Donnerstag, 3. Mai 2018

Fundstücke des Monats April 2018

Ich habe soeben mit Erschrecken festgestellt, dass ich gefühlt den kompletten April verpasst habe. Völlig im Tunnel wegen des Umzuges, habe ich den April irgendwie so gar nicht wahrgenommen. Das letzte, woran ich mich erinnere, ist Ostern :)! Naja, zwischen Kistenpacken, Entrümpeln und Hausübergabe bin ich aber doch zwischendurch immer mal dazu gekommen, bei meinen Blogger-Kolleginnen zu stöbern und habe wieder ein paar tolle und hochinteressante Beiträge gefunden. Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten! 

Los gehts, hier kommen die Fundstücke des Monats April 2018:



Fundstück #1

Tanja von no risk no mum hat wiedermal einen tollen, super hilfreichen und unheimlich wichtigen Beitrag geschrieben. Nachhaltigkeit und Umweltschutz könnten kaum aktueller sein als jetzt. Die Welt geht zu Grunde und schuld sind... ja! WIR! Die Menschheit sorgt Stück für Stück dafür, dass die Natur, unser Planet und vor allem die Heimat unserer Kinder leidet. Deshalb ist es UNBEDINGT an der Zeit, selbst aktiv zu werden. In Plastik vermeiden - Unser stressfreier Einstieg in sieben Schritten beschreibt Tanja, wie sie und ihre Familie Schritt für Schritt vom Plastik wegkamen bzw. es deutlich reduzieren konnten. Zudem gibt sie hilfreiche Tipps und zeigt tolle Alternativen auf. Z.B. Coffee to go im Bambusbecher oder Plastikspielzeug nicht neu, sondern Second Hand uvm. Für mich war der Beitrag wirklich super hilfreich, denn ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, bewusster zu leben und mehr auf die Umwelt zu achten. Für die Natur, aber auch für das Äffchen. Ich möchte ihr ein Vorbild sein und ihr zeigen, dass die Natur etwas Schönes ist und es sich lohnt, sie zu schützen und zu bewahren. Mir hat der Beitrag geholfen, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Ab dem Einzug ins neue Haus möchte ich dem Plastik den Kampf ansagen! In kleinen Schritten, wie Tanja es empfiehlt, damit die Herausforderung nicht zu groß wird. Ein paar Schritte habe ich auch jetzt schon geschafft. Wir verwenden z.B. schon lange keine Plastiktüten mehr, sondern nur noch Stofftüten. Die nächsten Schritte möchte ich jetzt auch angreifen, danke Tanja für deine motivierenden Ideen! Es lohnt sich definitiv reinzulesen!


Fundstück #2

Lisa und Katharina von stadtlandmama haben mir mit ihrem Artikel Unbezahlbar wertvoll: Wenn wir für unseren Mutter-Job bezahlt würden aus der Seele gesprochen. Schon oft habe ich mir gedacht, dass wir Mütter mit unserem 24h-Job eigentlich steinreich werden sollten. Mir gefällt die Rechnung und habe mal meine eigene Rechnung erstellt: 

Tisch decken, Frühstück vorbereiten: 12 €

Weckdienst mit einer Wiederholung: 5 €

Kind wickeln und anziehen: 6 €

Kind frisieren (zwei geflochtene Zöpfe): 20 €

Kind zur KiTa bringen und wieder abholen: 16 €

Aufräumen: 12 €

Saugen/Wischen: 25 €

Waschen/Bügeln: 25 €

Einkaufen: 18 €

Kinderbetreuung ab nach der KiTa bis 20 Uhr (5 Std.): 50 €

Zusatzangebot: Gemeinsam singen und tanzen (Tanzpädagogengehalt): 20 €

Wutanfall begleiten: 45 €

Zubereitung des Abendessens: 14 €

Kind baden: 13 €  

Kind wickeln, Wundschutzcreme auftragen, Schlafanzuganziehen, Zähneputzen: 12,50 €

Einschlafbegleitung: 15 €
Nachtbereitschaft: 60 €

Gesamt: 368,50 € am Tag (!!!)

Monat (mal 30, weil Wochenenddienste): 11.055 €

Im Jahr: 132.660 €

Und da war kein Geburtstagsfest, Urlaubsbegleitung etc. dabei ;)!

