Donnerstag, 30. November 2017

Fundstücke des Monats - November

Durch das Bloggen komme ich jetzt immer mehr in Kontakt mit anderen BloggerInnen, stöbere und lese viel auf anderen (Mami- und Familien-) Blogs und freue mich sehr darüber, was für tolle, kreative, einfallsreiche und begabte Blogger-Kolleginnen und -kollegen ich habe. Deshalb ist es an der Zeit für eine neue Rubrik - Nämlich die "Fundstücke des Monats". Hier werde ich ab sofort immer Ende des Monats einige meiner Lieblings-Blogposts von anderen Blogs vorstellen.


Fundstück #1
Heute möchte ich mit einem Post von Frida vom Blog 2kindchaos anfangen. Frida ist Mama von zwei Mädels und beschreibt auf ihrem Blog das Leben als Familie mit all seinen Facetten. In ihrem Artikel Kinder sind keine Tyrannen - mehr Spaß an der Autonomiephase erklärt sie kurz und knackig, warum die Autonomiephase nunmal sein muss. Sie nennt es "Gehirnjogging und Persönlichkeitsentwicklung in einem". Und sie erklärt, dass diese Phase nicht dazu da ist, Machtkämpfe mit unseren Kindern auszutragen. Vielmehr sollten wir ihnen (im richtigen Rahmen) die Möglichkeit und den Raum geben, sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und sie mit Geduld und Verständnis und einer extra Portion Humor durch diese für sie (und uns) spannende Zeit begleiten. Ein paar Beispiele aus ihrem Alltag mit Kindern in der Autonomiephase gibt es gratis dazu. Also reinlesen lohnt sich!


Fundstück #2
Auf dem Blog mama-nisla-rockt von Denise habe ich ein tolles Affen-Muffin-Rezept gefunden. Ich meine, wie genial passt das denn bitte zu dem Äffchen und mir? Sie sehen sehr lecker aus und ich werde sie auf jeden Fall zum bevorstehenden 2. Geburtstag meines Äffchens ausprobieren. Es ist zwar ein Rezept für den Thermomix, kann aber natürlich genauso gut ohne diesen zubereitet werden. Ich bin gespannt auf die Augen vom Äffchen und ihren Freunden, wenn diese Muffins auf dem Geburtstagstisch stehen. Ich hoffe ich kriege sie so gut hin (ich als Back-Tollpatsch, vielleicht hilft mir meine Schwiegermutter dabei). Und mit etwas Glück bekommt ihr hier auch ein Foto davon zu sehen. Schaut gern mal bei Denise vorbei, vielleicht habt ihr auch Lust, die Muffins nachzubacken.


Fundstück #3
Das dritte Fundstück kommt diesmal von Michaela. Sie stellt auf ihrem Blog littlebee eine DIY-Anleitung für die sogenannten Brottüten-Sterne vor. Nun bin ich schon viele Jahre Erzieherin und kenne viele viele Bastelideen. Doch diese ist mir bisher noch nicht untergekommen. Mithilfe weniger Materialien und Handgriffen kann man tolle Weihnachtssterne zaubern. Schaut gern rein. Ich habe für 4 dieser Sterne maximal 2 Minuten gebraucht und nun hängen sie als wunderschöne Weihnachts-Deko vor unseren Wohnzimmerfenstern. 

Hier der Beweis!
Ich hoffe ihr seid neugierig geworden und schaut bei dem einen oder anderen Blog mal vorbei. Wie gesagt, ich finde es lohnt sich! Jetzt bin ich gespannt, was der Dezember für Fundstücke bringen wird. Diese stelle ich euch dann wieder Ende des Monats vor.


Mittwoch, 29. November 2017

Unser Familien-Adventskalender + Befüll-Tipps

Ich kann es selbst kaum glauben, aber übermorgen, also am Freitag ist tatsächlich schon der 1. Dezember und das erste Türchen des Adventskalenders darf geöffnet werden. Ich habe eine Weile herumüberlegt, ob ich für das Äffchen mit knapp 2 Jahren schon einen Adventskalender gestalten soll oder nicht. Und wenn ja, womit befüllen? Nur Süßigkeiten finde ich zu viel, nur Spielzeug auch. Vielleicht eine Mischung? Die zündende Idee wollte aber einfach nicht kommen. Bis eine liebe Freundin mir ein Foto ihres (selbstgenähten) Familien-Adventskalenders geschickt hat. Ich fand die Idee so schön und passend zum Advent und zur Weihnachtszeit, dass ich sie euch (mit der Erlaubnis meiner Freundin) hier gerne vorstellen möchte.


Hier seht ihr den wunderschönen Familien-Adventskalender meiner Freundin. Sie kann wirklich toll nähen und ich finde der Kalender ist super gelungen. 

