Sonntag, 8. April 2018

Mamas LIFE - Mamas STYLE: Bring Frühling in dein Leben

Juhu, ENDLICH lässt der Frühling nicht mehr länger auf sich warten!!! Die ersten wirklich warmen und supersonnigen Tagen durften wir nun schon erleben und gerade dieses Wochenende hat es das Wetter besonders gut mit uns gemeint! Darum kommt mein Beitrag auch etwas verspätet erst am Sonntag und nicht wie üblich am Samstag. Ich habe mir sozusagen einen Tag "hitzefrei" gegeben. Genau aus dem Grund soll es in diesem Mamas LIFE - Mamas STYLE - Beitrag auch um den Frühling gehen. Genauer gesagt möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr das Frühlingsgefühl in euer Leben mitnehmen und unterstützen könnt!

Deshalb habe ich 4 ultimative Frühlings-Lifestyle-Tipps für euch!


1. Nagellack in frischen Farben

Neulich habe ich eine Freundin auf ihre Nagellackfarbe angesprochen. Es war ein toller Beerenton, der mir gleich gute Laune gemacht hat. Sie meinte, sie war bei der Maniküre und geht dort alle 3-4 Wochen hin, das sei für sie eine angenehme Mama-Auszeit und die schönen Nägel sorgen für ihren Wohlfühlfaktor. Wenn morgens vor der Arbeit keine Zeit für viel Schminke ist, dann sind wenigstens die Nägel gemacht und sie fühlt sich schön. Nach dem Gespräch habe ich auch mal wieder richtig Lust bekommen, meine Nägel zu lackieren. Gut, zur Maniküre wollte ich nun nicht gleich gehen. Aber immerhin selbst lackieren, das müsste drin sein. Gesagt, getan. Ich habe mir einen tollen Nagellack, in einer (wie ich finde) super frischen Frühlingsfarbe geholt. Und ja, jedes Mal, wenn ich jetzt meine Nägel begutachte, fällt mir die tolle Farbe auf und ich kriege gute Laune. Solltet ihr auch mal ausprobieren. Besonders frühlingshaft finde ich sämtliche Pastelltöne, aber eben auch gern was etwas knalliger-buntes. Hauptsache, die Farbe zaubert euch ein Lächeln ins Gesicht!


2. Mut zur Farbe für das Frühlingsoutfit 

Seit mich die ersten Sonnenstrahlen geküsst haben, kann ich die ganzen Schwarz- und Grautöne in meinem Kleiderschrank nicht mehr sehen. Jetzt muss Farbe her. Die dunklen und langweiligen Farben erinnern mich an den kalten Winter. Davon habe ich erstmal wirklich genug! Klar, auch die Schwarzliebhaber sollen nicht ganz auf ihre Lieblingsfarbe verzichten müssen. Manchmal reicht ja schon ein farbiges Accessoire oder EIN Kleidungsstück in einer tollen Frühlingsfarbe, um das Gefühl von Frühling hervorzulocken. Eine korallen- oder lachsfarbene Bluse, ein mintgrüner Seidenschal oder rosefarbene Ballerinas. Wer's gern ein bisschen mehr hat, kann natürlich auch in die vollen gehen, mit einer hellen Hose zur Bluse, einem fliederfarbenen Frühlingskleid oder einem hellen Tüllrock. Jeder nach seiner Fasson, Hauptsache bunt und frisch und Frühling!


3. Mit Blumen zur Frühlingsfrische

Ja, es gibt auch einen ganz einfachen Weg, den Frühling ins Leben oder in dem Fall in die Wohnung zu bringen. Kauf' dir doch einfach mal einen Strauß bunter Tulpen (oder andere Frühlingsblumen) und stelle sie dir zu Hause auf den Tisch oder das Fensterbrett. Ja, du hast richtig gelesen: DU darfst dir Blumen kaufen. Mache dir einfach selbst eine Freude! Wenn wir immer warten, bis unsere Männer mal Blumen mitbringen, dann können manche von uns lange warten... Die anderen können sich glücklich schätzen. (Frühlings-)Blumen bringen Farbe, Duft und Wohlgefühl in die Wohnung. Wenn du daran vorbeigehst, erfreust du dich daran und wenn du daran schnupperst riechen sie frisch und lieblich. Also, rein in den nächsten Blumenladen.


4. Frühlingsleckere Getränke

An den ersten warmen Tagen geht nichts über erfrischende leckere und fruchtig-süße Getränke. Genau der richtige Zeitpunkt für einen selbstgemachten Eistee. Hier ein einfaches Rezept für einen Apfel-Minze-Eistee zum nach- und selbermachen: 

Zutaten:
1l gekühlter Pfefferminztee 
0,5 l Apfelsaft
0,5 l Sprudelwasser 
Zitronensaft (Menge nach Belieben)
Zitronenscheiben
Eiswürfel


Die Zubereitung ist ganz einfach:
Alle Zutaten in einem großen Gefäß zusammengießen und lang genug kaltestellen. Zum Servieren Eiswürfel dazugeben und einige Zitronenscheiben mit ins Glas geben - fertig!