Danke Lisa und Katharina, für diesen tollen Beitrag, der zeigt, was wir Mütter oder Eltern leisten, obwohl wir keinen müden Cent dafür bekommen! Schaut mal rein und stellt gerne eure eigene Rechnung auf!


So, das war es auch schon wieder für diesen Monat. Ich freue mich immer wieder, wie kreativ meine Kollegen sind und was für kluge Köpfe hinter den ganzen Blogs stecken! Ich bin gespannt auf den neuen Monat. Bis dahin: Frohes Stöbern!
 

Mittwoch, 25. April 2018

Aufbruch-Umbruch-Abbruch?


Endliche schaffe ich es mal wieder ein Lebenszeichen von uns hierzulassen. In letzter Zeit war es sehr ruhig hier auf dem Blog. Nicht, weil wir nichts zu berichten hätten oder unser Leben gerade furchtbar langweilig wäre. Das ganze Gegenteil ist der Fall! Wie ihr wisst, stecken wir momentan voll im Hauskauf-Umzugsstress. Im Augenblick habe ich gefühlt keine ruhige Minute und wenn doch, dann verbringe ich diese draußen mit dem Äffchen bei dem tollen Wetter. Das sind dann meine Auszeiten, meine Verschnaufpausen. Denn dabei kann (und will) ich nichts anderes machen, als die Zeit mit dem Äffchen zu genießen und die Sonne! Endlich ist der Frühling eingekehrt, er hat so lange auf sich warten lassen. Keine rumliegenden Dinge, die ich „noch schnell“ in den Umzugskarton stecken könnte. Kein Anruf, den ich „noch schnell“ erledigen könnte. Kein Regalfach, das ich „noch schnell“ ausmisten könnte. Aber eben auch kein Blog, für den ich „noch schnell“ einen Beitrag schreiben könnte. Nur die Sonne, das Äffchen, die Schaukel und ich… und gefühlt 100 andere Kinder auf dem Spielplatz. Doch die blende ich gekonnt aus und freue mich darauf, dass wir bald einen eigenen Garten haben werden. Dass wir zum „Rausgehen“ wirklich nur noch die Terassentür öffnen müssen.

Aber bis dahin ist noch sooooo viel zu tun! Alles verläuft momentan ziemlich turbulent und nichts findet dann statt, wann es soll… Es hat z.B. erst letzte Woche die Übergabe stattgefunden, welche ja eigentlich schon für Anfang April angedacht war. Doch wenn man von so vielen Behörden, Ämtern und (Bank-)Instituten abhängig ist, dann kann sich auch schon mal etwas verzögern. Jetzt kann der Umzug zum Glück wie geplant stattfinden, ich habe schon alle Pläne den Bach runtergehen sehen, als alles später passierte als es sollte. Die Übergabe war schon ein denkwürdiger Augenblick und unglaublich, dass das Haus jetzt UNS gehört! Den Schlüssel jetzt endlich zu erhalten, fühlte sich irgendwie irreal an. Doch wir haben es sehr genossen. Da es so ein schöner Sonnentag war, haben wir direkt ein bisschen auf UNSERER Terasse gechillt, das Äffchen hat die Sandmuschel eingeweiht, die die Vorbesitzer uns netterweise überlassen haben.

Und auch wenn ich schon vor Wochen angefangen habe zu packen und auszumisten, habe ich das Gefühl es wird nicht weniger. Wir tragen säcke- und kistenweise Altkleider, Bücherspenden, alte Möbel und Gerümpel aus der Wohnung und diese wird gefühlt trotzdem nicht leerer. Und auch wenn bestimmt schon 40 Kartons gepackt sind, ist kein Ende in Sicht. Was so alles in eine 4-Zimmerwohnung passt, ist einfach erstaunlich!

Trotzdem bleibe ich hochmotiviert, arbeite jeden Nachmittag/Abend weiter daran, die Wohnung nach und nach in Kisten zu verstauen. Denn ich weiß ja wofür. Für unser kleines Häuschen, unser neues Zu Hause, unser Heim! Ich kann es irgendwie immer noch nicht fassen, dass es bald soweit ist. In zwei Tagen, also übermorgen, schlafen wir zum ersten Mal in unserem neuen Schlafzimmer.