Der Familien-Adventskalender unterscheidet sich insofern von einem "normalen" Adventskalender, dass nicht jeden Tag die gleiche Person ein Türchen öffnen darf, sondern immer abwechselnd. D.h. in unserem Falle darf das Äffchen am 1. Dezember das Türchen öffnen, am 2. Dezember mein Mann, am 3. Dezember ich und dann geht es wieder von vorne los. Bei einer dreiköpfigen Familie wie unserer (und der meiner Freundin) geht das wunderbar auf, bei einer vierköpfigen Familie ürigens auch. Bei größeren Familien könnte man z.B. über 2 Kalender nachdenken, einen für die Kinder und einen für die Eltern. Ich finde diese Variante des Adventskalenders wirklich schön und unterstreicht auch noch einmal das Miteinander und zeigt den Kindern (und Erwachsenen) auch, wie schön Teilen sein kann. Es macht nämlich meist nicht nur Spaß, selbst das Türchen zu öffnen, sondern auch zu schauen, ob sich das andere Familienmitglied über die kleine Aufmerksamkeit freut, die man selbst ausgesucht hat. Bei uns habe ich den Adventskalender für das Äffchen und meinen Mann befüllt und mein Mann für mich. Wenn die Kinder aber schon größer sind, können sie auch da schon einbezogen werden. Man könnte losen oder anderweitig vereinbaren, wer für welches Familienmitglied Geschenkchen besorgen darf. Wenn Kind 1 z.B. für Mamas Geschenke zuständig wäre, könnte natürlich auch der Papa unterstützend tätig werden. So ist es ein wunderschönes Familienprojekt, das auch schon im Voraus viel Freude machen kann. Es gibt Gelegenheit, sich mit seinen Liebsten auseinanderzusetzen, zu überlegen, worüber sie sich freuen könnten usw. Und natürlich ist es toll, auch jeden 3. Tag selbst etwas zu bekommen.

Wer keine Zeit oder Muse besitzt, den Familien-Adventskalender selbst zu gestalten, kann natürlich auch einen fertigen Adventskalender zum Befüllen nehmen. 


So wie ich... Ich habe dieses Jahr einen Adventskalender genommen, den ich von einem der vorherigen Weihnachten noch hatte einfach wieder verwendet. So mussten mein Mann und ich nur die Stiefelchen befüllen.  


Hier noch ein paar Tipps zum Befüllen des Adventskalender:

Für das (2-jährige) Kind:

Früchteriegel-Häppchen
Seifenblasen
Pixi-Buch
Hörspiel
kleine Tüte Gummibärchen
Mini-Smarties
kleines Kuscheltierchen
Malstifte oder Wachsmalkreiden
Badeblubberkugel
uvm.


Für den Göttergatten (Achtung, Männer sind da ja eher praktisch veranlagt):

Socken
Deo
Zahnpasta
lustige Taschentücher mit Aufdruck
Duschgel
Süßigkeiten aller Art

oder wer es doch romantischer mag:

Kleine Gutscheinzettelchen, z.B.
1x zusammen Essen gehen (Babysitter organisieren)
1x eine Entspannungsmassage (Massageöl bereitstellen)
1x staubsaugen übernehmen (oder eine andere Tätigkeit im Haushalt, für die sonst er zuständig wäre)
uvm.

Da sind eurer Fantasie ja keine Grenzen gesetzt! 


Tja und für die Mamas kann ich jetzt keine Tipps geben, weil ich ja nicht weiß, was ich bekommen werde...

Aber ich kann den Papas Tipps geben, was die (meisten) Frauen gerne im Adventskalender finden würden:

Schokolade, Schokolade, Schokolade
Badeöle oder -zusätze
Handcreme
Bodylotion
Modeschmuck
oder eben auch romantische Gutschein-Zettelchen

Also, legt euch ins Zeug :)!


So, ich hoffe, ich konnte euch ein paar wertvolle Tipps geben und vielleicht noch den Ein oder Anderen von euch auf den Geschmack des Familien-Adventskalenders bringen! 


Dienstag, 28. November 2017

Erster Magen-Darm-Virus beim Kind! Was tun?

Die letzten beiden Tage waren mein Äffchen und ich außer Gefecht gesetzt. Es hat uns mit dem Magen-Darm-Virus erwischt... Für uns Erwachsenen schon eine echt doofe und unangenehme Sache. Doch für ein Kleinkind ist es noch schimmer, weil es noch nicht so recht versteht, was passiert. Das arme Äffchen rief immer "Aua, aua" und zeigte auf ihren Hals. Da es der erste Magen-Darm-Infekt des Äffchens war (zum Glück blieben wir fast 2 Jahre davon verschont), war auch ich als Mutter zuerst ziemlich überfordert. Was muss ich jetzt eigentlich tun? Was soll ich dem Kind zu Trinken geben, und was zu essen? Schonkost oder keine Schonkost? Zum Arzt gehen oder nicht? Fragen über Fragen...

Damit zumindest Ihr bei dem ersten Magen-Darm-Virus Eures Kindes vorbereitet seid, fasse ich hier in diesem Artikel kurz und knapp meine 4 Tipps für Euch zusammen.