Ist super erfrischend und lecker unnd die meisten Zutaten hat man im Haus.


Also, lasst den Frühling in euer Leben und genießt ihn in vollen Zügen, er hat schließlich lange genug auf sich warten lassen!

Habt ihr die ersten Sonnenstrahlen auch richtig ausgenutzt? Wie habt ihr das gemacht? Und was sind evtl. eure Frühlingstipps?

Donnerstag, 5. April 2018

Entscheidungen - ja, nein, vielleicht...

Entscheidungen - wir tun den ganzen Tag nichts anderes, als uns für oder gegen etwas zu entscheiden. Das geht morgens mit der Auswahl des Outfits los und endet abends mit der Entscheidung jetzt ins Bett zu gehen. Dazwischen treffen wir laut Verhaltensforschern 20.000 Entscheidungen. 20.000 Entscheidungen pro Tag (!!!!). Entscheidungen können sehr unterschiedlich sein: Gut oder schlecht. Richtig oder falsch. Spontan oder wohlüberlegt. Manchmal schwingt Gleichgültigkeit mit, manchmal auch große Unsicherheit. Manchmal können wir uns auch nicht entscheiden und fragen jemanden um Rat, dem wir vertrauen. Manchmal hat man das Gefühl, egal wie man sich entscheidet, es ist immer richtig oder falsch.

Die meisten Entscheidungen sind relativ banal: Koche ich heute Spaghetti Bolognese oder Schnitzel mit Kartoffelsalat? Ziehe ich einen Rock oder eine Hose an? Wasche ich heute eine 40°- oder 60°C-Wäsche? Gehe ich spazieren oder bleibe ich auf dem Sofa sitzen? Staubsauge ich heute oder wische ich Staub? Diese Entscheidungen finden einfach statt, wir machen uns keine großen Gedanken darum, dass das Entscheidungen sind.

Andere Entscheidungen sind viel weitgreifender, lebensverändernder und schwieriger. In der Regel finden sie bewusster und statt und die Entscheidungsfindung nimmt längere Zeit in Anspruch. Z.B. Entscheidungen, wie: Kaufen wir das Haus oder suchen wir weiter? Möchte ich Kinder oder einen Hund? Nehme ich den neuen Job an oder behalte ich den Alten? Gehe ich eine Beziehung ein oder bleibe ich lieber Single? 

Ich habe schon viele gute und richtige Entscheidungen in meinem Leben getroffen. Erzieherin zu werden, meinen Mann zu heiraten, nach Hamburg zu ziehen, ein Kind zu bekommen. Keine davon habe ich je bereut und ich würde es jederzeit wieder so tun.

Natürlich hat sich auch bei einigen meiner Entscheidungen herausgestellt, dass es keine gute Idee war. Auch ich habe schon Fehlentscheidungen getroffen, die ich hinterher bereut habe oder weswegen ich zumindest Ärger oder Schwierigkeiten bekommen habe. Oder letztlich einfach nicht glücklich damit war oder jemand anderes, der unter diesen Entscheidungen leidet oder litt. Ist uns das nicht allen schon mal so gegangen? Oft passiert das, wenn man unüberlegt handelt. Oder in Extrem- und Notsituationen.

Ich denke wichtig ist dann aber, aus den Entscheidungen zu lernen, zu reflektieren und es beim nächsten Mal besser zu machen.


Welche Entscheidungen würdet ihr immer wieder so treffen und welche bereut ihr vielleicht?

 

Samstag, 31. März 2018

Auf den letzten Drücker - 10 Osternestideen für Kleinkinder

Vielleicht kennt ihr das auch: Weihnachten, Geburtstag und Ostern kommen doch immer irgendwie zu schnell... Kaum ist das Christkind (oder der Weihnachtsmann) ums Eck gebogen, ist der Osterhase (in Form von uns Eltern) wieder dran. Letztes Jahr habe ich mir Wochen im Voraus Gedanken gemacht, was in Äffchens Osternest passen könnte. Ich habe mir zuckerfreie Alternativen zu den üblichen Süßigkeiten überlegt und pädagogisch wertvolle Kleinigkeiten zum Spielen eingekauft. Da war mein Erzieher-Ich wohl ziemlich aktiv und konnte sich austoben, da ich in der Elternzeit letztes Jahr auch viel mehr Zeit und (zugegebenermaßen auch) Muse hierfür hatte. Doch dieses Jahr ist das anders. Ostern kommt irgendwie diesmal unverhofft und findet zwischen Arbeit als sog. "Working Mum" und Umzugsvorbereitungen eher nebenbei statt. Ehrlich gesagt stellte ich letztes Wochenende mit Entsetzen fest, dass in einer Woche ein Osternest am Start sein sollte. Also habe ich mir dann doch mal überlegt, wie die Füllung dieses Jahr aussehen sollte:

Zuckerfrei - ja oder nein?