Leider bin ich nun auch schon wieder mal krank und kann deshalb nicht weitermachen, muss mich ja schonen. Zum Glück habe ich schon soweit ganz gut vorglegt. Und morgen bin ich wieder fit, da kann es dann weitergehen. Endspurt ist angesagt. Damit ich mich bis zum Umzug und auch danach auf  alle damit verbundenen Aufgaben konzentrieren kann, wird der Blog wohl erstmal noch ein wenig ruhen müssen. Ich kündige hiermit also eine kleine Pause an und hoffe aber spätestens Anfang/Mitte Mai mal wieder einen Zwischenbericht abgeben zu können. Auch wenn es bei uns im Leben viel Auf- und Umbruch gibt, soll das keinesfalls ein „Abbruch“ für den Blog bedeuten. Es ist mir weiterhin sehr wichtig zu schreiben und euch LeserInnen an unserem Leben teilhaben zu lassen! Deshalb plane ich nach dem Umzug wieder richtig einzusteigen. Ich hoffe ihr habt noch ein bisschen Geduld mit uns und seid dann wieder genauso interessiert mit dabei wie bisher!

Schön, dass es euch gibt!

Sonntag, 8. April 2018

Mamas LIFE - Mamas STYLE: Bring Frühling in dein Leben

Juhu, ENDLICH lässt der Frühling nicht mehr länger auf sich warten!!! Die ersten wirklich warmen und supersonnigen Tagen durften wir nun schon erleben und gerade dieses Wochenende hat es das Wetter besonders gut mit uns gemeint! Darum kommt mein Beitrag auch etwas verspätet erst am Sonntag und nicht wie üblich am Samstag. Ich habe mir sozusagen einen Tag "hitzefrei" gegeben. Genau aus dem Grund soll es in diesem Mamas LIFE - Mamas STYLE - Beitrag auch um den Frühling gehen. Genauer gesagt möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr das Frühlingsgefühl in euer Leben mitnehmen und unterstützen könnt!

Deshalb habe ich 4 ultimative Frühlings-Lifestyle-Tipps für euch!


1. Nagellack in frischen Farben

Neulich habe ich eine Freundin auf ihre Nagellackfarbe angesprochen. Es war ein toller Beerenton, der mir gleich gute Laune gemacht hat. Sie meinte, sie war bei der Maniküre und geht dort alle 3-4 Wochen hin, das sei für sie eine angenehme Mama-Auszeit und die schönen Nägel sorgen für ihren Wohlfühlfaktor. Wenn morgens vor der Arbeit keine Zeit für viel Schminke ist, dann sind wenigstens die Nägel gemacht und sie fühlt sich schön. Nach dem Gespräch habe ich auch mal wieder richtig Lust bekommen, meine Nägel zu lackieren. Gut, zur Maniküre wollte ich nun nicht gleich gehen. Aber immerhin selbst lackieren, das müsste drin sein. Gesagt, getan. Ich habe mir einen tollen Nagellack, in einer (wie ich finde) super frischen Frühlingsfarbe geholt. Und ja, jedes Mal, wenn ich jetzt meine Nägel begutachte, fällt mir die tolle Farbe auf und ich kriege gute Laune. Solltet ihr auch mal ausprobieren. Besonders frühlingshaft finde ich sämtliche Pastelltöne, aber eben auch gern was etwas knalliger-buntes. Hauptsache, die Farbe zaubert euch ein Lächeln ins Gesicht!


2. Mut zur Farbe für das Frühlingsoutfit 

Seit mich die ersten Sonnenstrahlen geküsst haben, kann ich die ganzen Schwarz- und Grautöne in meinem Kleiderschrank nicht mehr sehen. Jetzt muss Farbe her. Die dunklen und langweiligen Farben erinnern mich an den kalten Winter. Davon habe ich erstmal wirklich genug! Klar, auch die Schwarzliebhaber sollen nicht ganz auf ihre Lieblingsfarbe verzichten müssen. Manchmal reicht ja schon ein farbiges Accessoire oder EIN Kleidungsstück in einer tollen Frühlingsfarbe, um das Gefühl von Frühling hervorzulocken. Eine korallen- oder lachsfarbene Bluse, ein mintgrüner Seidenschal oder rosefarbene Ballerinas. Wer's gern ein bisschen mehr hat, kann natürlich auch in die vollen gehen, mit einer hellen Hose zur Bluse, einem fliederfarbenen Frühlingskleid oder einem hellen Tüllrock. Jeder nach seiner Fasson, Hauptsache bunt und frisch und Frühling!


