Samstag, 30. Dezember 2017

Fundstücke des Monats - Dezember

Heute ist der 30. Dezember und daher ist wieder Zeit für meine Fundstücke des Monats Dezember. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht, auf den anderen Blogs herumzustöbern und wie immer freue ich mich, so tolle Ideen, Gedanken und Geschichten von meinen Blogger-Kolleginnen und -Kollegen zu sehen, lesen und bestaunen.



Fundstück #1
Ich starte mit einer tollen DIY Idee von der lieben christinakey. Sie stellt uns in ihrem Blogpost DIY- Beanie mit Strasssteinen eine super einfache Möglichkeit vor, eine simple Beanie-Mütze zu einem richtigen Hingucker zu machen. Sie zeigt Schritt für Schritt, wie du die Mütze mit wenigen Handgriffen aufpimpen kannst. Ich bin begeistert. Leider bin ich noch nicht dazugekommen, es auszuprobieren. Die Beanie hätte ich zwar schon, aber die Strasssteine und die Zeit zum Werkeln fehlt mir noch. Ich finde es eine tolle Sache für uns Mamas und Frauen, uns hübsch zu machen und unseren individuellen Look zu präsentieren. Denn jede DIY-Beanie wird am Ende sicher etwas anders aussehen und ein Unikat sein. Schaut mal vorbei, vielleicht habt ihr auch Lust auf etwas Glamour!


Fundstück #2
Dieses hochinteressante und meines Erachtens nach sehr hilfreiche Fundstück habe ich bei mini-and-me gefunden. In dem Artikel Beziehungsorientiert leben - Was tun, wenn Verwandte meinem Kind anders begegnen als ich? erzählt die Autoren von ihrer Haltung zu ihrem Kind. Von Vertrauen, bedingungsloser Liebe und Begegnung auf Augenhöhe - eben vom beziehungsorientierten Leben mit dem Kind. Aber auch davon, wie es ist, wenn Andere (Verwandte, Bekannte etc.) auf das Kind einwirken. Nicht immer läuft das so ab, wie man sich das als Mutter oder Vater vorstellt. Sie erzählt davon, dass man sich theoretisch immer einmischen könnte, den Anderen ver- und beurteilen könnte, weil er es anders macht. Dass wir aber lieber davon ausgehen sollten, dass diese Person das Kind auch liebt und um das Beste für das Kind bemüht ist. So gut er das eben kann. Was sie über sonst noch über Selbstreflexion schreibt, über Unterschiede, die auch die Kinder schnell erkennen und dass Vielfalt auch ein Geschenk für die Kinder sein kann, ist auch hochinteressant. Ein Besuch auf ihrem Blog ist auf jeden Fall lohnenswert.


Fundstück #3
Und zuletzt noch etwas für den Gaumen zum Genießen und/oder als Nervennahrung für gestresste Mamas. Die liebe miss finnland hat ein wundervolles Rezept für einen selfmade toffee nut latte gepostet. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich das Foto sehe. Ich wollte eigentlich bis heute dieses sündhafte Leckerei unbedingt ausprobiert haben. Aber die Weihnachtsfeiertage und unser Heimaturlaub hatten und haben es immer noch in sich. Ich bin leider nicht mehr dazugekommen. Aber sobald wir wieder zu Hause sind und das Äffchen wieder in die KiTa geht, werde ich mir diese super tolle und mega lecker aussehende Köstlichkeit zu Gemüte führen, auch wenn es vermutlich eine ziemliche Kalorienbombe ist, aber manchmal muss man sich eben auch was gönnen. Was sagt ihr? Ich finde, dass muss ausprobiert werden!


So, ich hoffe, ich habe etwas gefunden, das euch auch interessiert oder anspricht. Im Januar gehe ich wieder auf Fundstücke-Jagd. Mal sehen, was ich euch dann wieder vorstellen kann... 


  

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Geburtstag und Weihnachten - eine einzige Feierei

Äffchens 2. Geburtstag

Wie ihr wisst, hat das Äffchen kurz vor Weihnachten seinen zweiten Geburtstag gefeiert. Da wir schon vorher in die Heimat zu den Großeltern gefahren sind, fand ihre kleine Geburtstagsfeier auch im Haus der Großeltern statt. Vormittags wurde also mit den einen Großeltern gefeiert. Der Geburtstagszug und lustige Luftballon-Servietten zierten den Frühstückstisch. Das Äffchen bekam ein schiefes aber von Herzen kommendes "Happy Birthday" entgegengeschmettert und durfte schon vor dem Frühstück ihr erstes Geschenk auspacken. Ein Buch über Feldtiere von Mama und Papa. Da sie ja vorab schon die Kinderküche zum Geburtstag bekommen hat, wie im Beitrag Von halben Geburtstagskuchen und anderen Tricksereien beschrieben, fiel unser Geschenk diesmal dann nur noch sehr klein aus. Aber sie hat sich sehr gefreut und wir haben gestaunt, wie toll sie inzwischen Geschenkpapier aufreißen kann... Danach gab es erstmal eine Stärkung mit Kuchen und Brötchen. Nach dem Frühstück übergaben Oma und Opa ihr Geschenk, ein Duplo-Haus für Kinder ab 2 Jahren. 