Letztes Jahr war das Äffchen ja erst knapp über ein Jahr alt an Ostern. Da haben wir noch sehr darauf geachtet, dass das Äffchen KEINEN Zucker bekommt (außer den, der sowieso überall versteckt ist). Daher gab es im Nest auch keine Schokoeier, sondern Früchteriegel und andere (mehr oder weniger) gesunde Kleinigkeiten. Doch inzwischen ist auch unser Kind auf den Geschmack von Schokolade gekommen. Ich achte immernoch darauf, dass der Zuckerkonsum in Maßen stattfindet. Doch an Festen wie Ostern oder Weihnachten soll sie nun ruhig ein bisschen naschen dürfen. Es ist mir aber wichtig, dass die Schokoeier nicht alle auf einmal aufgeputzt werden. Sie darf sich dann nach Ostern jeden Tag eine Sache aussuchen, die sie naschen möchte. Der Rest wird aufgehoben. Es gibt also einen etwas größeren und einen etwas kleineren Schokohasen und diverse Schokoeier in ihrem Nest. Aber dazu gibt es auch noch 1-2 gekochte und gefärbte (gekaufte) Eier. 

Große Spielzeuge oder Kleinigkeiten?

Ich persönlich habe als Kind zu Ostern immer ausschließlich Osternester geschenkt bekommen und hatte große Freude an der Ostersuche. Ich kenne das nicht, dass es zu Ostern Fahrräder, Puppenhäuser oder Playmobilpakete gibt. Deshalb möchte ich die Ostergeschenke für mein Äffchen auch klein halten. Ich möchte an dieser Stelle aber auch betonen, dass jeder das so machen soll, wie er das möchte. Mir ist es ganz egal, wie andere das handhaben. Aber wir haben uns eben für die kleinere Geschenkevariante entschieden. Größere Spielzeuge oder Geschenke gibt es bei uns überwiegend zu Weihnachten oder Geburtstag oder bei so kleinen Kindern auch mal zwischendurch. Denn es macht für mich keinen Sinn, mit dem Steckspiel bis zum Geburtstag zu warten, wenn es bis dahin entwicklungstechnisch schon gar nicht mehr interessant ist. 

Meine 10 Geschenkideen:

Hier möchte ich euch daher 10 Geschenktipps für Kleinkinder geben. Wichtig: Alle Ideen passen in ein Osternest hinein (also nicht alle zusammen, aber einzeln 😏)



1. Straßenmalkreide

Ostern ist ja bekanntlich jedes Jahr im Frühjahr. Wenn man Glück hat, sind die Temperaturen schon etwas frühlingshafter. Dieses Jahr sieht es wohl nicht danach aus. Aber allzu lange wird es nicht mehr dauern und dann spielt sich wieder viel draußen ab. Mit Straßenmalkreiden können die Kinder auch draußen kreativ werden, Farben üben und sich ausprobieren.

2. Seifenblasen

Welches Kleinkind liebt sie nicht, die bunt schillernden und platzenden Kugeln, die so lustig spritzen, wenn sie kaputt gehen? Mein Äffchen liebt es, sie zu betrachten, zu jagen und mit dem Finger kaputt zu stippen. Ein Spiel, das sowohl drinnen, als auch draußen für Spaß sorgen kann.

3. Pixie-Büchlein

Auch die kleinen Zwerge interessieren sich oft schon sehr für Bilderbücher, betrachten sie, lernen damit ihre ersten Wörter. Ein Pixie-Büchlein ist schön handlich, passt in jede Handtasche für unterwegs und in jedes Osternest.

4. Sandspielzeug

Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen geht die Sandspiel-Saison los. Ohne Eimer, Schaufel und Förmchen geht da nix... Letztes Jahr habe ich den Eimer kurzerhand zum Nest umfunktioniert, so habe ich mir schon das Körbchen gespart. Dazu eine Schaufel und ein Förmchen und die Grundausstattung stand. Da konnte es mit dem Sandkuchen backen losgehen.

5. Kleines Stofftier
 
Hier bietet sich natürlich ein Stoffhäschen oder -küken, passend zum Osterthema an. Viele Kleinkinder entdecken früher oder später ihre Liebe zu den kuscheligen Gefährten. Und wer weiß, vielleicht wird das kleine Ostergeschenk ein Freund für's Leben (oder zumindest die Kindheit).