3. Mit Blumen zur Frühlingsfrische

Ja, es gibt auch einen ganz einfachen Weg, den Frühling ins Leben oder in dem Fall in die Wohnung zu bringen. Kauf' dir doch einfach mal einen Strauß bunter Tulpen (oder andere Frühlingsblumen) und stelle sie dir zu Hause auf den Tisch oder das Fensterbrett. Ja, du hast richtig gelesen: DU darfst dir Blumen kaufen. Mache dir einfach selbst eine Freude! Wenn wir immer warten, bis unsere Männer mal Blumen mitbringen, dann können manche von uns lange warten... Die anderen können sich glücklich schätzen. (Frühlings-)Blumen bringen Farbe, Duft und Wohlgefühl in die Wohnung. Wenn du daran vorbeigehst, erfreust du dich daran und wenn du daran schnupperst riechen sie frisch und lieblich. Also, rein in den nächsten Blumenladen.


4. Frühlingsleckere Getränke

An den ersten warmen Tagen geht nichts über erfrischende leckere und fruchtig-süße Getränke. Genau der richtige Zeitpunkt für einen selbstgemachten Eistee. Hier ein einfaches Rezept für einen Apfel-Minze-Eistee zum nach- und selbermachen: 

Zutaten:
1l gekühlter Pfefferminztee 
0,5 l Apfelsaft
0,5 l Sprudelwasser 
Zitronensaft (Menge nach Belieben)
Zitronenscheiben
Eiswürfel


Die Zubereitung ist ganz einfach:
Alle Zutaten in einem großen Gefäß zusammengießen und lang genug kaltestellen. Zum Servieren Eiswürfel dazugeben und einige Zitronenscheiben mit ins Glas geben - fertig!

Ist super erfrischend und lecker unnd die meisten Zutaten hat man im Haus.


Also, lasst den Frühling in euer Leben und genießt ihn in vollen Zügen, er hat schließlich lange genug auf sich warten lassen!

Habt ihr die ersten Sonnenstrahlen auch richtig ausgenutzt? Wie habt ihr das gemacht? Und was sind evtl. eure Frühlingstipps?

Donnerstag, 5. April 2018

Entscheidungen - ja, nein, vielleicht...

Entscheidungen - wir tun den ganzen Tag nichts anderes, als uns für oder gegen etwas zu entscheiden. Das geht morgens mit der Auswahl des Outfits los und endet abends mit der Entscheidung jetzt ins Bett zu gehen. Dazwischen treffen wir laut Verhaltensforschern 20.000 Entscheidungen. 20.000 Entscheidungen pro Tag (!!!!). Entscheidungen können sehr unterschiedlich sein: Gut oder schlecht. Richtig oder falsch. Spontan oder wohlüberlegt. Manchmal schwingt Gleichgültigkeit mit, manchmal auch große Unsicherheit. Manchmal können wir uns auch nicht entscheiden und fragen jemanden um Rat, dem wir vertrauen. Manchmal hat man das Gefühl, egal wie man sich entscheidet, es ist immer richtig oder falsch.

Die meisten Entscheidungen sind relativ banal: Koche ich heute Spaghetti Bolognese oder Schnitzel mit Kartoffelsalat? Ziehe ich einen Rock oder eine Hose an? Wasche ich heute eine 40°- oder 60°C-Wäsche? Gehe ich spazieren oder bleibe ich auf dem Sofa sitzen? Staubsauge ich heute oder wische ich Staub? Diese Entscheidungen finden einfach statt, wir machen uns keine großen Gedanken darum, dass das Entscheidungen sind.

Andere Entscheidungen sind viel weitgreifender, lebensverändernder und schwieriger. In der Regel finden sie bewusster und statt und die Entscheidungsfindung nimmt längere Zeit in Anspruch. Z.B. Entscheidungen, wie: Kaufen wir das Haus oder suchen wir weiter? Möchte ich Kinder oder einen Hund? Nehme ich den neuen Job an oder behalte ich den Alten? Gehe ich eine Beziehung ein oder bleibe ich lieber Single? 