 
Der Opa musste natürlich sofort den Aufbau des Hauses übernehmen und das Äffchen legte begeistert die Figuren in ihre Betten (welch Ironie, sie selbst liegt selten in ihrem Bett...). So hatte sie nun erstmal genug neue und tolle Sachen zum Spielen und erkunden. 
 
Damit das Kind ein bisschen an die frische Luft kommt, ist ihr Opa dann anschließend mit ihr spazierengegangen. Direkt am Haus der Großeltern fährt im Stundentakt der Zug vorbei und tutet dabei lautstark, um Passanten am unbeschrankten Bahnübergang zu warnen. Das Äffchen ist immer ganz aus dem Häuschen und sobald es tutet muss jemand sie hochheben, damit sie den Zug beobachten kann. Der Opa ist dann mit ihr direkt zum Bahnübergang spaziert, wo sie den Zug aus der Nähe betrachten konnte. Ich nutzte die Gelegenheit, die Muffins (welche meine Schwiegermutter netterweise für uns vorgebacken hat) für den nachmittäglichen Kindergeburtstag zu verzieren. Wegen ihrem Spitznamen "Äffchen" sollte diesmal alles im Zeichen des "Äffchens" stehen. Deshalb verschickten wir vorab schon Einladungskarten in Form eines Affenkopfes und auch aus den Muffins zauberte ich kleine lustige Äffchengesichter. Die Anleitung hierfür habe ich erst kürzlich bei den Fundstücken des Monats - November vorgestellt.   


 
Nach dem aufregenden Morgen und dem Spaziergang war das Äffchen dann so geschafft, dass es eine gute Stunde Mittagsschlaf hielt und erst wieder aufwachte, als die anderen Großeltern um 13 Uhr dazukamen. Noch schnell das Mittagessen nachgeholt und schon durfte das Äffchen ein weiteres kleines Geschenk von ihnen auspacken. Das große Geschenk sollte es erst zu Weihnachten geben. Zwei lustige Fingerpuppen in Gestalt eines Elefanten und eines Löwen kamen beim Auspacken zum Vorschein. Natürlich habe ich (Erzieher-Krankheit) direkt ein Elefantenlied geschmettert und der Opa hat den Elefanten dazu tanzen lassen. Das Ergebnis: Ein breit grinsendes Äffchen. 

 
Um 15 Uhr war es dann soweit. Der Kindergeburtstag konnte starten. Wir hielten uns an die Regel "Soviele Gäste wie Lebensjahre" und luden daher zwei befreundete Paare mit jeweils einem Kind ein. So waren 3 zwischen 1,5 und 2 Jahren zusammen und wir Eltern hatten auch unseren Spaß. Die Äffchen-Muffins kamen gut an und auch der Kaufladen, das Kasperletheater und die Luftballons, die der Opa vorher mit viel Liebe aufgebaut und aufgeblasen hat, sorgten für leuchtende Kinderaugen. Das Äffchen wurde natürlich wieder reich beschenkt, ein Badeponcho, ein Stempelset und ein Holz-Geburtstagskuchen für die Kinderküche gab es. Doch inzwischen merkte man doch, dass das Kind nicht mehr so aufnahmefähig war. Die Geschenke habe ich jetzt noch zurück gehalten und werde sie nach und nach dem Äffchen zum Spielen anbieten (wie schon im Blogpost Kinderspielzeug - warum weniger mehr ist angekündigt).

Die Kinder verputzten mächtig viel Kuchen und Muffins, aber auch mindestens genauso viele Bananen und Mandarinen. 

Nach 2,5 Stunden geballter Kleinkind-Power beendeten wir die Feier, man soll schließlich aufhören, wenn alle noch gut drauf sind und bevor die Stimmung kippt. Ich denke das Äffchen und ihre Gäste hatten eine tolle Geburtstagsfeier und sie fiel abends wirklich todmüde ins Bett und schlief innerhalb von Minuten selig ein.