6. Buntsifte oder Wachsmalkreiden

Damit sich das Kind nicht nur draußen mit der Wachsmalkreide, sondern auch drinnen (z.B. bei schlechtem Wetter) künstlerisch austoben kann, machen sich auch Stifte aller Art gut im Osternest. Das erste Osterbild wird sicherlich schön bunt.

7. Knetmasse

Auch für drinnen und verregnete Frühlingstage ist Knetmasse als Spielidee gut geeignet. Es gibt sie in verschiedensten Farben in kleinen handlichen und osternesttauglichen Größen. Hieraus können mit Kleinkinder schon tolle Schlangen, Brezeln und andere Dinge geformt werden.

8. Autos

Ob Sohn oder Tochter, bestimmt freuen sich beide über die kleinen lustigen Autos im Nest. Die ganz schnell losflitzen, wenn man sie loslässt. Oder die, bei denen man oben auf einen Knopf drücken muss, damit sie losfahren. Oder einfach ganz normal Autos ohne irgendwelche Features. Hauptsache vier Räder dran.

9. Stempel

Das Äffchen hat vor zu ihrem zweiten Geburtstag ein tolles Stempelset bekommen und ist begeistert. Auch das wäre eine tolle Kleinigkeit für das Osternest. Es macht nicht nur Spaß, sondern fördert (genauso wie Stifte, Knetmasse, Straßenmalkreide usw.) auch noch die Auge-Hand-Koordination und die Feinmotorik.

10.  Spielzeughandy- oder telefon

Kleinkinder ahmen ja unheimlich gerne ihre Eltern nach. Und was tun oft und gerne? Genau, telefonieren. Das Äffchen funktioniert alles, was auch nur ansatzweise wie ein Telefon aussieht (Fernbedienungen, Haarbürsten...) zum Telefonieren um. Warum dann nicht ein Spielzeugtelefon oder -handy ins Nest legen? Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten: Aus Holz, aus Plastik, mit Ton oder ohne.


So, vielleicht war für alle Mamas, die genau wie ich auf den letzten Drücker noch ein paar Tipps brauchten, etwas Brauchbares dabei. Zum Glück haben die meisten Läden heute mindestens bis 20 Uhr geöffnet, also nix wie los!

Donnerstag, 29. März 2018

Fundstücke des Monats März 2018

Ich weiß nicht wieso, aber jedes Mal am Ende des Monats bin ich überrascht, dass er schon wieder fast vorbei ist. Irgendwie rase ich der Zeit immer in paar Schritte hinterher. Trotzdem haben ganz viele Blogger-Kollegen- und Kolleginnen wieder Zeit für tolle Blogposts investiert und meine jüngsten Fundstücke möchte ich euch heute hier wieder vorstellen. Leider waren wir ja genau wie letzten Monat immernoch sehr von der Krankheitswelle betroffen, aber ein bisschen Zeit zum Schmökern habe ich dann doch gefunden.




Fundstück #1

Denise, meine liebe Bloggerkollegin mit dem Blog mama-nisla-rockt hat das erste Fundstück geboten. Sie ist eine begeisterte Thermomix-Nutzerin und hat regelmäßig immer super tolle, relativ einfache und originelle Rezepte und Backideen für ihre LeserInnen am Start. Bei den Fundstücken des Monats November 2017 habe ich beispielsweise schon ihre wirklich lustigen Affen-Muffins vorgestellt. Doch diesmal geht es um Ostern. Jeder, der ein kleines Osterfrühstück für die Familie oder Freunde vorbereiten möchte, für den Osterbrunch der KiTa etwas mitbringen soll oder einfach dem eigenen Kind eine Freude bereiten möchte, sollte sich dieses Rezept für Oster-Karottenbeete-Muffins mal genauer ansehen. Sie sind nicht nur relativ einfach zuzubereiten (mit und ohne Thermomix möglich), sondern sehen einfach unglaublich echt aus. Wenn sie auf dem Tisch stehen, sind staunende Kinder- (und Erwachsenen-) Augen garantiert. Ich wüsste ersten Moment wahrscheinlich gar nicht, ob man die wirklich essen kann. Wer also auf witzige Backtipps steht und noch keine zündende Idee für Ostern hat, der sollte unbedingt bei Denise am Blog vorbeischauen!


Fundstück #2

Das zweite Fundstück kommt von Anne und ist auf ihrem Blog Meine-Elternzeit zu finden. In ihrem Blogpost Achtsames Vorlesen beschreibt sie erstmal den ganz normalen Familienalltag, die nötige Fähigkeit zum Multitasking als Mutter und dass wir Mamas gefühlt ständig 3 Sachen gleichzeitig machen und uns selten auf eine Sache (mit den Kindern) konzentrieren können. Daher ist Achtsamkeit ein wichtiges Thema, Dinge wieder bewusster zu tun, ohne 3 Nebenschauplätze oder 10 andere Ablenk-Faktoren. Besonders leicht fällt ihr das beim Vorlesen mit ihren Kindern. Da können alle mal abschalten, sich ganz der Situation und der Geschichte widmen. Dies ist erst der erste Teil der Reihe "Achtsamkeit im Familienalltag mit Babys und Kleinkindern". Ich bin also gespannt was da noch folgt und kann einen Besuch auf ihrer Seite sehr empfehlen!