1. Arzt? Ja oder Nein?

Grundsätzlich gilt: Mit einem Baby oder Kleinkind solltest Du immer lieber einmal zuviel als einmal zu wenig zum Arzt gehen. Eine Magen-Darm-Erkrankung im Baby- oder Kleinkindalter ist insofern nicht ganz ungefährlich, weil bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr eine Dehydrierung drohen kann. Wenn Dein Kind aber trotzdem viel trinkt und davon auch immer wieder etwas drin behält, gibt es erstmal keinen Grund zur Panik. 
Wir haben das Problem so geregelt: Mein Mann hat gestern morgen (nachdem das Äffchen nachts mehrmals gespuckt hatte) beim Kinderarzt angerufen und erstmal nachgefragt. Dabei schilderten wir kurz, welche Symptome das Äffchen hat. D.h. wie oft sie sich übergeben hatte, wie ihr momentaner Zustand ist (der bis dahin zum Glück schon wieder ziemlich gut war), was sie seither gegessen und getrunken hat etc. Daraufhin wurde uns gesagt, dass es ausreichen würde sie weiterhin zu beobachten. Wenn sich ihr Zustand weiterhin verbessern würde und sie nicht mehr spucken sollte, wäre ein Arztbesuch vorerst nicht nötig. Bei einer gesundheitlichen Verschlechterung hätten wir aber umgehend einen Arzt aufsuchen sollen.


2. Trinken
Ganz wichtig ist es eine Dehydrierung zu verhindern. Deshalb sollte das Kind unbedingt ausreichend trinken! Babies sollten daher ruhig öfter als sonst gestillt werden oder die Flasche bekommen. Kleinkinder und Kinder sollten Wasser oder Fencheltee trinken (der beruhigt den Magen). Sollte dein Kind aber z.B. in dem Moment nur eine Saftschorle wollen, dann sollte dem Wunsch des Kindes in diesem Falle nachgegeben werden. Denn Hauptsache es trinkt. Was es trinkt ist dann erstmal zweitrangig. Wenn es dem Kind besser geht kann man dann ja erklären, dass das mit der Saftschorle eine Ausnahme war und es diese nur gibt, wenn man krank ist. 


3. Essen

Beim Essen scheiden sich die Geister. Die Einen raten strikt zur Schonkost mit Zwieback, blanken Nudeln und Suppe. Die Anderen sagen, essen was man möchte. Wir haben jetzt ein Mittelding daraus gemacht und dem Äffchen Laugengebäck angeboten und Nudelsuppe. Denn Salz und Zucker ist bei Magen-Darm nicht schlecht. Denn durch das Erbrechen scheidet das Kind mehr Salze und Mineralien aus als sonst. Es ist also wichtig, das Depot wieder aufzufüllen. Laugengebäck und Salzstangen bieten hier genug Salz. Eine Nudel- oder Hühnersuppe bringt Salz und zusätzliche Flüssigkeit. Zucker kann tatsächlich durch Banane (Fruchtzucker) zugeführt werden. Ich habe sogar von einer Familie gehört, bei der es Wackelpudding bei Magen-Darm-Infekten gibt. Macht eigentlich Sinn, denn dieser besteht fast nur aus Zucker und Wasser. Und den meisten Kindern schmeckt es (mich könnte man damit allerdings jagen...). Berücksichtige aber auch, dass das Kind bei solchen Erkrankungen appetitlos sein kann und evtl. nur sehr wenig essen möchte. Dies solltest du akzeptieren. Einfach immer wieder etwas anbieten. Das Kind holt sich dann schon, was es braucht.


4. Kuscheln, Trösten, Nähe, Dasein

Ganz wichtig ist es jetzt auch, sich viel Zeit für das Kind zu nehmen. Wenn es das einfordert ist ganz viel Kuscheln angesagt. Wir kennen das ja auch von uns. Wenn es uns nicht gut geht sind wir froh, wenn uns jemand in den Arm nimmt und umsorgt. Das tut der Seele gut und man fühlt sich gleich ein bisschen besser. Zeige auch Verständnis, wenn das Baby oder Kind weinerlich oder quengelig ist oder wenn du ihm nichts recht machen kannst. Es fühlt sich unwohl und kann dies noch nicht anders äußern.  


Das waren meine Tipps. Eigentlich auch nicht viel anders, als was wir Erwachsenen bei einer Magen-Darm-Erkrankung tun sollen. Außer dass Kinder eben schneller austrocknen und daher das Trinken noch wichtiger ist! Ich hoffe, dieser Artikel hilft euch im Fall der Fälle.

Sonntag, 26. November 2017

Herz- und Schmerzmomente vom 19.-26.11.

Auch diesmal liegt eine ereignisreiche, schöne Woche hinter uns. Momentan passiert wirklich viel und es ist dann manchmal schwierig, die schönsten oder bewegendesten Momente rauszupicken. Ich habe es natürlich trotzdem wieder für euch versucht. Hier also unsere Herz- und Schmerz-Momente dieser Woche:


