Donnerstag, 31. August 2017

Schnelles Ofengemüse

Als Mami mit wenig Zeit und Lust auf aufwendiges Kochen bin ich immer auf der Suche nach schnellen und leckeren Rezepten, die allen Familienmitgliedern schmecken. Ich dachte, vielleicht geht es euch auch so, darum stelle ich euch heute das "Schnelle Ofengemüse" vor.

Ihr braucht für Mama und Kind folgende Zutaten:

- 2 große Kartoffeln
- 3 große Möhren
- 8 Champignons
(und/oder jedes andere beliebige Gemüse eurer Wahl)
- Salz, Pfeffer
- nach belieben etwas Knoblauch und Kräuter (frisch oder 
  als Gewürze)
- Olivenöl 



Zuerst wird sämliches Gemüse, gewaschen, geschält (bei Biokartoffeln nicht nötig) und geschnitten. Champignons vierteln, Möhren in Stifte schneiden und Kartoffeln in Würfel oder Spalten. Anschließend wird alles auf dem Backblech verteilt. Entweder bunt durchgemischt oder wie bei mir nach Gemüse sortiert.


 Nun wird die Marinade angerührt. Dazu 3-4 Esslöffel Olivenöl (je nach Belieben) in eine Tasse geben, Salz, Pfeffer, Kräuter und Knoblauch dazugeben und alles gut verrühren. Im Anschluss das Gemüse mit der Marinade bepinseln, evtl. ein paar Minuten einwirken lassen und dann ab in den Ofen damit.



        
         Im Ofen bleibt es bei 180-200 Grad Celsius solange, 
         bis es weich genug ist. So sieht es dann hinterher 
         aus.








        Dem Äffchen schmeckt das Gemüse so besonders gut
        und es ist auch für mich mal eine willkommen 
        Alternative zu Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree. 
        Und das Beste ist: Nach dem Gemüseschnibbeln 
        macht den Rest der Ofen.
     
        Bei uns sind bei dieser Menge gestern nur ein paar 
        Kartoffeln übrig geblieben. Die haben wir dann abends
        noch verputzt.




Viel Spaß beim Nachkochen.

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Hiermit beteilige ich mich an der Blogparade Blitzrezept von Miss Broccoli 

Dienstag, 29. August 2017

Äffchen-Brot

Eigentlich kann ich mich über das Essverhalten meines Äffchens nicht beschweren! Sie isst fast alles. Ich kann ihr vorsetzen was ich will, das Kind futtert eigentlich immer drauf los. Ob Zucchini-Eintopf mit Garnelen (Ja, manchmal müssen meine Liebsten da durch), Fisch in allen Variationen, sogar Gewürzgurken gehören zu ihren Leibspeisen.

Das Einzige, was sie nicht besonders gerne mag ist Brot. Ja, genau, ganz normales Brot. Der Renner bei den meisten Kids kommt bei meinem Äffchen gar nicht gut an. Das macht es manchmal schwierig beim Abend"Brot". Oft bekommt sie jetzt nochmal die Reste vom Mittagessen, aber manchmal wäre ein schlichtes Wurst- oder Käsebrot echt praktisch...

Darum dachte ich, ich peppe das einfache Brot ein bisschen auf und gestalte aus Brot, Wurst, Käse und Gemüse ein "Brot-Äffchen" für das "Äffchen".

Sie war auch schwer begeistert davon und hat sich drauf gestürzt... Naja, auf den Belag... Wer hat dann hinterher das Brot gefuttert? Ich!

Mein Fazit: Wenn das Kind etwas nicht mag, isst sie es auch bei der besten Aufmachung nicht.

Vielleicht sollte ich mich einfach damit zufrieden geben und wieder mehr darüber freuen, dass sie sonst alles verschlingt. Schließlich schmeckt Jedem Irgendwas nicht so gut, oder?

Montag, 28. August 2017

Auge in Auge mit dem wilden Tier

Wir sind gerade zurück von einer gefährlichen Mission! Gestern und heute haben wir uns unglaublich nahe an viele wilde (und weniger wilde) Tiere herangewagt. Obwohl wir Deutschland nicht verlassen haben, fanden wir uns doch in der Serengeti wieder. Ja genau, wir haben 2 Tage und eine Nacht im Serengeti-Park in Hodenhagen verbracht. Vor zwei Jahren haben wir das unseren Freunden zur Hochzeit geschenkt, diesmal wollten wir selbst mal testen, wie es ist.