Ich habe schon viele gute und richtige Entscheidungen in meinem Leben getroffen. Erzieherin zu werden, meinen Mann zu heiraten, nach Hamburg zu ziehen, ein Kind zu bekommen. Keine davon habe ich je bereut und ich würde es jederzeit wieder so tun.

Natürlich hat sich auch bei einigen meiner Entscheidungen herausgestellt, dass es keine gute Idee war. Auch ich habe schon Fehlentscheidungen getroffen, die ich hinterher bereut habe oder weswegen ich zumindest Ärger oder Schwierigkeiten bekommen habe. Oder letztlich einfach nicht glücklich damit war oder jemand anderes, der unter diesen Entscheidungen leidet oder litt. Ist uns das nicht allen schon mal so gegangen? Oft passiert das, wenn man unüberlegt handelt. Oder in Extrem- und Notsituationen.

Ich denke wichtig ist dann aber, aus den Entscheidungen zu lernen, zu reflektieren und es beim nächsten Mal besser zu machen.


Welche Entscheidungen würdet ihr immer wieder so treffen und welche bereut ihr vielleicht?

 

Samstag, 31. März 2018

Auf den letzten Drücker - 10 Osternestideen für Kleinkinder

Vielleicht kennt ihr das auch: Weihnachten, Geburtstag und Ostern kommen doch immer irgendwie zu schnell... Kaum ist das Christkind (oder der Weihnachtsmann) ums Eck gebogen, ist der Osterhase (in Form von uns Eltern) wieder dran. Letztes Jahr habe ich mir Wochen im Voraus Gedanken gemacht, was in Äffchens Osternest passen könnte. Ich habe mir zuckerfreie Alternativen zu den üblichen Süßigkeiten überlegt und pädagogisch wertvolle Kleinigkeiten zum Spielen eingekauft. Da war mein Erzieher-Ich wohl ziemlich aktiv und konnte sich austoben, da ich in der Elternzeit letztes Jahr auch viel mehr Zeit und (zugegebenermaßen auch) Muse hierfür hatte. Doch dieses Jahr ist das anders. Ostern kommt irgendwie diesmal unverhofft und findet zwischen Arbeit als sog. "Working Mum" und Umzugsvorbereitungen eher nebenbei statt. Ehrlich gesagt stellte ich letztes Wochenende mit Entsetzen fest, dass in einer Woche ein Osternest am Start sein sollte. Also habe ich mir dann doch mal überlegt, wie die Füllung dieses Jahr aussehen sollte:

Zuckerfrei - ja oder nein?

Letztes Jahr war das Äffchen ja erst knapp über ein Jahr alt an Ostern. Da haben wir noch sehr darauf geachtet, dass das Äffchen KEINEN Zucker bekommt (außer den, der sowieso überall versteckt ist). Daher gab es im Nest auch keine Schokoeier, sondern Früchteriegel und andere (mehr oder weniger) gesunde Kleinigkeiten. Doch inzwischen ist auch unser Kind auf den Geschmack von Schokolade gekommen. Ich achte immernoch darauf, dass der Zuckerkonsum in Maßen stattfindet. Doch an Festen wie Ostern oder Weihnachten soll sie nun ruhig ein bisschen naschen dürfen. Es ist mir aber wichtig, dass die Schokoeier nicht alle auf einmal aufgeputzt werden. Sie darf sich dann nach Ostern jeden Tag eine Sache aussuchen, die sie naschen möchte. Der Rest wird aufgehoben. Es gibt also einen etwas größeren und einen etwas kleineren Schokohasen und diverse Schokoeier in ihrem Nest. Aber dazu gibt es auch noch 1-2 gekochte und gefärbte (gekaufte) Eier. 

Große Spielzeuge oder Kleinigkeiten?

Ich persönlich habe als Kind zu Ostern immer ausschließlich Osternester geschenkt bekommen und hatte große Freude an der Ostersuche. Ich kenne das nicht, dass es zu Ostern Fahrräder, Puppenhäuser oder Playmobilpakete gibt. Deshalb möchte ich die Ostergeschenke für mein Äffchen auch klein halten. Ich möchte an dieser Stelle aber auch betonen, dass jeder das so machen soll, wie er das möchte. Mir ist es ganz egal, wie andere das handhaben. Aber wir haben uns eben für die kleinere Geschenkevariante entschieden. Größere Spielzeuge oder Geschenke gibt es bei uns überwiegend zu Weihnachten oder Geburtstag oder bei so kleinen Kindern auch mal zwischendurch. Denn es macht für mich keinen Sinn, mit dem Steckspiel bis zum Geburtstag zu warten, wenn es bis dahin entwicklungstechnisch schon gar nicht mehr interessant ist. 

