noch ein wenig aus, bevor es Zeit wurde, das Äffchen abzuholen. Es war ein rundum gelungener Tag.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Wir lieben das Leben mit dem Äffchen und sie gehört ganz selbstverständlich zu uns und ist sonst IMMER mit dabei! Wir scheuen keine Aktivität mit ihr: Essen gehen, auch wenn das manchmal eine Herausforderung ist mit unserem Kamikaze-Crash-Kid; lange Autofahrten zu diversen Ausflugszielen, auch wenn das viel Animation für das Äffchen bedeutet (wie wir das überstehen könnt ihr hier nachlesen); Übernachtungen im Hotel, auch wenn wir nie so genau wissen, wie die Nächte mit dem Äffchen so werden (warum kannst du unter Kinderschlaf nachlesen). Warum wir das so machen? Weil wir eine Familie sind und zusammen gehören. Da gibt es keine Kompromisse!

Trotzdem, gerade weil wir das so handhaben, genießen wir es eben auch sehr, wenn dann doch mal etwas Zeit zu zweit rausspringt. Denn diese ist für die Eltern ja auch sehr wichtig. Schließlich sind wir nicht nur Mama und Papa, sondern eben auch Frau und Mann, Partner und Partnerin.


Wie handhabt ihr das? Wie verbringt ihr eure freie Zeit?