💓 Mein Herz-Moment #1

Am Donnerstag haben wir es das erste Mal in dieser Woche geschafft, nachmittags nochmal rauszugehen und ein bisschen frische Luft zu schnappen. An den anderen Tagen standen entweder irgendwelche Termine an oder es goss aus Eimern und vormittags war ja KiTa angesagt. Ich bin zwar sehr für das Rausgehen mit Kindern, aber bei so einem Mistwetter hört der Spaß nun wirklich auf. Aber an dem Tag nutzten wir eine Regenpause aus, schlüpften in Schneeanzug und Winterjacke, Gummistiefel an die Füße und nix wie los. Draußen angekommen mussten wir zwar feststellen, dass es sich nicht wirklich um eine Regenpause handelte, es aber immerhin nur noch ganz leicht nieselte. Wir ließen uns nicht abschrecken, jetzt waren wir schon draußen und solange es nicht wieder richtig heftig anfing, wollten wir das nutzen. Vor unserem Haus gibt es einen kleinen Spielplatz mit einer Doppelschaukel, einer winzigen Plastikrutsche, die eine Nachbarin mal spendierte und 2 Schaukeltieren. Ansonsten ist da auch eine große grüne Wiese. Anfangs stapfte das Äffchen etwas lustlos zwischen den Spielgeräten hin und her, nur um festzustellen, dass diese pitschnass waren. Doch dann entwickelte sich einfach so, ohne großes Zutun unser erstes richtiges Fangenspiel. Das Äffchen lief davon und ich musste sie fangen. Sie hatte einen Heidenspaß, kam aus dem Kichern und Lachen nicht mehr raus, während sie so schnell sie konnte vor mir weg lief. Ihre gute Laune war so ansteckend und hat mich das schlechte Wetter ganz vergessen lassen. Wenn ich sie dann endlich gefangen hatte, zeigte sie mir mit ihrem kleinen Zeigefinger an, dass ich sie nochmal fangen sollte - und das Spiel ging wieder von vorne los. Sie war unermüdlich, im Rennen und im Lachen. Andersrum hat es noch nicht geklappt, dass ich wegrenne und sie mich fängt. Aber das kommt bestimmt auch noch. Ihre Freude am Spiel und ihre Ausdauer trotz Nieselregen haben mir einen kleinen Sonnenstrahl zwischen dem ganzen Regenwetter beschert. Ein toller Herz-Moment!


💓  Mein Herz-Moment #2

Die KiTa-Eingewöhnung meines Äffchens geht ja sehr gut voran und diese Woche hat sie beim Abschied morgens nicht ein einziges Mal geweint, sondern ist bereitwillig zu ihren Betreuungspersonen auf den Schoß gekrabbelt. Das gibt mir als Mama schon ein gutes Gefühl! Trotzdem, jetzt wo ich ja nichts mehr mitbekomme und nicht mehr dabei bin in der KiTa würde ich natürlich schon gerne ab und zu Mäuschen spielen. Sehen, womit und mit wem das Äffchen spielt, ob sie gut drauf ist, was sie beschäftigt usw. Da ist es sehr praktisch, dass in der Gruppentür ein kleines rundes Fenster ist, die Erzieher nennen es liebevoll das "Bullauge". Seit dieser Woche isst das Äffchen ja auch schon ihr Mittagessen in der KiTa, danach holte ich sie immer ab. Am Donnerstag war ich schon ein paar Minuten früher dran und wartete vor der Gruppe darauf, dass das Äffchen nach dem Essen rauskäme. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, einmal durch das "Bullauge" zu spähen. Das Äffchen saß mit dem Rücken zur Tür mit den anderen Kindern am Tisch. Scheinbar war sie schon fertig, denn ich sah sie nicht mehr Essen. Doch ich konnte sehen, dass sie gut drauf war, grinste und wohl in ihrem Kauderwelsch wichtige Sachen zu erzählen hatte. Es war ein Bild für Götter und in dem Moment war ich einfach so unheimlich stolz (also noch stolzer als ich es sowieso schon bin) auf mein Äffchen. Dass sie so groß ist, dass sie so gerne in die KiTa geht. Was habe ich mir vorher für Gedanken gemacht (siehe KiTa-Eingewöhnung Teil 1 und Teil 2 und Teil 3)... Und jetzt läuft es wirklich gut. Ich hoffe das bleibt so, aber ich bin sehr zuversichtlich.


😩 Mein Schmerz-Moment

Diese Woche am Freitag, hat mein Kamikaze-Crash-Kid einen ziemlichen Sturz hingelegt. Ich stand zwar direkt daneben, aber trotzdem konnte ich so schnell nicht eingreifen. Da sieht man mal wieder, dass man nicht alles verhindern kann. Aber natürlich möchte man sein Kind vor allem Schaden bewahren. Deshalb ist mir das Herz natürlich in die Hose gerutscht. Ich habe sie noch fallen sehen, konnte sie aber nicht mehr auffangen, sodass sie mit dem Kopf auf dem Boden aufkam. Ich habe mich zu Tode erschrocken und das Äffchen schrie auch schon los. Das ist für sie ja eher untypisch bzw. es beweist, dass es richtig weh getan haben muss, da sie sonst sehr robust und wenig zimperlich ist. Ich hob sie sofort hoch und tröstete sie (das Herz bis zum Hals klopfend). Sie rief "Aua, aua" und zeigte auf ihren Kopf. Auf den ersten Blick konnte ich keine Blessuren erkennen. Ich nahm mir ganz viel Zeit sie zu trösten und selbst wieder runter zu kommen, doch eigentlich weinte sie nicht lange. Doch der Schreck saß bei uns beiden tief, sodass wir noch eine ganze Weile eng aneinander gekuschelt dasaßen. Irgendwann guckte sie mich an, grinste und ging spielen, als wäre nie etwas gewesen. Das Kind ist ein Phänomen. Ich behielt sie den Rest des Tages im Auge, ob sich ihr Zustand verändert oder es ihr schlecht geht (übergeben, Teilnahmslosigkeit o.Ä.). Zum Glück war alles okay, sie spielte wieder, war fröhlich wie eh und je. Aber ich konnte mich dann nicht mehr so entspannen. Ich weiß, dass solche Dinge eben ab und zu passieren und dass ich mein Kind nicht vor jedem größeren oder kleineren Wehwehchen beschützen kann.  Trotzdem war dies ein ziemlicher Schmerz-Moment diese Woche.