Unser Weihnachten

Dann stand auch schon kurz darauf das Weihnachtsfest an. Auch dieses wurde bei den Großeltern gefeiert. Der ursprüngliche Plan war, mit allen Großeltern, dem Uropa und dem Onkel vom Äffchen zu feiern. Leider konnte der Uropa dann nicht mitfeiern, weil er am gleichen Tag ins Krankenhaus musste. Das war ein ziemlicher Tumult und alle waren erstmal ein bisschen durch den Wind. Trotzdem konnten wir dann nachher doch noch fröhlich feiern, da es vom Krankenhaus Entwarnung gab. Es gab dann am Abend traditionell Karpfen und Karpfenfilet mit Kartoffelsalat und Baguette. Danach waren wir ziemlich vollgefuttert. Das Äffchen hat sich zwar kurz am Karpfen probiert, ist dann aber doch bei Kartoffeln und Baguette geblieben. Anschließend zogen wir ins Wohnzimmer um. Dieses war bisher für das Äffchen gesperrt. Als dann die Tür aufging, der Baum strahlte und die Geschenke unter dem Baum lagen, leuchteten Äffchens Augen und wurden immer größer. Es war sehr schön, weil sie dieses Jahr natürlich alles schon viel besser wahrnahm und bestaunte als letztes Jahr. Vor der Bescherung werden bei uns immer 2-3 Weihnachtslieder gesungen. So auch dieses Jahr. Meine Schwiegermutter hatte "Alle Jahre wieder" und "Oh, du Fröhliche" ausgesucht und so schmetterten wir es gemeinsam. Auch das Äffchen bekam ein Liedblatt und "sang" lautstark mit. Nun ging es los mit der Bescherung. In der großen Runde wurde nur das Äffchen beschert und sie durfte ihre selbstgebastelten Geschenke an den Papa und die Mama verteilen. Sie hat eine Babypuppe bekommen und liebt diese seither heiß und innig. Sie muss sogar abends mit ins Bett. Außerdem gab es noch ein Duplo-Erweiterungs-Set. Der Papa hat sich über eine selbstgestaltete Collage sehr gefreut (siehe DIY - Kinder gestalten Geschenke für die Erwachsenen). Danach konnte das Äffchen mit den neuen Spielsachen spielen und wir Erwachsenen noch ein bisschen plaudern und Plätzchen naschen.  

 
 Als die einen Großeltern und der Onkel nach Hause gingen, brachten wir das Äffchen ins Bett (nicht ohne Babypuppe) und übergaben gegenseitig unsere Geschenke mit meinen Schwiegereltern.

Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei meinen Eltern, also Äffchens anderen Großeltern zum Mittagessen und Kaffeetrinken eingeladen. Dazwischen gab es dann nochmal Bescherung und das Äffchen bekam noch ihr Geschenk vn den anderen Großeltern, eine ganz tolle große Kugelbahn. So bekam das Äffchen nicht alle Geschenke geballt, sondern nach und nach, jeden Tag 1-2 Stück. 

 
Den 2. Weihnachtsfeiertag begingen wir ohne größere Pläne, erholten uns von dem Trubel der letzten Tage und das Äffchen hatte Zeit, endlich in Ruhe die neuen Spielsachen auszuprobieren.

 

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Blog-Jahresrückblick 2017 - Aussicht auf 2018

Schon mal vorab: Da ich erst seit August blogge, kann der Jahresrückblick gar nicht soo lang werden. Aber ein paar Zeilen möchte ich doch loswerden.



BLOG-RÜCKBLICK 2017

Wie ich euch schon in meinem Blogpost Nominierung für den Liebster Award verraten habe, ist mein eigener Blog das unerwartete Resultat aus einem Schreibworkshop der VHS zum Thema "Es war einmal - Wie schreibe ich ein Kinderbuch". Wie ihr seht, bin ich bei diesem Workshop etwas vom Thema abgekommen. Denn neben dem Grundgerüst für ein Kinderbuch ist auch die Idee für das Bloggen geboren. Ich merkte, wieviel Spaß mir das Schreiben macht und schnell fand ich auch mein Lieblingsthema heraus: Meine Tochter und das turbulente Mamaleben mit diesem kleinen Wirbelwind. Von der Idee bis zur Umsetzung vergingen wenige Wochen, bis mein Blog und der erste Blogpost Mutter in Erziehungs-"URLAUB" - ernsthaft? am 10.08. online ging. Seither schreibe ich 4-5x pro Woche aus unserem Leben, vom Mamasein, vom allgemeinen Familienwahnsinn, von Erziehung und ab und zu teile ich mit euch auch die ein oder andere DIY-Idee. 

Das große Herbst-ABC mit all seinen bunten Beiträgen vereinte beispielsweise die meisten meiner Interessen - DIYs, Geschichten, Rezepte usw. 

Aber auch der KiTa-Start meines Äffchens beschäftigte mich sehr. Sah ich das Ganze doch aus der Sicht der Mama UND der Erzieherin. (Siehe KiTa-Eingewöhnung - Sachliches Erzieher-Ich vs. Sentimentales Mutterherz Teil 1, Teil 2 und Teil 3)

Auch am Verlauf der KiTa-Eingewöhnung habe ich euch teilnehmen lassen (KiTa-Eingewöhnung Abschlussbericht Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Entgegen aller Bedenken des Mutterherzes verlief es ja super und - wer hätte das gedacht? - man kann auch durchaus mal auf das Erzieher-Ich hören!

An euren Besuchen auf meinem Blog und der Resonanz auf meine Beträge in Form von Kommentaren sehe ich, dass meine Themen und Texte euch interessieren und daher möchte ich hiermit auch einmal DANKE sagen.


DANKE,...

... dass ihr unseren Alltag so interessiert mitverfolgt. 

...dass ihr teilnehmt an unseren schönen, aufregenden, rührenden, lustigen, nervigen, traurigen Erlebnissen.