Fundstück #3

Das dritte und für heute letzte Fundstück stammt vom Blog no risk no mum, wo Tanja aus ihrem Mamaleben bloggt. Dort stellt sie in ihrem Blogpost Vom Familienglück am Familientisch das Buch "Essen kommen" von Jesper Juul vor. Jesper Juul ist ein bekannter dänischer Familentherapeut. Ich mag seine bedürfnisorientierten Ansätze sehr und kann nur jedem empfehlen, sich grundsätzlich mal mit ihm und seinen Veröffentlichungen auseinanderzusetzen. Doch hier in diesem Buch geht es speziell um das Thema Essen mit Kindern. Es geht um einen entspannten Umgang am Esstisch, aber auch für die Eltern, die das Essen zubereiten. Eine tolle und hilfreiche Rezension, die ihr euch unbedingt mal anschauen solltet.  


Ich hoffe, ich konnte euch wieder einen bunten Mix zusammenstellen, mit tollen Ideen, Artikeln und Hinweisen. Ich bin gespannt auf den nächsten Monat und freue mich sehr auf das Stöbern im April.


Falls ihr auch was Tolles entdeckt oder sogar selbst geschrieben habt, lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Dienstag, 27. März 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW 12

Schon wieder ist längst eine Woche vergangen, nämlich die 12. Kalenderwoche. Da ich gestern Abend zum Elternabend in Äffchens KiTa war, kommen heute etwas verspätet noch die Herz- und Schmerz-Momente der vergangenen Woche:




💓 Meine Herz-Moment #1 und #2:

In letzter Zeit passieren wieder viele erste Male mit Valencia. In den letzten Herz- und Schmerz-Momenten habe ich euch ja vom ersten "Dialog" mit dem Äffchen berichtet. Diese Woche haben wir zum ersten Mal gemeinsam gesungen oder musiziert. Naja, gesungen habe schon eher ich. Das Lied heißt Aram sam sam und ist in vielen KiTas ein beliebtes Faschingslied. Es hat einen Text aus erdachten Worten und dazu werden Bewegungen gemacht (Schenkelklopfen, Arme in die Luft etc.). Das Äffchen liebt dieses Lied. Und hat mir immer freudig zugesehen, wenn ich es ihr vorgemacht und -gesungen habe. Diesmal hat sie aber richtig toll mitgemacht. Sie hat Teile des Textes mit gesprochen und fast alle Bewegungen mitgemacht. Aber das tollste daran: Sie strahlte dabei bis über beide Ohren. Ein Bild für Götter und ich hätte dahinschmelzen können! Und als wäre das nicht schon toll genug, haben wir wenige Tage später zum ersten Mal zusammen getanzt. Naja, getanzt haben wir schon öfter. Aber diesmal haben wir einen richtigen Tanz zusammen getanzt. Wo wir den her hatten? Das Äffchen liebt Kalli vom Sandmännchen. Das ist ein kleiner Junge, der immer kleine Abenteuer erlebt. In dieser Folge hat er einen Tanz gelernt. Der ging so; 

"Linkes Bein, rechtes Bein,
Hand zur Seite - Nase rein. 
Linkes Bein, Rechtes Bein,
und wankeln mit dem Po, 
das geht so!

Die Bewegungen erklären sich bei dem Text ja von selbst. Nach der Sandmännchenfolge hatte ich einen Ohrwurm von diesem eingängigen Lied. Immer wieder trällerte ich es vor mich hin. Irgendwann hörte es das Äffchen und fing doch tatsächlich an, mit einem Bein zu wippen, wie in dem Tanz. Das habe ich aufgegriffen, das Lied nochmal gesungen und die Bewegungen dazu gemacht... und das Äffchen dazu. Es hat riesig Spaß gemacht und wir hatten alle gute Laune! Sogar den Papa haben wir angesteckt und bei der letzten Tanzrunde hat auch er mitgemacht.