So, ich hoffe ihr hattet auch eine tolle und aufregende Woche und bin gespannt, was mir das Leben für Schreibstoff in der nächsten Woche bietet. Bis dahin wünsche ich eine gute Zeit!

Samstag, 25. November 2017

Adventskranz "ohne Kranz"

Nächstes Wochenende ist es tatsächlich schon so weit! Der erste Advent steht kurz bevor. Auch ich traue mich dieses Jahr endlich wieder an die Weihnachtsdeko ran. Letztes Jahr mit einem einjährigen Kind, welches überall rankommt, an allem zieht und goldene Gegenstände großartig findet, habe ich mit der Deko ausgesetzt. Und das Jahr davor kam das Äffchen in dem Zeitraum zur Welt, da war auch nicht viel Zeit oder Nerv dafür übrig.

Um so mehr freue ich mich dieses Jahr, dass ich wieder loslegen darf. Die Schneemann- und Nikolaus-Windlichter stehen auch schon auf dem Fensterbrett. 

Ich habe mir aber auch lange Gedanken gemacht, wie unser diesjähriger Adventskranz aussehen soll. Ich wollte keinen Adventskranz kaufen, da ich diese im Laden immer sehr teuer finde und oft auch gar nicht sooo schön. Zumal wir ja auch den 4. Advent wie jedes Jahr schon nicht mehr zu Hause sein werden, sondern schon bei den Großeltern in Süddeutschland. Selber binden war aber auch keine Option, dazu fehlt mir die Fingerfertigkeit und das Grünzeug. 

Dazu kommt auch, dass ich eigentlich auch gern mal etwas Modernes haben möchte und von dem klassischen Adventskranz ein bisschen wegkommen wollte.

Ich ging also in der Wohnung und im Keller auf die Suche nach Ideen und Materialien für einen modernen Adventskranz. Und so entstand nach und nach der Adventskranz "ohne Kranz". Fündig geworden bin ich nämlich dann in der Küche. Ich habe überlegt, was das Grundgerüst, die Basis des Arrangements werden könnte und durchsuchte dazu in der Hoffnung auf eine Idee meinen Küchenschrank. Auf einmal sprang mir das Muffinblech ins Auge und Voila, die Idee war geboren.


Diese Materialien habe ich zusammengesammelt:

1 12er-Muffinblech
2 weihnachtliche Stoffe
4 LED-Kerzen
Deko-Kies
4 kleine Plastikschnapsgläser
viel Christbaumschmuck


Und so wird es gemacht:

Den weihnachtlichen Stoff (in diesem Fall in den Farben Rot und Gold) kunstvoll um das Muffinblech drapieren.  

Anschließend (goldenen) Deko-Kies in die Schnapsgläser füllen und die LED-Teelichter oben drauf setzen. Hier können natürlich auch echte Kerzen verwendet werden. Ich möchte hier auch keine Grundsatzdiskussion darüber anfangen, ob es sinnvoller ist, dem Kind von Anfang an den Umgang mit echten Feuer beizubringen oder nicht etc. Ich habe ein Kamikaze-Crash-Kid und warte deshalb noch ein bisschen mit dem echten Feuer. Aber das ist ja jedem selbst überlassen. Wer ein etwas weniger risikobereites Kleinkind zu Hause hat kann es sicherlich auch mit echten Kerzen wagen. 

So, nun können die Kerzen nach Belieben in den Muffinlöchern angeordnet werden.

Anschließend einfach die übrigen Muffinlöcher mit Christbaumschmuck eurer Wahl füllen und schmücken. In meinem Fall sind das kleine Geschenkpäckchen, goldene Nüsse, Christbaumanhänger, Glöckchen etc. Aber natürlich können auch hübsche Christbaumkugeln, Weihnachtsfiguren oder Ähnliches verwendet werden. Auch in den Farben könnt ihr natürlich nach eurem Geschmack gehen. Was ihr eben im Haus habt. Ich habe hierfür kein einziges Teil extra gekauft.


So, eine Woche habt ihr noch Zeit, um einen Adventskranz zu kaufen oder einen Adventskranz "ohne Kranz" nachzubasteln. Dann kann der 1. Advent kommen. Viel Spaß dabei!

Donnerstag, 23. November 2017

(Werbung) My-Movie-Poster - Eine originelle Geschenkidee + Rabattgutschein!

Weihnachtsgeschenke für Papas, Onkel, Brüder und Ehemänner sind immer so eine Sache. Sie wünschen sich nichts und brauchen tun sie auch nix...

So ist es jedenfalls bei Äffchens Onkel. Aber Nichts schenken ist für mich auch keine Alternative, also bin ich doch jedes Jahr wieder auf's Neue auf der Suche nach einer originellen Geschenkidee.