... dass ihr mich versteht, weil wir als Eltern im gleichen Boot sitzen und es euch oft genauso geht wie mir.
Dank euch schreibe ich nicht mehr nur für mich. Denn anfangs war das Schreiben in erster Linie meine Art und Weise, mir alles von der Seele zu "reden". Meine Therapie gegen schlaflose Nächte, Trotzanfälle und Krümelorgien. Doch inzwischen möchte ich EUCH mit vielen Texten erreichen und zeigen: IHR SEID NICHT ALLEIN! Auch mein Kind hat Wutanfälle oder schläft schlecht. Auch ich stoße manchmal an meine Grenzen und das ist ganz normal! Und ich möchte uns Mut machen, Tipps geben (die auch meistens gleichzeitig für mich selbst sind) und euch mit manch lustigem Text das Leben versüßen. Deshalb bin ich auch sehr offen für Vorschläge über welche Themen ihr gerne etwas lesen würdet, was euch interessiert oder gerade beschäftigt. Also immer raus damit in den Kommentaren hier auf dem Blog, auf FacebookInstagram oder per Email.    


So, nun kommen wir aber zu den BLOG-JAHRESAUSSICHTEN FÜR 2018!

Das neue Jahr hält für mich als Mama bzw. für uns als Familie eine große Herausforderung bereit. Ab Februar gehöre ich zu den "Working Mums". Auch wenn mir der Begriff nicht so gut gefällt, weil ich nach meiner 2-jährigen Elternzeit weiß, dass auch Mamas "ohne Arbeit" genug Arbeit haben :). Deswegen sehe ich das so: Ich bin und bleibe Vollzeit-Mama, aber im Februar beginne ich meinen "Nebenjob". D.h. meine Freizeit schrumpft etwas ein und ich muss sehen, wie ich Kind, Karriere und Blog unter einen Hut kriegen kann. Da das Bloggen aber ja auch ein wichtiger Ausgleich für mich ist, möchte ich es unbedingt weiterführen. Ich hoffe, ihr tragt mich ein wenig mit durch diese turbulente Anfangszeit. Sicherlich wird es dann auch im ein oder anderen Blogbeitrag über die Vereinbarkeit von Kind und Karriere gehen und darüber, wie ich das meistere.

Da ich ab Februar auch nicht mehr "nur" Hausfrau und Mutter sein werde, sondern wieder mehr Kontakt zu erwachsenen Menschen haben werde, die mehr als Zweiwortsätze reden können und ich wieder mehr raus und unter Leute komme, erweitern sich auch meine Themen im Blog ein wenig. Bisher ging es ja überwiegend um Mamathemen, die mit den Kids, deren Erziehung oder Beschäftigung zu tun hatten. Natürlich wird es diese auch weiterhin geben, denn das hört ja jetzt nicht auf. Aber ich möchte noch einen wichtigen Bereich mit dazu nehmen. Es soll ab 2018 nun auch immer mal um uns als Frauen gehen. Wir sind schließlich nicht nur Mamas, sondern in jeder tollen Mama steckt auch eine ebenso tolle Frau. Wir Frauen lieben es doch, uns schön zu machen und gut auszusehen. Wir lieben Schmuck, Schuhe, Handtaschen. Manchmal möchten wir auch UNS mal etwas Gutes tun. Deshalb lieben wir auch Wellness, Beauty uvm. Aus diesem Grunde werde ich zukünftig auch den ein oder anderen Blogpost schreiben, in dem es um Lifestyle geht. Um Lifestyle für Mamas, Frauen und Familien. Ich habe vor, euch immer wieder mal ein interessantes Produkt vorzustellen, z.B. ein schönes Schmuckstück oder trendige Accessoires. Aber auch ein paar Lifestyle-, Fashion- oder Beauty-Tipps möchte ich mit einbauen. Das ein oder andere DIY für selbstgemachte Lippenpflege oder Gesichtsmasken wird es auch geben. Natürlich solle es weiterhin ein Mamablog bleiben, deshalb werde ich auch diese Lifestyle-Posts immer auf uns und unser Themengebiet abstimmen! Ich hoffe ihr habt auch Lust darauf, ich freue mich nämlich riesig darüber. 

Und um das Ganze direkt konkret zu machen, starte ich am zweiten Samstag im Januar, also den 13.01.2018 mit meiner neuen Rubrik: "Mamas LIFE, Mamas STYLE". Was ich euch da zeigen werde, verrate ich euch noch nicht, es soll ja spannend bleiben! Diese Rubrik wird dann immer jeden zweiten Samstag fortgeführt, also im Zweiwochentakt. Ich bin gespannt, wie ihr es findet und freue mich schon sehr darauf!

Ansonsten lasse ich mich thementechnisch - wie gesagt - gerne von euch inspirieren, aber eben auch von unserem Leben und Alltag, wie bisher auch. Das Leben mit dem Äffchen ist meine größte Inspirationsquelle. Es wird mit ihr nie langweilig, deshalb wird es auch auf dem Blog nie langweilig. Also schaut weiterhin gerne vorbei, kommentiert, liked, teilt und folgt fleißig, euer Feedback ist mir sehr wichtig, damit ich gut auf euch und eure Themen eingehen kann.

Nun wünsche ich euch schon mal einen guten und erfolgreichen Start ins Jahr 2018 (auch wenn es am 28. und 30.12. noch Beiträge von mir geben wird). Lasst es richtig krachen, esst leckere Sachen, verbringt Zeit mit Familie oder Freunden, oder genießt die Ruhe allein oder zu Zweit. Hauptsache ihr lasst es euch gut gehen! 