Meine 10 Geschenkideen:

Hier möchte ich euch daher 10 Geschenktipps für Kleinkinder geben. Wichtig: Alle Ideen passen in ein Osternest hinein (also nicht alle zusammen, aber einzeln 😏)



1. Straßenmalkreide

Ostern ist ja bekanntlich jedes Jahr im Frühjahr. Wenn man Glück hat, sind die Temperaturen schon etwas frühlingshafter. Dieses Jahr sieht es wohl nicht danach aus. Aber allzu lange wird es nicht mehr dauern und dann spielt sich wieder viel draußen ab. Mit Straßenmalkreiden können die Kinder auch draußen kreativ werden, Farben üben und sich ausprobieren.

2. Seifenblasen

Welches Kleinkind liebt sie nicht, die bunt schillernden und platzenden Kugeln, die so lustig spritzen, wenn sie kaputt gehen? Mein Äffchen liebt es, sie zu betrachten, zu jagen und mit dem Finger kaputt zu stippen. Ein Spiel, das sowohl drinnen, als auch draußen für Spaß sorgen kann.

3. Pixie-Büchlein

Auch die kleinen Zwerge interessieren sich oft schon sehr für Bilderbücher, betrachten sie, lernen damit ihre ersten Wörter. Ein Pixie-Büchlein ist schön handlich, passt in jede Handtasche für unterwegs und in jedes Osternest.

4. Sandspielzeug

Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen geht die Sandspiel-Saison los. Ohne Eimer, Schaufel und Förmchen geht da nix... Letztes Jahr habe ich den Eimer kurzerhand zum Nest umfunktioniert, so habe ich mir schon das Körbchen gespart. Dazu eine Schaufel und ein Förmchen und die Grundausstattung stand. Da konnte es mit dem Sandkuchen backen losgehen.

5. Kleines Stofftier
 
Hier bietet sich natürlich ein Stoffhäschen oder -küken, passend zum Osterthema an. Viele Kleinkinder entdecken früher oder später ihre Liebe zu den kuscheligen Gefährten. Und wer weiß, vielleicht wird das kleine Ostergeschenk ein Freund für's Leben (oder zumindest die Kindheit).

6. Buntsifte oder Wachsmalkreiden

Damit sich das Kind nicht nur draußen mit der Wachsmalkreide, sondern auch drinnen (z.B. bei schlechtem Wetter) künstlerisch austoben kann, machen sich auch Stifte aller Art gut im Osternest. Das erste Osterbild wird sicherlich schön bunt.

7. Knetmasse

Auch für drinnen und verregnete Frühlingstage ist Knetmasse als Spielidee gut geeignet. Es gibt sie in verschiedensten Farben in kleinen handlichen und osternesttauglichen Größen. Hieraus können mit Kleinkinder schon tolle Schlangen, Brezeln und andere Dinge geformt werden.

8. Autos

Ob Sohn oder Tochter, bestimmt freuen sich beide über die kleinen lustigen Autos im Nest. Die ganz schnell losflitzen, wenn man sie loslässt. Oder die, bei denen man oben auf einen Knopf drücken muss, damit sie losfahren. Oder einfach ganz normal Autos ohne irgendwelche Features. Hauptsache vier Räder dran.

9. Stempel

Das Äffchen hat vor zu ihrem zweiten Geburtstag ein tolles Stempelset bekommen und ist begeistert. Auch das wäre eine tolle Kleinigkeit für das Osternest. Es macht nicht nur Spaß, sondern fördert (genauso wie Stifte, Knetmasse, Straßenmalkreide usw.) auch noch die Auge-Hand-Koordination und die Feinmotorik.

10.  Spielzeughandy- oder telefon

Kleinkinder ahmen ja unheimlich gerne ihre Eltern nach. Und was tun oft und gerne? Genau, telefonieren. Das Äffchen funktioniert alles, was auch nur ansatzweise wie ein Telefon aussieht (Fernbedienungen, Haarbürsten...) zum Telefonieren um. Warum dann nicht ein Spielzeugtelefon oder -handy ins Nest legen? Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten: Aus Holz, aus Plastik, mit Ton oder ohne.