Übernachtet haben wir in einer wunderschönen kleinen Lodge mit Blick auf Antilopen, Strauße und Giraffen... und gefühlt tausenden von Fröschen - Quak! Gestern haben wir nach der Anreise noch die Affen im Affenpark bestaunt. Das war natürlich was für das Äffchen. Ganz andächtig hat sie die Bartaffen, grünen Meerkatzen, Simangs und die Totenkopfäffchen bewundert. Doch gestern war die Hängebrücke zur Aussichtsplattform ihr Highlight. Am Liebsten wäre sie immer wieder hin und her geflitzt, aber nach zwei Mal haben wir dem ganzen ein Ende gemacht.

Nach einem schönen aber kalten Abend auf der Terrasse und einer ruhigen und fast durchgeschlafenen Nacht in der Lodge wurde es heute dann richtig gefährlich.

Wir haben uns entschieden mit dem eigenen PKW durch den Safari-Park zu fahren. So konnten wir anhalten wo wir wollten und so lange gucken wie es uns passte. Wir waren schwer begeistert von der Vielfalt der Tiere. Wir sahen Antilopen, einen badenden Tapir, Kamele, Dromedare, Lamas, Alpakas und viele Tiere mehr. Auch richtig wilde und respekteinflößende Tiger, Löwen und Geparden, ein Tiger ist auch sehr nah an den Autos vorbei gelaufen.

Das Äffchen reckte den Hals höher und höher, um aus ihrem Autositz heraus alles gut sehen zu können.

Doch das absolute Nonplusultra waren die Giraffen, die links und rechts von den Autos standen und gerne auch mal im Auto nachsahen, wer da so drin sitzt. Eine Giraffe war so neugierig, dass sie sich durchs Fahrerfenster an meinem Mann vorbei bis zu der Tasche am Beifahrersitz durchschlängelte. Wir waren alle kurz in Schockstarre, fotografieren wurde vergessen, dann bugsierten wir das Tier liebevoll wieder aus dem Auto. Wir wussten ja, dass die Tiere nahe ran kommen würden, aber dass die Giraffe gleich einsteigen will hätten wir nun nicht gedacht...

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes sind wir noch durch den angeschlossenen Freizeitpark geschlendert. Das Äffchen durfte Entenkarussell fahren und mit Papa die Teppichrutsche ausprobieren.

Es waren zwei richtig schöne Urlaubstage und es tat gut, mal wieder als Familie einen großen Ausflug zu machen. 

Nun sind wir zurück, glücklich und hundemüde...

Samstag, 26. August 2017

Selbsternannte "Erziehungsexperten" 2.0

Mein Mann und ich hatten gestern mal wieder eine unschöne Begegnung mit einer selbsternannten "Erziehungsexpertin". Wir waren mit dem Äffchen zu einem Untersuchungstermin in einem renommierten Kinderkrankenhaus. Um 10 Uhr hatten wir einen Termin bei der Fachärztin. "Nur" 4 Stunden Wartezeit und eine 15-minütige Untersuchung später waren wir auch "schon" dran. Das Äffchen war seit 7 Uhr morgens wach und natürlich inzwischen entsprechend mies gelaunt und völlig übermüdet. Unsere Laune war nach der Warterei natürlich auch alles andere als heiter.

Die Ärztin fragte uns nach Äffchens Symptomatik. Wir schilderten ihr die Problematik. Das Ende vom Lied war eine erziehungsratgeberische Moralpredigt.

Sie hat uns nicht nur (völlig überholte) Erziehungsratschläge gegeben, sondern auch eine völlig negative (und veraltete) Grundhaltung gegenüber Kleinkindern an den Tag gelegt.