Diesmal bin ich bei my-movie-poster fündig geworden. Hier kannst du personalisierte Filmposter bestellen. Der Gründer und Entwickler dieser Movie Poster gestaltete vor einigen Jahren seiner Freundin ein romantisches Filmposter als Geschenk. Das kam so gut an, dass er beschloss, diese Idee auszubauen und online zu verkaufen. Ich finde diese Idee auch großartig. Gerade Filmfreaks kommen hier auf ihre Kosten. Egal ob Romantik-Filmposter, Science-Fiction oder Fantasy - es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich habe mich diesmal aber für ein Kinder-Abenteuerreise Filmposter entschieden, da es ein Geschenk vom Äffchen für ihren Onkel werden soll.


Bei dieser Variante gibt es zwei Möglichkeiten eigene Fotos einzufügen und auch der Text kann individuell formuliert werden. Die Handhabung im Onlineshop ist wirklich simpel und erklärt sich von selbst. Einfach alle Felder ausfüllen, Fotos hochladen und auf "Bestellen" klicken. 

Die Lieferung erfolgte fristgerecht, das Poster war in weniger als einer Woche bei mir. Es ist aus sehr reißfestem, qualitativ hochwertigem Papier. Die Farben sind satt und wirklich sehr natürlich und die individuellen Fotos kommen super zur Geltung. 

In unserem Fall passt das Abenteuerreise-Poster deshalb so gut, weil wir nächstes Jahr u.A. mit Äffchens Onkel die spanische Stadt Valencia unsicher machen wollen. Das Poster steigert die Vorfreude und ist ein sehr persönliches Geschenk. Der Fantasie beim Poster-Text sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich ist diese Geschenkidee nicht nur für Männer geeignet. Sicherlich freuen sich auch Mamas, Omas, Tanten und Ehefrauen über ein solches Plakat zu Weihnachten. Vor allem wenn ein süßes Kinderfoto vom Liebling abgebildet ist.

Na? Seid ihr neugierig geworden? Ist euch direkt jemand eingefallen, dem ihr damit eine große und außergewöhnliche Freude machen würdet? Dann klickt einfach hier und legt los. 

Das Beste kommt aber jetzt: Die Poster sind für kurze Zeit um 20 € reduziert UND für Euch gibt es noch einen exklusiven 5 € - Rabattgutschein auf Eure Bestellung on top! Dazu nach dem Bestellvorgang einfach den Gutscheincode "MAMI100" im Gutscheinfeld eingeben und 5 € sparen!

Los geht's!

Mittwoch, 22. November 2017

Das große Herbst-ABC - Z wie Zeit zum Träumen

Das große Herbst-ABC

Z - Zeit zum Träumen


So schnell vergeht die Zeit, denn ich bin schon beim Buchstaben Z meines großen Herbst-ABCs angelangt. Heute geht es um die "Zeit zum Träumen" und die liebe Susann von kleinermilchbart hat nochmal eine tolle Rezeptidee für uns. Aber lest selbst:



Das große Herbst-ABC der lieben Britta neigt sich dem Ende. Das Z – die Zeit zum Träumen darf ich begleiten. Sobald der Herbst kommt, kommt auch die Sehnsucht. Mit der Sehnsucht, die Träume - nach Geborgenheit, nach Wärme, nach Liebe. Wir träumen im Herbst am liebsten vom Urlaub. Unsere Seele sehnt sich nach einem Gaumenkitzler, der den Urlaub zurückbringt. Etwas was das den Sommer nah sein lässt, wenn gerade alles wieder grau in grau ist. Deshalb stelle ich euch jetzt mein Lieblings-Seelenessen für der Herbst vor. Wenn man es isst, hat man auch als gestresste Mama eine wunderbare (Aus-)Zeit zum Träumen.

Seelensuppe | Zutaten

2 Schalotten
2 cm Ingwer
1 reife Mango
2 reife Bananen (Achtung: keine Koch-Bananen verwenden)
1 EL Sojasoße
1 EL Erdnussöl (es geht aber auch jedes andere)
200 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
Salz
2 EL Sojasprossen

Seelensuppe | Zubereitung

1.    Schalotten und Ingwer schälen und würfeln.
2.    Die Früchte schälen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden.
3.    Das Öl erhitzen und Schalotten, Ingwer und Früchte dazugeben – alles andünsten lassen.
4.    Mit der Brühe und der Kokosmilch alles ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.
5.    Anschließend alles pürieren und mit Salz würzen.
6.    Die Sojasprossen abspülen und abtropfen lassen.
7.    Die Suppe in tiefe Teller gießen und mit Sojasprossen und Sojasoße garnieren.

Diese Suppe ist angenehm würzig-süß auf der Zunge und lässt euch träumen. Ich wünsche einen guten Appetit und einen wundervollen Herbst.

Alles Liebe
Susann


Über KleinerMilchbart

Hallo, ich heiße Susann. Seit einigen Monaten bin ich stolze Mama einer kleinen Tochter. Mein kleiner Milchbart bringt mein Leben ordentlich durcheinander. Nichts ist wie es vorher war, außer die Liebe zu meinem Herzensmann. Über mein buntes Leben, meine Gedanken rund um meine Familie schreibe ich auf meinem Blog.