😩 Mein Schmerz-Moment


Leider hört unsere Krankheitswelle einfach nicht auf. Das Äffchen war von Mittwoch bis Freitag schon wieder mit Fieber zu Hause. Mein Mann und ich haben uns abwechselnd um sie gekümmert. Diesmal habe ich allerdings die noch fehlenden Backenzähne im Verdacht, da das Fieber nicht ganz so hoch war und auch sonst wenig Krankheitssymptome erkennbar waren. Trotzdem ging es ihr eben nicht gut. Die Nächte waren und sind immernoch eine Katastrophe, denn das Zahnen ist noch nicht geschafft. Es fehlen noch die hinteren oberen Backenzähne und die unteren sind gerade am Durchbrechen. Ich mache wirklich drei Kreuze, wenn alle Zähne da sind. Nach meiner Vorstellung müsste das Kind dann jede Nacht schlafen wie ein Stein (wenn es nicht gerade krank ist...). Ich kann es einfach überhaupt nicht gut aushalten, wenn es dem Äffchen nicht gut geht und es eindeutig leidet oder schmerzen hat. Das sind die schlimmsten Schmerz-Momente. Vom daraus resultierenden Schlafdefizit gar nicht erst zu reden... 



Was habt ihr erlebt? Welche schönen oder weniger schönen Dinge gibt es bei euch zu erzählen?

Samstag, 24. März 2018

Mamas LIFE - Mamas STYLE: Familienbett im Praxis-Test

Heute ist wieder mal Zeit für meine Rubrik Mamas LIFE - Mamas STYLE. Heute geht es um unseren wohlverdienten aber spärlichen Mama-Schlaf. Wie ich meinen "Schönheitsschlaf" verbessern konnte und womit, das könnt ihr hier in meinem "Praxis-Test für das Familienbett" nachlesen:


Vor einigen Monaten habe ich euch in meinem Beitrag Kinderschlaf - Meine Tipps für mehr Gelassenheit davon berichtet, dass wir uns ein großes Familienbett in den Maßen 270 x 200 cm bestellt haben. Und was soll ich sagen? "Nur" drei Monate später ist es auch endlich (mit vielen Hindernissen) bei uns angekommen. 


Der Lieferzeitraum - was lange währt...

Zuerst gab es Verzögerungen, da das Team des kleinen Familienunternehmens auch der Grippewelle zum Opfer fiel und das Bett somit nicht fristgerecht fertiggestellt und zugestellt werden konnte. Da kann man ja mal noch ein Auge zudrücken, schließlich ging es uns auch so mit der Krankheitswelle, da hatten wir Verständnis. Wir bekamen also (nach Nachfrage) einen neuen voraussichtlichen Liefertermin. Statt nach ursprünglich 9 Wochen, sollte das Bett nun nach 11 Wochen geliefert werden. Hierbei sollte ich evtl. erwähnen, dass wir schon seit geraumer Zeit in einem provisorischen Matratzenlager schliefen und wir uns ein Ende dessen sehr herbeiwünschten. Nun gut, auch nach 11 Wochen bekam ich kein Lebenszeichen von der Bettenfirma, geschweige denn von dem Lieferdienst, welcher eigentlich den Liefertermin mit mir absprechen sollte. Auch diesmal wurde ich über eine Verzögerung nicht informiert, sondern musste mich selbst wieder melden. 

Die Lieferung - eine schwere Geburt

Nun gut, 13 Wochen nach der Bestellung kam das Bett dann endlich bei uns an. Die Lieferterminabsprache erfolgte in Form von "morgen zwischen 12 und 18 Uhr bringen wir das Bett vorbei". Glücklicherweise war das genau in der Woche, wo meine Schwiegermutter da war und wir wegen Krankheit zu Hause, sodass wir die Lieferung (theoretisch) entgegen nehmen konnten. Theoretisch deshalb, weil die Bettenfirma die Spedition nur mit einer Lieferung bis Bordsteinkante beauftragt hatte. Die Bordsteinkante vor unserem Haus ist aber 10m von der Haustüre und 1 Stockwerk von unserer Wohnungstüre entfernt. Nun waren wir zwar mit meinem Mann und meiner Schwiegermutter drei Erwachsene im Haus, keiner war aber in der Lage, die schweren Einzelteile unseres neuen Massivholz-Bettes bis in die Wohnung zu tragen. Also schickten wir den (wenig kulanten) Auslieferer unverrichteter Dinge wieder weg und baten die Bettenfirma um eine Auftragsänderung der Auslieferung, nämlich diesmal bis zur Wohnungstüre. Gesagt, getan, für einen saftigen Aufpreis wurde das Bett dann zwei Tage später (theoretisch) bis zur Wohnungstür geliefert. Theoretisch deshalb, weil der Lieferant die (immernoch) schweren massiven Einzelteile unseres Bettes diesmal nur bis in den Fahrstuhl brachte und wieder verschwand, bevor dieser im ersten Stock ankam. Das Ende vom Lied war, dass mein Mann diese dann trotzdem noch alleine bis in die Wohnung schaffen musste...