Donnerstag, 21. Dezember 2017

KiTa-Eingewöhnung Abschlussbericht - Teil 3 Schlussphase und Fazit

Dies ist die Fortsetzung von den Berichten "KiTa-Eingewöhnung Abschlussbericht Teil 1 und Teil 2.

In der 6. Woche kamen wir dann ganz gemütlich in der Schlussphase des Berliner Eingewöhnungsmodelles an. Wer sein Gedächtnis zu dem Thema nochmal auffrischen möchte, kann das hier tun.


6. Woche:

Das Äffchen ist ja schon in der 5. Woche einige Tage die gesamte Buchungsdauer in der KiTa geblieben, ohne Schwierigkeiten. D.h. die 6. Woche stellte nun die Schlussphase dar. Wenn in der Woche alles gut laufen würde, wäre die Eingewöhnung also abgeschlossen. Und so war es auch. Das Äffchen hat sich weiterhin problemlos morgens verabschiedet und schöne Tage in der KiTa verlebt. Nachmittags beim Abholen freute sie sich immer sehr, mich zu sehen und "erzählte" mir von ihrem Tag. Sie ist ganz in der KiTa angekommen und hat die Betreuer als Bezugspersonen angenommen, d.h. bei Problemen oder Sorgen wendet sie sich vertrauensvoll an sie, weil sie weiß, dass sie ihr helfen werden.



Mein Fazit:

Laut Berliner Eingewöhnungsmodell dauert eine Eingewöhnung nicht länger als 4 Wochen. Natürlich hätten wir es auch in der Zeit durchziehen können, das Äffchen hat es schließlich von Anfang an gut mitgemacht. Aber das hätte ich als "Durchhetzen" empfunden. So hatten wir die Möglichkeit, gut auf Äffchens Tempo einzugehen. Und auch für mich tat es gut, Zeit zu haben und nicht den Druck im Nacken, dass es bis in 4 Wochen klappen MUSS. Außerdem kann das Kind zwischendurch krank werden, dabei gehen auch einige Tage für die Eingewöhnung verloren. Das Äffchen war zum Glück nur 2 Tage krank, das fiel nicht so ins Gewicht. Ich rate daher allen, die sich die Zeit nehmen können: Plant lieber 6-8 Wochen für die Eingewöhnung ein, dann könnt ihr es entspannt angehen lassen und seid danach ganz bestimmt durch. Gebt eurem Kind und auch euch selbst die Zeit!

Ich war auch sehr zufrieden mit dem Vorgehen der ErzieherInnen. Sie waren einerseits flexibel und gingen sehr auf das Äffchen ein. Andererseits waren sie auch sehr klar in ihren Entscheidungen, sodass wir uns gut orientieren konnten und auch das Äffchen die Struktur bekam, die anfangs so viel Sicherheit gibt. Deshalb habe ich dem Erzieher A. und der Erzieherin M. als Dankeschön für die angenehme Eingewöhnungszeit und als Annerkennung für ihre tolle Arbeit am Ende der Eingewöhnung jeweils eine kleine Aufmerksamkeit mitgebracht. Sie haben sich sehr gefreut. Feedback ist schließlich so wichtig und (wir) Erzieher bekommen es in der Form leider eher selten.

Ich bin froh und glücklich, dass wir beide das so gut gemeistert haben. Jetzt steht einem Wiedereinstieg ins Berufsleben nichts mehr im Wege. Und bis dahin nutze ich die Zeit für mich und meinen Blog.


Ab morgen bis einschließlich 26.12. wird es hier voraussichtlich eine kurze "Sendepause" geben. Am 27.12. komme ich aber wieder online mit einem Bericht über Äffchens Geburtstag und unser Weihnachtsfest. Bis dahin wünsche ich euch eine besinnliche und wunderschöne Zeit und frohe Feiertage im Kreis eurer Lieben. Merry Christmas!



Mittwoch, 20. Dezember 2017

[Werbung] für Herrenuhr von Gigandet - Geschenktipp

Liebe Damen,

euch fehlt noch das ultimative Weihnachtsgeschenk für euren Liebsten? Die richtige Idee war trotz langem Kopfzerbrechen noch nicht dabei?  Die Zeit rennt euch davon? 

Das kenne ich. Wir gehören zu den Leuten, die sich insofern glücklich schätzen können, dass wir soweit alles haben, was wir brauchen. Also, was schenkt man einem Mann, der sich nichts wünscht und eigentlich auch nichts braucht? Was schenkt man, wenn man kein "praktisches Geschenk" wie Socken, Kleidung, Rasierapparat o.Ä. schenken möchte? Da kam mir die Erleuchtung :) : 

 Viele Männer sind gar nicht so anders als wir Frauen, auch wenn sie es niemals zugeben würden... Auch sie mögen Geschenke, die sie schmücken, die sie modern und lässig aussehen lassen. Also auch nichts anderes als bei uns Frauen mit Schmuck, Handtaschen und schönen Kleidern. Nur etwas männlicher bitte. 