Montag, 20. November 2017

Woran du eine gute KiTa erkennst

Die meisten Eltern würden auf die Frage, was für sie eine gute KiTa ausmacht vermutlich folgende Punkte aufzählen:

- Modernes, helles Gebäude
- Neues, gut gepflegtes Mobiliar
- großes Außengelände etc.

Natürlich sind das auch Punkte, die nicht uninteressant sind und man als Eltern bei der KiTa-Auswahl auch als positiv verbucht. Doch für unsere Kinder zählen ganz andere Kriterien. Sie gehen nicht nach der Optik oder nach logischen Argumenten. Sie können noch nicht beurteilen, ob das Spielzeug qualitativ hochwertig und pädagogisch wertvoll ist und ob die Kletterelemente im Turnraum genug Möglichkeiten zur motorischen Förderung bieten. Für sie muss etwas Anderes stimmen.

© fulltime-mami

Achte bei der KiTa-Besichtigung doch mal auf folgende Punkte und "bewerte" die KiTa aus der Sicht deines Kindes: 

1. Wie ist die Atmosphäre in der KiTa? Wie fühlst du dich beim Betreten der Einrichtung?

Wenn du dich direkt wohlfühlst und alles dazu einlädt sich umzusehen, neugierig zu werden und auf Entdeckungstour zu gehen; Wenn du verweilen und nicht sofort wieder gehen möchtest, dann ist die ersten Hürde genommen. 
Achte auch darauf, wie dein Kind sich anfangs verhält. ob es an dir klebt und ängstlich ist, oder ob es sich umschaut und mehr sehen möchte.

2. Wie geht das Personal mit dir um, die KiTa-Leitung (die ja meist für die Besichtigungen zuständig ist) oder evtl. auch die BetreuerInnen in den Gruppen? 

Wenn du dich herzlich willkommen fühlst, ernst genommen in deinen Fragen und Sorgen; Wenn das Personal offen und aufgeschlossen ist und du das Gefühl hast, sie sind wirklich an dir interessiert, dann sollte auch der nächste Pluspunkt vergeben werden. 
Beobachte auch den Umgang des Personals mit deinem Kind und die Reaktion deines Kindes auf die Erwachsenen. Ob das Personal auf dein Kind zugeht ohne es direkt zu bedrängen oder zu überfordern. Ob es Interesse zeigt, z.B. am Namen des Kindes oder an dem Spielzeug oder Kuscheltier, welches dein Kind evtl. dabei hat. Und ob dein Kind ebenfalls neugierig wird. Natürlich sind alle Kinder unterschiedlich und viele in solchen Situationen schüchtern. Aber du kennst dein Kind am Besten und kannst einschätzen, ob es die Betreuer sympathisch und vertrauenserweckend findet. 
Wenn du also ein gutes Gefühl hast und glaubst, dein Kind guten Gewissens von diesen Personen betreuen zu lassen, ist das ein gutes Zeichen.

3. Wie ist der Umgang des Personals mit den anderen Kindern? Ist es ein wertschätzendes Miteinander? Werden Fragen, Sorgen und Ängste der Kinder ernstgenommen? Nehmen sich die Betreuer Zeit für die Kinder? Wie schätzt du das Verhältnis zwischen Kindern und Erziehern ein?

Wenn du merkst, dass die Atmosphäre im Gruppenraum entspannt ist, wenn im normalen Tonfall und angemessener Lautstärke mit den Kindern gesprochen wird und diese entspannt und selbstbestimmt spielen dürfen; Wenn die Kinder getröstet und liebevoll umsorgt werden, dann ist das als sehr positiv zu werten.

4. Wie ist der Umgang zwischen den Erziehern? Herrscht hier Anspannung oder ein lockeres Klima? Wird auch mal gescherzt? Wie ist der Gesichtsausdruck?

Wenn du auch da positive Schwingungen spürst und ein gutes Gefühl hast, dann erfüllt diese KiTa die für das Kind wichtigsten Kriterien.


Mir ist klar, dass es bei einem Besichtigungstermin oft schnell geht und man evtl. gar nicht so viele Einblicke bekommt. Aber wenn du versuchst, so viele Eindrücke wie möglich mitzunehmen und viele Fragen stellst, kannst du schon Einiges erfahren und erleben.

Letztendlich geht es hier um den ersten Eindruck und dein Gefühl. 

Im zweiten Zuge sollte dann natürlich auch noch geklärt werden, wieviele Kinder in der gesamten KiTa betreut werden. Wieviele Kinder pro Gruppe und wieviele Betreuer pro Gruppe arbeiten und welche Ausbildung diese haben.
Grundsätzlich gilt: Je weniger Kinder pro Gruppe und je mehr Personal pro Gruppe, desto besser!
In Hamburg gilt folgender Betreuungsschlüssel:
2 Ausgebildete Fachkräfte, meist 1 Erzieher und 1 Sozialpädagogische Assistentin (SPA) für 12 Kinder unter 3 Jahren und
2 Ausgebildete Fachkräfte (siehe oben) für 25 Kinder ab 3 Jahren.
In privat geführten KiTas können ggf. bessere Bedingungen vorliegen, d.h. weniger als 12 bzw. 25 Kd und/oder mehr als 2 Fachkräfte pro Gruppe.