Sie glaubte tatsächlich, aufgrund einer Momentaufnahme nach 4 Stunden Wartezeit den Charakter unseres Äffchens beurteilen zu können (und zu dürfen). Ich zitiere: "Kinder haben in dem Alter terroristische Züge. Kinder, deren Bedürfnisse immer befriedigt werden, wären angeblich die Unglücklichsten..." Da fehlen mir wirklich auch heute noch die Worte!

Und wisst ihr, was das Schlimmste ist? Jeden Tag werden junge tolle Elternpaare durch solche Aussagen völlig verunsichert! Denn man braucht schon viel Rückgrat, damit einen sowas kalt lässt!

Liebe Eltern! Glaubt an euch und tut alles, was euren Kindern und euch gut tut und hört ja nicht wegen solchen Menschen damit auf!

Ich jedenfalls weiß, dass mein Kind genau richtig ist so wie es ist und dass mein Mann und ich das Beste geben für sie! Und nur das zählt!

Das musste jetzt mal ausgesprochen bzw. aufgeschrieben werden.

Donnerstag, 24. August 2017

Keine Krankschreibung für Mami



Kennt ihr die Werbung, in der die Mutter zum Kind sagt: „Es tut mir leid, ich muss mich für heute krank melden.“ Und dem Kind fällt vor Schreck das Spielzeug aus der Hand? Es geht um irgendein Medikament, welches auf wundersame Weise dafür sorgt, dass die Mutter sofort wieder völlig fit ist, keine Beschwerden mehr hat und alles kein Problem mehr ist.


In der Realität sieht das leider oft anders aus. Auch wir Mamas sind mal krank, fühlen uns unwohl oder haben einfach mal (jeden Monat) unsere Tage. Doch als Fulltime-Mami (ob mit oder ohne Nebenjob) ist man eben Fulltime-Mami und die Zwerge nehmen auf unsere Beschwerden leider selten Rücksicht. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie es schlicht und ergreifend noch nicht können.


Wie ich darauf komme? Heute Morgen bin ich völlig verspannt und gefühlt komplett schief und krumm aufgewacht. Ich habe mich wohl verlegen und nun ziemliche Rückenschmerzen. Jede Bewegung tut weh, vor allem links. Normalerweise würde ich mich jetzt 2-3 Tage schonen, nicht schwer heben und mit Wärmflasche im Rücken auf dem Sofa liegen oder in der heißen Badewanne entspannen. 


Als Mami ist das nicht mehr ganz so einfach… Das Äffchen möchte auch heute hochgehoben und herum getragen werden, es möchte auch heute mit mir toben und kuscheln, möchte mehrmals täglich etwas essen und nachmittags raus auf den Spielplatz. Und irgendwie muss es gehen… Irgendwie geht es auch… Irgendwie! Aber nicht, weil irgendeine Wundermedizin uns wieder heilt, sondern weil wir einfach stark sind, Mädels! Wir schaffen alles, nur heute eben ein bisschen langsamer als sonst.

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Hiermit beteilige ich mich an der Blogparade Mompositivity von Lotte & Lieke.

Mittwoch, 23. August 2017

Handabdruck-Äffchen

Heute habe ich mich mit dem Äffchen zusammen künstlerisch betätigt. Ich wollte schon länger ein Handabdruck-Äffchen mit ihr gestalten und heute hat es geklappt.

Da ich keine braune Acryl- bzw. Ölfarbe zu Hause hatte, durfte das Äffchen zwischen Rot, Lila und Blau wählen. Rot war wohl ihr Favorit. Farbig ist eh viel lustiger als Braun!


 
Also habe ich ihre Hand rot angemalt und dann auf das Papier gedrückt. 








 


Das war Äffchens Beteiligung an dem Kunstwerk. 









Ich habe hinterher einfach noch einen Affenkopf und einen Schwanz aus Buntpapier gebastelt, einen Ast und einige Blätter dazu und das Bild ist fertig (siehe Bild oben). Ich habe es noch in einen einfachen Rahmen gesteckt und nun hat es einen Ehrenplatz auf dem Regal über Äffchens Bett. 