Sucht ihr genau so etwas, um euren Mann/Freund zu überraschen? Vielleicht habe ich dann genau das Richtige für euch. Ich schenke meinem Mann nämlich diese edle und stylische Herrenuhr von Gigandet.



Schwarz ist nicht nur topmodern und (super)männlich, sondern geht auch zu jedem Anlass. 

Wenn ich eins gelernt habe, stehen Männer auf stylische Sachen, die auch praktisch sind. Diese Uhr ist megapraktisch !!!): Ob zur Arbeit ins Büro, in der Freizeit oder zu besonderen Anlässen wie Theater - diese Uhr passt meiner Meinung nach immer. Das Design besticht durch schlichte Eleganz, es trägt nicht umsonst den Namen Minimalism. Auch davon ist mein Mann ein großer Fan. Nur nicht zu dick auftragen - dezent, aber hip. Deshalb finde ich auch, dass das Uhrengehäuse genau die richtige Größe hat, um nicht globig oder aufdringlich zu wirken. Die 3 Zeiger (Sekunden-, Minuten- und Stundenzeiger) sind gut und auf den ersten Blick zu sehen. Einzig die Ziffern bzw. die Striche anstelle der Ziffern sind mit der grauen Farbe auf dem schwarzen Grund etwas dunkel. Bei Tageslicht ist das sicher kein Problem, abends oder in dunkleren Räumen könnte es sein, dass man(n) genau hinsehen muss. Das flache Armband liegt angenehm um das Handgelenk. Auch das ist wichtig, denn Männer leiden nicht gerne, auch nicht für's Schönsein!

Verpackt ist die Uhr in dieser schönen, edlen silbernen Dose. Das macht schon was her unter dem Christbaum. 

  
Diese Uhr könnte also ein geliebter und täglicher Begleiter für meinen Mann werden. Da die Uhr aus meiner Sicht alle männlichen Ansprüche erfüllt, liege ich damit als Geschenk bestimmt richtig :).

Vielleicht konnte ich euch hiermit noch den entscheidenden Geschenktipp geben.

 

Montag, 18. Dezember 2017

Kinderschlaf - Meine Tipps für mehr Gelassenheit

Eigentlich wollte ich das Thema Baby- und Kinderschlaf hier nicht aufgreifen. Aber eine Begegnung im Bettenfachgeschäft und ein Gespräch mit einer anderen Kita–Mutter lassen mir nun doch keine andere Wahl…





Zur Vorgeschichte:

Unser Äffchen war noch nie eine besonders gute Schläferin. Sie braucht nicht so viel Schlaf wie manch andere Kinder. Manchmal tut sie sich schwer mit dem Einschlafen, am Liebsten auf Mamas oder Papas Arm und mit weißem Rauschen. Durchschlafen ist auch nicht so ihr Ding, sie wacht öfters auf und kann nicht wieder alleine einschlafen, braucht viel Nähe und Körperkontakt und zieht daher abends oder spätestens nachts ins Elternbett um. Immer wieder haben wir in der Vergangenheit versucht, das Äffchen nachts in ihrem Bett zum Weiterschlafen zu bewegen. Keine Chance... 

Weil es aber in der bisherigen Form für uns mit dem Familienbett nicht mehr klappt – zu wenig Platz – und wir sowieso ein neues Bett kaufen wollten, haben wir uns aufgrund der momentanen Schlafsituation für ein „richtiges“ Familienbett entschieden.


Wie muss man sich das vorstellen?

Die Maße dieses Familienbettes sind 270 × 200 cm, d.h. es passen drei Lattenroste und Matratzen a 90x200 cm in das Bettgestell. So hat jeder eine eigene Matratze und wir alle haben ganz viel Platz! Später, wenn das Äffchen dann doch irgendwann ausgezogen ist (aus dem Schlafzimmer natürlich) ist das Bett zurückbaubar in 180 × 200 cm großes Doppelbett.

Das Bett haben wir also im Internet bestellt, Lattenroste und Matratzen wollten wir in einem Bettenfachgeschäft kaufen. Also ließen wir uns am Samstag in einem solchen umfassend und kompetent beraten. Als gegen Ende des Beratungs- und Kaufgesprächs rauskam, dass wir ein Familienbett bestellen, in das die Lattenroste und Matratzen eingelegt werden sollen, ernteten wir schon den ersten erstaunten Blick. Ich erklärte geduldig den Sinn und Zweck eines Familienbettes und erwähnte auch, dass es eben später zum Doppelbett umgebaut werden könne, wenn das Kind im eigenen Zimmer schläft. Da antwortete die Verkäuferin sichtlich verdutzt: „Aber wie lange ihre Tochter in ihrem Bett mitschläft haben sie doch selbst in der Hand!“ Ich erwiderte darauf nichts mehr, denn ich wollte mit der Dame keine Grundsatzdiskussion über Baby– und Kinderschlaf führen.

Ist das so, dass wir das selbst in der Hand haben?