Der Aufbau - eine mittelschwere Katastrophe

So, aber nun hatten wir das Bett immerhin endlich in der Wohnung, allerdings immernoch in Einzelteilen... Glücklicherweise war am darauffolgenden Wochenende auch mein Schwiegervater zu Besuch und das Bett konnte (theoretisch) fix von meinem Mann und ihm zusammen aufgebaut werden. Theoretisch deshalb, weil der Aufbau sich als kleine Katastrophe herausstellte. Die Teile ließen sich kaum bis gar nicht zusammenstecken, die Schrauben drehten durch und ich auch (fast). Was als Arbeit für 3 Stunden am Samstag eingeplant war, wurde ein zwei Tage füllendes Programm. Mein Schwiegervater, der handwerklich sehr geschickt ist und schon viele Möbel in seinem Leben aufgebaut hatte, war mit seinem Latein am Ende und das will was heißen. Am Sonntag konnten dann aber mit vereinten Kräften alle Probleme gelöst und der Bettaufbau endlich abgeschlossen werden. Zum Glück passten auch unsere alten Lattenroste und Matratzen rein, denn die neuen sollten erst am Dienstag drauf geliefert werden. So konnten wir schon die ersten beiden Nächte bis dahin im Familienbett nächtigen. 

Neue Lattenroste und Matratzen - es geht ja doch!

Die Lieferung der neuen Lattenroste und Matratzen am Dienstag verlief zur Abwechslung problem- und reibungslos (hierbei handelte es sich aber ja auch um eine andere Firma). Damit schläft es sich gleich nochmal angenehmer. Einziges Problem: Die Matratzen von mir und meinem Mann sind jetzt ganze 10 cm höher, als die des Äffchens. Das kann nachts, wenn das Äffchen doch mal aufwacht und kuscheln möchte, schon stören. Doch auch hier gibt es Lösungen. Das Thema werden wir dann im neuen Haus angehen.  

Der Schlaf - ein wahrer Traum

Und egal, wie nervenaufreibend und schweißtreibend das Prozedere davor auch war, es hat sich gelohnt!!! Wir haben in letzter Zeit so gut geschlafen, wie schon lange nicht mehr davor. Das Äffchen hat (fast) durchgeschlafen und auch die meiste Zeit wirklich auf ihrer Bettseite gelegen. Ich hatte endlich mal wieder das Gefühl, mein Bett(teil) für mich alleine zu haben. Konnte mich drehen wie ich es wollte und musste mich nicht um das schlafende Kind herumdrappieren. Ein Traum!

Natürlich ist so ein Familienbett auch kein Wundermittel. Wenn das Äffchen krank ist oder zahnt oder irgendwas verarbeitet, sind die Nächte natürlich trotzdem unruhig und sie klebt mehr an mir. Aber die guten Nächte werden durch das Familienbett aufgrund des Platzes und der Gemütlichkeit eben noch besser!

Mein Fazit

Ich kann ein großes Familienbett für alle, die das Konzept Co-Sleeping mögen, aus oben genannten Gründen sehr empfehlen. Ob ich das Bett nochmal bei dieser Firma bestellen würde, bin ich mir nicht sicher. Leider haben sich noch nicht so wahnsinnig viele Unternehmen mit dem Thema Familienbett auseinandergesetzt. Es gibt daher für den Kauf eines solchen (noch) nicht so viele Alternativen. Klar, man kann sich ein Bett nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anfertigen lassen, aber leider kostet das oft ziemlich viel Geld. Wenn man handwerklich begabt und Lust am heimwerkern hat, kann man sich natürlich auch selbst ein Familienbett bauen. Im Netz gibt es hierfür schon diverse Bauanleitungen. Hier muss wohl jeder seinen Weg zum guten Schlaf selbst finden. Ich bin jedenfalls froh über die Entscheidung für ein großes Familienbett.

In diesem Sinne: Schlaft schön!


Wie schlaft ihr? Familienbett oder jeder für sich?  


Donnerstag, 22. März 2018

Erziehung könnte so einfach sein, ohne...! - Teil 3


Juhu, der nächste Gastbeitrag für meine Reihe "Erziehung könnte so einfach sein, ohne...!" ist bei mir eingetrudelt und ich freue mich sehr, ihn euch heute präsentieren zu dürfen. Er stammt aus Tamaras Feder. Sie steckt hinter dem Blog Südstadtmutter und weiß als Mama ganz genau, wovon sie spricht. Worauf sie bei der Erziehung gut und gerne verzichten könnte, das könnt ihr in ihrem Beitrag nachlesen! Viel Spaß!
  