Wenn auch diese Betreuungsschlüssel eingehalten werden, können zuletzt auch noch Kriterien wie Außengelände, Einrichtung etc. bedacht werden. Aber wie gesagt, das ist dann unser Eltern-Anspruch, selten der des Kindes und das soll hier schließlich täglich mehrere Stunden verbringen.

Also, viel Erfolg bei der KiTa-Suche!

Sonntag, 19. November 2017

Herz- und Schmerz-Momente vom 13.-19.11.17

Eine schöne und aufregende Woche liegt hinter uns, wir haben viel erlebt und was uns besonders bewegt hat, das erzähle ich euch jetzt hier bei den 


💓 Mein Herz-Moment

Am Mittwoch entstand aus dem Nichts ein wunderschöner, ganz einfacher Herz-Moment. Manchmal braucht es nicht viel dafür, in diesem Fall reichte eine Packung Seifenblasen völlig aus. Das Äffchen entdeckte diese zufällig, als ich den Wohnzimmerschrank öffnete, um ein Buch rauszunehmen. Ganz oben, im obersten Regal stehen (fast vergessen) die Seifenblasen. Ich hatte gar nicht mehr an sie gedacht. Doch als der Schrank sich öffnete, machte das Äffchen auf einmal ganz aufgeregt "Fff, Fff" und zeigte wild gestikulierend auf die Seifenblasen. Das letzte Mal, als ich für sie Seifenblasen machte, war mindestens ein halbes Jahr her. Dieses Mal war sie zum ersten Mal total begeistert und konzentriert dabei. Sie verfolgte ganz gebannt jede Seifenblase. Irgendwann begann sie, die Seifenblasen fangen zu wollen und staunte nicht schlecht, als diese dabei plötzlich zerplatzten und verschwunden waren. Immer wieder versuchte sie eine Seifenblase zu erhaschen, in der Hoffnung, dass es diesmal klappen würde. Nach einiger Zeit merkte sie dann wohl, dass das eben nicht funktioniert und dass sie dafür sorgen kann, dass die Seifenblasen platzen. Sie fing an zu grinsen und ging auf die Jagd. Es war so schön mit anzusehen und ich habe für eine kurze Weile die Welt wieder durch Kinderaugen, genauer gesagt durch Äffchens Augen gesehen. Ein unbezahlbarer Herz-Moment.





😩 Mein Schmerz-Moment

Am Dienstag war mein Herz eineinhalb Stunden sehr schwer. Das Äffchen hatte zum ersten Mal beim Abschied in der KiTa geweint. Darauf war ich gar nicht gefasst, da sie bis dahin sehr gefasst Tschüss gesagt hatte und direkt weiterspielte. Doch diesmal schrie sie auf, klammerte sich fest und ich musste sie in die Arme des Erziehers übergeben. Dann bin ich schnell abgehauen. Ich war etwas überfordert mit der Situation, deshalb habe ich einfach ganz schnell meine Sachen gepackt und bin fluchtartig aus der KiTa gestürmt. Um mich abzulenken und weil ich mich nicht zu weit von der KiTa entfernen wollte (falls ich angerufen werde), ging ich ins Cafe nebenan. Aber das mit der Ablenkung funktionierte nicht wirklich, meine Gedanken hingen trotzdem die ganze Zeit beim weinenden Äffchen. Ja, auch wenn ich hier im Beitrag Do's und Dont's für Eltern in der KiTa-Eingewöhnung ausdrücklich empfohlen habe, sich dies nicht so zu Herzen zu nehmen, weil die Kinder meistens nur kurz weinen und den Rest der Zeit selig spielen. Daran erinnerte mich dann auch eine liebe Freundin und regelmäßige Blogleserin, der ich in meiner Verzweiflung eine Nachricht schrieb. Da musste ich schon sehr schmunzeln und ich vergaß für einen kurzen Moment meine Sorge. Und es war natürlich auch genau so: Als ich das Äffchen abholte konnte ich durch das Bullauge in der Gruppentür schon sehen, dass sie völlig vergnügt spielte und von Trennungsschmerz schon lange keine Spur mehr war. Als sie mich dann entdeckte, strahlte sie mich an und sobald wir zu Hause waren, rief sie schon wieder "KiTa, KiTa, KiTa". Besonders traumatisch kann diese Trennung als nicht gewesen sein, jedenfalls nicht für das Äffchen... Am nächsten Tag weinte sie wieder kurz beim Abschied. Diesmal war ich schlauer, ging noch auf Toilette und als ich zurückkam, konnte ich durch das Bullauge schon sehen, dass sie sich längst beruhigt hatte. Da konnte ich dann auch beruhigt ins Cafe gehen. Trotzdem sind solche Momente nie schön und daher eindeutig ein Schmerz-Moment für mich (mehr als für das Kind vermutlich).


Ich wünsche euch nun eine schöne nächste Novemberwoche und bin gespannt, was diese für uns wieder bereithält. Ihr werdet es erfahren, nächsten Sonntag bei der nächsten Ausgabe der Herz- und Schmerz-Momente.