Natürlich könnte ich auf Biegen und Brechen mit viel nächtlichem Ärger und Frust das noch nicht dazu bereite Äffchen stündlich wieder in ihr eigenes Bett verfrachten. Aber dabei würde ich Äffchens offensichtliches Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt ignorieren und vom eigenen daraus entstehenden Schlafdefizit möchte ich gar nicht erst anfangen. Und warum sollte ich mein Äffchen damit so übergehen? Weil es in den westlichen Ländern gesellschaftlich verschrien ist, das Kind im Elternbett schlafen zu lassen? Oder weil es hier „normal“ ist, dass Kinder mit sechs Monaten durchschlafen und spätestens mit einem Jahr das Elternschlafzimmer verlassen müssen? Oder etwa wegen der allgemeinen Befürchtung, das Kind sonst nie mehr aus dem eigenen Bett zu kriegen?

Nein, genau von diesen (sinnfreien) gesellschaftlichen Konventionen und "Empfehlungen" von selbsternannten Erziehungsexperten mache ich mich nun mit dem Kauf eines Familienbettes frei. In anderen Ländern und Kulturen haben die Menschen viel mehr verstanden, was ein Baby/Kind braucht. Dort ist es normal, dass Kinder 5-6 Jahre bei den Eltern schlafen. Da läuft alles über Körperkontakt (Tragen, Co-Sleeping etc.) Und da wurde ganz ohne Lehrbücher erkannt, dass Kinder erst frühestens mit 3-4 Jahren die nötige Gehirnreife entwickeln, alleine schlafen zu können. Mir ist klar, dass es auch viele Kinder gibt, die sehr bald alleine ein – und durchschlafen. Aber es gibt eben genauso viele andere Kinder, die dazu (noch) nicht in der Lage sind.

Letzte Woche ergab sich ein Gespräch mit einer anderen Kita – Mutter beim abholen. Wir kamen auf das Thema Schlaf zu sprechen und sie erzählte, dass ihr Sohn kein guter Schläfer wäre und sagte dann Folgendes: „Aber wir haben ihm natürlich auch alle möglichen doofen Sachen angewöhnt: Einschlafstillen, rumtragen etc. Wir sind selber schuld...!“

Sind wir wirklich selber schuld? 

Erstens: Meiner Meinung nach sind das keine schlechten Angewohnheiten. Das sind ganz natürliche Einschlafhilfen, die es uns und dem Baby/Kind leichter machen. Sie haben auch nichts mit einem überzogenen Verwöhnprogramm zu tun. Ich habe das Äffchen 13 Monate in den Schlaf gestillt und ob man es glaubt oder nicht: Sie ist nicht wach, seit ich damit aufgehört habe. Sie schlief danach noch eine Weile mit Flasche ein und seit Langem jetzt auch ohne alles.

Zweitens: Niemand ist „schuld“ am Schlafverhalten des Kindes!!! Lasst euch das nicht einreden! Es gibt eben Kinder, die schlafen besser und es gibt welche, die schlafen schlechter. Genauso wie bei uns Erwachsenen. Und das habt nicht ihr ausgelöst mit Einschlafstillen o.Ä. 

Deshalb gibt es heute keine Tipps für besseren Schlaf (ich habe viele Ratgeber dazu gelesen und bei uns hat kein einziger Tipp geholfen), sondern hier kommen meine Tipps für mehr Gelassenheit:

  1. Nimm es, wie es kommt!
Dein Kind tut sich schwer beim Ein- und/oder Durchschlafen? Es möchte nicht alleine schlafen? Dann verschwende deine Energie nicht mit Ratgebern und vergeblichen und erfolglosen Versuchen, daran etwas zu ändern.

  1. Arrangiere dich mit der Situation!
Mach das beste draus und es euch so leicht wie möglich. Lass das Kind im Familienbett oder zumindest im Elternschlafzimmer schlafen, wenn es das braucht. Bringe das Kind so in den Schlaf wie es am besten funktioniert. So haben alle Beteiligten weniger Frust und doch mehr Schlaf, da du nicht 100 mal aufstehen und ins andere Zimmer rennen musst.

  1. Was nicht passt wird passend gemacht!
Du möchtest das Familienbett praktizieren, aber es ist zu eng? Kauft oder baut euch eine Schlaflandschaft. Es gibt im Netz inzwischen auch ganz tolle Bauideen für riesige Betten und für den kleinen Geldbeutel. Oder tüftelt so lange rum, bis ihr für euch die beste Lösung gefunden habt. Es kann auch eine Schlafmöglichkeit im Kinderzimmer für ein Elternteil aufgebaut werden oder oder oder. Seid kreativ und macht es euch so gut geht.

  1. Vertrau‘ deinem Kind!
Von solchen Aussagen „Die kriegst du nie mehr aus dem Bett raus!“ halte ich gar nichts! Ich vertraue meinem Kind, dass es irgendwann in der Lage sein wird alleine (oder eventuell später mit einem Geschwisterkind zusammen) schlafen kann. Und dann wird sie es auch signalisieren. Wenn man sie lässt und sie nicht von außen dazu gebracht werden es zu verlernen, dann spüren und merken Kinder selbst, wann sie zu etwas bereit sind. Lassen wir Ihnen die Zeit, die sie brauchen, denn es kommt alles zu seiner Zeit.


Ich habe selbst fast zwei Jahre gebraucht, um das endgültig so zu akzeptieren aber jetzt geht es mir damit viel besser. Und auch das Äffchen scheint es zu spüren, denn die Nächte werden langsam besser.