Natürlich könnt ihr das ganz einfach nachmachen oder auch jedes andere beliebige Tier gestalten. Besonders als Grußkarten oder Einladungen für den Kindergeburtstag finde ich diese Handabdruck-Bilder sehr geeignet.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Dienstag, 22. August 2017

Selbsternannte "Erziehungsexperten" oder Zurück zum Mutterinstinkt




„Man fängt mit 4 Monaten an mit der Beikost und stillt mit 6 Monaten ab!“

„Was? Du stillst noch? Dein Kind ist doch schon ein Jahr alt!“

„Kinder gehören abends um 20 Uhr ins Bett!“

„Wie bitte? Dein Kind schläft mit euch im Ehebett? Das kriegst du da nie wieder raus!“

„Gewöhne dem Kind doch endlich mal den Schnuller ab. Dann hast du zwar drei Tage Geschrei, aber danach ist das Thema gegessen!“

„Du verwöhnst dein Kind viel zu sehr!“

„Lass das Kind doch mal schreien, das stärkt die Lungen!“

„Ab einem Jahr müssten Kinder eigentlich durchschlafen!“



Kennt ihr das auch? Als junge Mutter bekomme ich oft ungefragt viele „wertvolle Tipps“ von einer Menge selbsternannter Erziehungsexperten. Eltern, Großeltern, Freunde, Erzieher (ja, einige Sätze hätten früher auch von mir stammen können…) und gerne auch völlig Fremde auf der Straße wissen genau, wie MEIN Kind zu erziehen ist.


In etlichen Ratgebern zum Thema Schlaf, Beikost, Trotzphase etc. kann man sich heutzutage Theorien von Ärzten und Wissenschaftlern anlesen. 


Klar, als Erst-Mama bin ich auch oft unsicher und habe wegen des „interessanten“ Schlafverhaltens meines Äffchens auch gefühlt 20 Ratgeber zu diesem Thema verschlungen. Das Ende vom Lied war, dass keiner dazu führte, dass mein Kind durchschläft… Weil es noch nicht durchschlafen KANN! Es braucht Nähe, Liebe, Etwas zu trinken, manchmal sogar Etwas zu essen mitten in der Nacht. Und wenn mal sonst nichts ist, dann bekommt sie Zähne.


Wenn ich davon erzähle bekomme ich oft als Antwort: „Du verwöhnst dein Kind. Sie tanzt dir auf der Nase herum. Lass sie mal schreien, dann lernt sie schon durchzuschlafen!“


Never ever!!! Außerdem: Verwöhnen? Super! Wer wird nicht gerne verwöhnt? Eine wohltuende Massage im Spa, ein leckeres Essen im Restaurant, ein kleiner Blumenstrauß zwischendurch… Wir lieben es doch auch. Leider ist der Begriff „Verwöhnen“ heutzutage, besonders in der Kindererziehung, sehr negativ behaftet. Ich werde jedenfalls mein Leben lang nicht aufhören, meinem Äffchen etwas Gutes zu tun. Und ich sehe nicht ein, warum ich deshalb eine schlechte Mutter sein soll.


Ich habe gemerkt, dass es am meisten Sinn macht, auf das mütterliche Bauchgefühl zu hören. Ja, dem Mutterinstinkt zu folgen, welcher uns leider durch „Supernanny“ und Co abtrainiert wird.


D.h. nicht, dass es falsch ist, sich Hilfe zu holen oder um Rat zu fragen (schließlich sind wir Erzieher auch manchmal sehr nützlich in dieser Hinsicht 😊). Aber wir sollten grundsätzlich wieder mehr lernen, auf uns und unsere Fähigkeiten als Mütter zu vertrauen!!! Wir werden nie alles richtig machen (wenn es ein Richtig oder Falsch in diesem Zusammenhang überhaupt gibt…). Jede Mutter soll es eben einfach so machen, wie es sich für sie und ihr Kind gut und richtig anfühlt. 


Wenn das Kind also 2-3 Jahre gestillt wird, „erst“ um 22 Uhr ins Bett geht, im Elternbett selig schlummert, am Liebsten erst die Wurst und dann das Brot ist, seinen Schnuller liebt, nur durch Kuscheln und Tragen einschläft oder was auch immer…

Wenn es allen Beteiligten damit gut geht – so what?

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Hiermit beteilige ich mich an der Blogparade Best of Elternblogs von Kellerbande