So, vielleicht war für alle Mamas, die genau wie ich auf den letzten Drücker noch ein paar Tipps brauchten, etwas Brauchbares dabei. Zum Glück haben die meisten Läden heute mindestens bis 20 Uhr geöffnet, also nix wie los!

Donnerstag, 29. März 2018

Fundstücke des Monats März 2018

Ich weiß nicht wieso, aber jedes Mal am Ende des Monats bin ich überrascht, dass er schon wieder fast vorbei ist. Irgendwie rase ich der Zeit immer in paar Schritte hinterher. Trotzdem haben ganz viele Blogger-Kollegen- und Kolleginnen wieder Zeit für tolle Blogposts investiert und meine jüngsten Fundstücke möchte ich euch heute hier wieder vorstellen. Leider waren wir ja genau wie letzten Monat immernoch sehr von der Krankheitswelle betroffen, aber ein bisschen Zeit zum Schmökern habe ich dann doch gefunden.




Fundstück #1

Denise, meine liebe Bloggerkollegin mit dem Blog mama-nisla-rockt hat das erste Fundstück geboten. Sie ist eine begeisterte Thermomix-Nutzerin und hat regelmäßig immer super tolle, relativ einfache und originelle Rezepte und Backideen für ihre LeserInnen am Start. Bei den Fundstücken des Monats November 2017 habe ich beispielsweise schon ihre wirklich lustigen Affen-Muffins vorgestellt. Doch diesmal geht es um Ostern. Jeder, der ein kleines Osterfrühstück für die Familie oder Freunde vorbereiten möchte, für den Osterbrunch der KiTa etwas mitbringen soll oder einfach dem eigenen Kind eine Freude bereiten möchte, sollte sich dieses Rezept für Oster-Karottenbeete-Muffins mal genauer ansehen. Sie sind nicht nur relativ einfach zuzubereiten (mit und ohne Thermomix möglich), sondern sehen einfach unglaublich echt aus. Wenn sie auf dem Tisch stehen, sind staunende Kinder- (und Erwachsenen-) Augen garantiert. Ich wüsste ersten Moment wahrscheinlich gar nicht, ob man die wirklich essen kann. Wer also auf witzige Backtipps steht und noch keine zündende Idee für Ostern hat, der sollte unbedingt bei Denise am Blog vorbeischauen!


Fundstück #2

Das zweite Fundstück kommt von Anne und ist auf ihrem Blog Meine-Elternzeit zu finden. In ihrem Blogpost Achtsames Vorlesen beschreibt sie erstmal den ganz normalen Familienalltag, die nötige Fähigkeit zum Multitasking als Mutter und dass wir Mamas gefühlt ständig 3 Sachen gleichzeitig machen und uns selten auf eine Sache (mit den Kindern) konzentrieren können. Daher ist Achtsamkeit ein wichtiges Thema, Dinge wieder bewusster zu tun, ohne 3 Nebenschauplätze oder 10 andere Ablenk-Faktoren. Besonders leicht fällt ihr das beim Vorlesen mit ihren Kindern. Da können alle mal abschalten, sich ganz der Situation und der Geschichte widmen. Dies ist erst der erste Teil der Reihe "Achtsamkeit im Familienalltag mit Babys und Kleinkindern". Ich bin also gespannt was da noch folgt und kann einen Besuch auf ihrer Seite sehr empfehlen!


Fundstück #3

Das dritte und für heute letzte Fundstück stammt vom Blog no risk no mum, wo Tanja aus ihrem Mamaleben bloggt. Dort stellt sie in ihrem Blogpost Vom Familienglück am Familientisch das Buch "Essen kommen" von Jesper Juul vor. Jesper Juul ist ein bekannter dänischer Familentherapeut. Ich mag seine bedürfnisorientierten Ansätze sehr und kann nur jedem empfehlen, sich grundsätzlich mal mit ihm und seinen Veröffentlichungen auseinanderzusetzen. Doch hier in diesem Buch geht es speziell um das Thema Essen mit Kindern. Es geht um einen entspannten Umgang am Esstisch, aber auch für die Eltern, die das Essen zubereiten. Eine tolle und hilfreiche Rezension, die ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.  