Sonntag, 17. Dezember 2017

Herz- und Schmerz-Momente vom 11.-17.12.17

Wieder neigt sich eine Adventswoche dem Ende zu. Sie war sehr schön, richtig adventlich und irgendwie von vorweihnachtlicher Stimmung geprägt. Hier könnt ihr direkt nachlesen, was wir erlebt haben, bei den aktuellen Herz- und Schmerz-Momenten!


💓 Mein Herz-Moment:

Diese Woche wollte ich meinem Äffchen soo gerne ermöglichen, Plätzchen auszustechen und nach dem Backen zu verzieren. Ich habe das in meiner Kindheit selbst total geliebt und auch mit dem Kids in der KiTa habe ich es noch sehr gerne gemacht. Der einzige Unterschied: In der KiTa hatte ich immer tolle Kolleginnen, die das Backen liebten und auch konnten. Sie haben den Teig vorbereitet und auch auf die Plätzchen im Ofen aufgepasst. Und in meiner Kindheit war es natürlich meine liebe Mama, die die Oberaufsicht und Verantwortung hatte. Jetzt war ich plötzlich die Mama und hatte keine Ahnung von nix. Daher glühte das Telefon mehrmals, so habe ich mir das Rezept von meiner Mama geben lassen und sie hat mir gesagt, wie lange die Plätzchen bei wieviel Grad im Ofen bleiben sollen. Soweit so gut. Am Donnerstag bereitete ich den Teig am Vormittag vor, während das Äffchen in der KiTa war, damit wir nachmittags direkt ausstechen konnten. Ich stellte mir das sehr romantisch vor, dass das Äffchen mit genauso viel Freude wie ich früher bei der Sache wäre und wir einen tollen Back-Nachmittag haben würden. Das (vermeintliche) Ende vom Lied war, dass sie nach wenigen Minuten keine Lust mehr hatte (weil sie sich mit dem Ausstechen auch noch etwas schwer tat) und danach die Küche verwüstete, während ich schweißgebadet die weiteren Plätzchen ausstach. Das hat nicht ganz so viel Spaß gemacht, wie in meiner Kindheit früher...
Bis hierhin hört es sich wohl eher wie ein Schmerz-Moment an, fand ich doch, dass der Aufwand größer war, als die Ausbeute. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Am Samstag nahm ich mir ein Herz und beschloss, der Sache noch eine Chance zu geben. Ich wollte die Plätzchen mit dem Äffchen zusammen noch schön verzieren. Also bereitete ich den Schokoguss und die Streusel vor, befürchtete aber, dass es ähnlich ablaufen wird, wie am Donnerstag. Weit gefehlt. Diesmal war das Äffchen mit einem Riesenspaß dabei. Sie kam sehr gut zurecht mit dem Pinsel und strich die Plätzchen also ganz ohne meine Hilfe toll mit Schokolade ein. Die Küche sah zwar hinterher aus, wie nach einer Schokoschlacht, aber das war es Wert. Ich war so stolz auf das Äffchen und so froh, dass ich mich doch zum Verzieren durchringen konnte. Weil es so gut geklappt hat, durfte das Äffchen dann noch den Pinsel abschlecken und die daneben gefallenen Streusel naschen. So waren wir beide selig und hatten doch noch unseren Herz-Moment!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen


😩 Mein Schmerz-Moment

In letzter Zeit habe immer ich das Äffchen abends ins Bett gebracht. Erstens, weil ihr Papa abends oft spät nach Hause kommt, aber in erster Linie, weil sie während der KiTa-Eingewöhnung doch wieder sehr mamafixiert war und ich ihr das Bedürfnis nach Nähe mit mir nicht verwehren wollte. Nun ist sie aber eingewöhnt und wir wollten es am Freitag mal wieder probieren, dass der Papa sie ins Bett bringen sollte. Vor der KiTa-Eingewöhnung klappte das nämlich immer super. Also machte ich die Maus bettfertig, kuschelte noch ausgiebig mit ihr, erklärte ihr, dass der Papa sie heute ins Bett bringen würde und ich noch ein bisschen "arbeiten" müsse (Bloggen ist ja auch irgendwie Arbeiten). Dann übergab ich das schimpfende Kind in Papas Arme. Was danach passierte, tat mir schon ziemlich leid. Sie weinte noch eine Weile und mein Mann musste mit ihr nochmal nachschauen, ob die Mama wirklich weg war. Dazu ist er nochmal in alle Zimmer gegangen, in denen ich nicht war. Das Arbeitszimmer, in dem ich mich befand, hat er einfach ausgelassen, noch merkt sie das nicht. Danach hat sie sich aber zum Glück schnell beruhigt und ist beim abendlichen Ritual dann auch schnell eingeschlafen. Trotzdem versetzt es dem Mutterherz einen Stich und man würde am Liebsten sofort zurückkommen zum Kind. Aber auch Mamas haben manchmal Grenzen und am Freitag Abend war ich selbst fix und fertig. Und ihr Papa ist ja schließlich kein Wildfremder für sie! Trotzdem ein Schmerz-Moment...