Als mich die liebe Britta gefragt hat, ob ich bei ihrer Beitragsreihe "Erziehung könnte so einfach sein, ohne...!" mitmachen möchte, habe ich mich riesig gefreut, und ohne viel nachzudenken gleich mal zugesagt. Dann erst habe ich angefangen zu überlegen, was denn so ein Punkt wäre, ohne den das Leben mit Kind so viel einfacher wäre... Meine erste Idee kam dann mal auf meinen Mann, da das Leben viel einfacher wäre, wenn wir bei einigen Themen einer Meinung wären... Aber nachdem ich ganz gerne verheiratet bin und das auch so bleiben soll, wollte ich doch lieber über etwas Anderes schreiben.

Erziehung, Krankheit und Kettenreaktion

Was liegt näher, als sich etwas Aktuelles auszusuchen: Die schlimmste Zeit des Winters ist vorbei, der Frühling kommt schön langsam, und dennoch gehen noch immer bei den lieben Kleinen im Kindergarten oder in der Schule viele Krankheiten um; seien es Erkältungen, Magen-Darm-Infekte oder, noch besser, Kinderkrankheiten wie Windpocken oder Scharlach.
Von einer Krankheit erwischt, bringt das den Alltag und den gewohnten Rhythmus des Nachwuchses ganz schön durcheinander. Da zählen nicht mehr die bekannten Schlafenszeiten, der Appetit ist ganz anders, der ganze Tagesablauf ist auf den Kopf gestellt. Das ist auch ganz normal und verständlich und liegt in der Natur der Sache. Die Eltern erlauben Dinge, die sie unter anderen Umständen nicht zulassen würden, ich sage nur: Schlafen im großen Bett der Eltern, kommt euch das bekannt vor? In manchen Fällen können die Eltern berufsbedingt die Kleinen nicht immer betreuen, und dann springen andere Personen ein, zum Beispiel die Großeltern. Noch eine Änderung zum gewohnten Ablauf. Aus der eigenen Zeit mit den Großeltern weiß man ganz gut, wie das meistens abläuft: man wickelt sie um den Finger und bekommt, was man gerne möchte, egal, ob das länger wach bleiben ist, etwas Leckeres zu essen außerhalb der Essenszeiten, und, und, und. Da wird man nach Strich und Faden verwöhnt.
So, jetzt ist die Krankheit vorbei, und dann heißt es wieder ab in den Kindergarten oder die Schule. Da kann schon der Einstieg in den Tag etwas holprig sein, wenn der Nachwuchs partout nicht hin will – zu Hause mit Mama war es doch so fein! Zu erklären, warum das Kind heute keine zusätzliche Leckerei zu essen bekommt, obwohl es die letzten Tage regelmäßig etwas bekommen hat, ist auch nicht gerade leicht, immerhin wünscht sich das Kind das immer, nicht nur bei Krankheit. Und genauso ist es mit dem Schlafen im Elternbett: so ganz nah bei den Eltern ist es nämlich viel kuscheliger als allein im eigenen Bett, warum also wieder zurück?

Erziehung und kranke Mama – wie passt das?

Als Mama selbst krank werden? Besser nicht... Da gibt es nämlich viele Gründe, die so gar nicht dafür sprechen. Zum einen versteht das eigene Kind, wenn es noch kleiner ist, kaum, dass Mami krank ist und das Bett hüten sollte, es will sich trotzdem mit Mami beschäftigen und Zeit mit ihr verbringen. Dazu kommen noch die eigentlichen Eltern-Pflichten, dass man sich ja um seinen Nachwuchs kümmern sollte, und von denen hat man keine Pause, wenn man keine Hilfe wie Ehepartner oder Großeltern hat. Da steht zum Beispiel einkaufen, Essen zubereiten, Haushalt erledigen und ähnliches auf dem Programm, das trotzdem in einem gewissen Mindestmaß funktionieren muss. Zumindest im Job geht es leichter, da kann man sich einfach als krank melden.
Als große Befürchtung steht auch immer im Raum, dass man den Nachwuchs ja anstecken könnte, und dann dieser ebenfalls krank wird, womit der Supergau perfekt wäre: selbst nicht fit, und dann ein krankes Kind zu Hause, das Pflege und intensive Betreuung braucht. Habe ich schon erwähnt, dass besonders dann ein gesunder Partner und/oder Großeltern Gold wert sind?

Fazit

Eine Krankheit des Kindes oder eines anderen Teils der Familie kann den gewohnten Rhythmus ganz schön durcheinander bringen. Der Alltag, den man sich mit dem Kind im Laufe der Zeit so schön gestaltet, anerzogen und geordnet hat und der schon super geklappt hat, ist auf einmal ganz anders. Das ist im Krankheitsfall natürlich ok, denn da sind die Umstände nun einmal ganz andere. Gleichzeitig kann es eine ordentliche Herausforderung bei der Eziehung sein, wieder zum Alltag und zur gewohnten Ordnung zurückzufinden. Aber wie heißt es so schön: Man wächst mit seinen Herausforderungen!