Ich hoffe, ich konnte euch wieder einen bunten Mix zusammenstellen, mit tollen Ideen, Artikeln und Hinweisen. Ich bin gespannt auf den nächsten Monat und freue mich sehr auf das Stöbern im April.


Falls ihr auch was Tolles entdeckt oder sogar selbst geschrieben habt, lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Dienstag, 27. März 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW 12

Schon wieder ist längst eine Woche vergangen, nämlich die 12. Kalenderwoche. Da ich gestern Abend zum Elternabend in Äffchens KiTa war, kommen heute etwas verspätet noch die Herz- und Schmerz-Momente der vergangenen Woche:




💓 Meine Herz-Moment #1 und #2:

In letzter Zeit passieren wieder viele erste Male mit Valencia. In den letzten Herz- und Schmerz-Momenten habe ich euch ja vom ersten "Dialog" mit dem Äffchen berichtet. Diese Woche haben wir zum ersten Mal gemeinsam gesungen oder musiziert. Naja, gesungen habe schon eher ich. Das Lied heißt Aram sam sam und ist in vielen KiTas ein beliebtes Faschingslied. Es hat einen Text aus erdachten Worten und dazu werden Bewegungen gemacht (Schenkelklopfen, Arme in die Luft etc.). Das Äffchen liebt dieses Lied. Und hat mir immer freudig zugesehen, wenn ich es ihr vorgemacht und -gesungen habe. Diesmal hat sie aber richtig toll mitgemacht. Sie hat Teile des Textes mit gesprochen und fast alle Bewegungen mitgemacht. Aber das tollste daran: Sie strahlte dabei bis über beide Ohren. Ein Bild für Götter und ich hätte dahinschmelzen können! Und als wäre das nicht schon toll genug, haben wir wenige Tage später zum ersten Mal zusammen getanzt. Naja, getanzt haben wir schon öfter. Aber diesmal haben wir einen richtigen Tanz zusammen getanzt. Wo wir den her hatten? Das Äffchen liebt Kalli vom Sandmännchen. Das ist ein kleiner Junge, der immer kleine Abenteuer erlebt. In dieser Folge hat er einen Tanz gelernt. Der ging so; 

"Linkes Bein, rechtes Bein,
Hand zur Seite - Nase rein. 
Linkes Bein, Rechtes Bein,
und wankeln mit dem Po, 
das geht so!

Die Bewegungen erklären sich bei dem Text ja von selbst. Nach der Sandmännchenfolge hatte ich einen Ohrwurm von diesem eingängigen Lied. Immer wieder trällerte ich es vor mich hin. Irgendwann hörte es das Äffchen und fing doch tatsächlich an, mit einem Bein zu wippen, wie in dem Tanz. Das habe ich aufgegriffen, das Lied nochmal gesungen und die Bewegungen dazu gemacht... und das Äffchen dazu. Es hat riesig Spaß gemacht und wir hatten alle gute Laune! Sogar den Papa haben wir angesteckt und bei der letzten Tanzrunde hat auch er mitgemacht.



😩 Mein Schmerz-Moment


Leider hört unsere Krankheitswelle einfach nicht auf. Das Äffchen war von Mittwoch bis Freitag schon wieder mit Fieber zu Hause. Mein Mann und ich haben uns abwechselnd um sie gekümmert. Diesmal habe ich allerdings die noch fehlenden Backenzähne im Verdacht, da das Fieber nicht ganz so hoch war und auch sonst wenig Krankheitssymptome erkennbar waren. Trotzdem ging es ihr eben nicht gut. Die Nächte waren und sind immernoch eine Katastrophe, denn das Zahnen ist noch nicht geschafft. Es fehlen noch die hinteren oberen Backenzähne und die unteren sind gerade am Durchbrechen. Ich mache wirklich drei Kreuze, wenn alle Zähne da sind. Nach meiner Vorstellung müsste das Kind dann jede Nacht schlafen wie ein Stein (wenn es nicht gerade krank ist...). Ich kann es einfach überhaupt nicht gut aushalten, wenn es dem Äffchen nicht gut geht und es eindeutig leidet oder schmerzen hat. Das sind die schlimmsten Schmerz-Momente. Vom daraus resultierenden Schlafdefizit gar nicht erst zu reden... 



Was habt ihr erlebt? Welche schönen oder weniger schönen Dinge gibt es bei euch zu erzählen?