Samstag, 23. Juni 2018

Die unfreiwillige Fernsehpause

Ja, inzwischen haben sicherlich alle mitbekommen, dass wir immer noch ohne Internet sind… Und das nun schon seit geschlagenen zwei Monaten. Unser DSL/Festnetz-Anbieter bekommt es einfach nicht auf die Reihe, unseren Umzug zu bewerkstelligen. Daran hängt also Festnetz, WLAN und Fernsehen, da wir auch das (eigentlich) via Internet tun.

O. k., Festnetz kann man in der heutigen Zeit auf jeden Fall eine Zeit lang (oder auch ganz) entbehren. Schließlich hat inzwischen auch der Letzte ein Handy. Das telefonieren ist also gesichert.

Beim Internet beziehungsweise WLAN sieht das schon anders aus. Internet hat man über das Handy natürlich auch. Mobile Daten ein und los geht’s… Doch irgendwann ist das Datenvolumen aufgebraucht. Und wenn man gezwungenermaßen ausschließlich darüber ins Internet geht, ist am Ende des Datenvolumens noch ziemlich viel Monat übrig. Jetzt ist es ja nicht mal so, dass ich immer und ständig im Netz surfen müsste… Naja, aber so komme ich nun mal am Einfachsten an das Zitronenkuchen-Rezept, An die Telefonnummer meines Frisörs oder an die U-Bahn-Verbindung zu meinem nächsten Termin. Aber am schwierigsten ist Bloggen ohne WLAN… ich hatte mich so sehr auf die Zeit nach dem Umzug gefreut, endlich wieder voll einsteigen zu können! Nun fühle ich mich äußerst ausgebremst! Doch ich tue mein Bestes, um euch (einigermaßen) regelmäßig mit neuem Lesestoff zu versorgen. Versprochen! Nur kann ich nicht immer mit Bildern dienen...Wenn das nächste Woche nicht endlich klappt, dann wird einen Surfstick angeschafft. Basta!



Naja, und bis vor Kurzem Mussten wir somit auch eine Fernseh-Zwangspause einlegen… am Anfang merkt man dann doch, was für ein Fernseh-Junkie man doch. Und wie sehr das Fernsehprogramm doch auch den Tagesablauf beherrschen kann. Man behält automatisch die Uhr im Blick und verrichtet seine Hausarbeit so, dass man um 15:00 Uhr pünktlich zu „Shopping Queen“ oder abends zur Lieblings-Soap einschalten kann. Ich habe immer behauptet, dass wir wenig Fernsehen, doch ich habe meine Meinung geändert und behaupte nun das Gegenteil! Da kam früher (vor der Zwangspause) schon einiges an Fernsehzeit pro Tag zusammen… Ich würde sagen, dass wir im Schnitt mindestens 2,5-3 Stunden vor der Glotze hingen. Mit wir meine ich übrigens meinen Mann und mich. Das Äffchen darf auch mal „Sandmännchen“ oder „Biene Maja“ sehen, aber bei ihr achte ich sehr auf einen angemessenen Konsum.
Es ist also erstaunlich, wie viel Zeit man plötzlich hat, wenn der Fernseher ausbleibt. Ich habe endlich mal wieder einfach gelesen und in diesem Zeitraum schon drei Bücher nicht geschafft (doch auch hier musste ich auf alte Bücher zurückgreifen, weil ich mangels WLAN keine neuen Bücher auf mein E-Book laden konnte). Außerdem habe ich ein Bullet Journal angefangen (eine Art modernes Notizbuch und Terminplaner) und viel Zeit in die Gestaltung gesteckt. Und ich habe die Zeit zum ausräumen der letzten Umzugskartons genutzt. Meine CD Sammlung sortiert und liebevoll in meinen neuen alten CD-Koffer gepackt. Dabei stieß ich auf schöne CDs, die ich lange nicht angehört habe und nahm mir auch dafür endlich wieder Zeit.
Bei dem schönen Wetter, mit dem wir bis vor kurzem gesegnete waren, haben wir auch ganze Abende auf der Terrasse verbracht, den Garten gegossen und so weiter. Dabei stellte ich für mich fest, dass das Gießen auf mich eine fast meditative Wirkung hat. An nichts denken, die Natur genießen und dem Rauschen des Wassers aus dem Schlauch lauschen… Herrlich! Das geht soweit, dass ich doppelt genervt bin, wenn es regnet, weil dann mein abendliches Gießen ausfallen muss.

Mein Fazit:
Wir haben den Fernseher kaum vermisst. Nur sehr punktuell, zum Beispiel Freitag abends zu „Let‘s Dance“ oder zum ersten WM-Spiel der Deutschen. Ansonsten fiel uns auf, dass wir viel zu viel Zeit mit der Glotze vergeudeten. Immer mit der Ausrede, abends zu platt für was anderes zu sein, sich nur berieseln lassen und entspannen zu wollen. Denn Interessanterweise entspannte ich mich in der fernseherlosen Zeit mit anderen Beschäftigungen mindestens genauso sehr, wie vor der Flimmerkiste.

Inzwischen haben wir uns denn noch übergangsweise um ein Satelliten-Kabel bemüht, da unsere Hausgemeinschaft über Sat fernsieht und wir somit auch über diesen Weg gucken können. Wir möchten zumindest die nächsten WM-Spiele sehen können (ich hoffe Deutschland bleibt noch eine Weile dabei).

Doch wir haben uns fest vorgenommen, den Fernseher öfters aus zu lassen und nicht wieder ins alte Fahrwasser zu geraten. Dafür war die unfreiwillige Zwangspause definitiv hilfreich.


Wie ist das bei euch? Wie viel Zeit Verbringt ihr vor dem Fernseher? Oder womit beschäftigt ihr euch stattdessen?

Montag, 18. Juni 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW 24

Heute gibt es wieder aktuelle Herz- und Schmerz-Momente von mir!!! Es war eine schöne Woche voller Herz-Momente, zwei Stück habe ich euch unten beschrieben, die möchte ich gern mit euch teilen! Viel Spaß beim Lesen!




💓 Mein Herz-Moment #1:

Mein erster Herz-Moment ist ein schöner Moment mit meinem Herz-Mann gewesen. Ich hatte tatsächlich immer zwischendurch ein bisschen Zeit gefunden, um sämtliche übrigen Kisten im Dachstudio noch auszuräumen. Unter anderem habe ich mir meine CD-Sammlung vorgenommen. Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschieden, einen alten Koffer vom Äffchens Uropa zum etwas anderen CD-Regal umzufunktionieren und hatte viel Freude am Aussortieren und Einsortieren. Das ist eigentlich schon ein Herz-Moment, da ich etwas Zeit für mich finden konnte und Spaß an dem hatte, was zu tun war. Doch es kommt noch besser. Ich habe eine CD wieder gefunden, die wir zu Geburt unseres Äffchens geschenkt bekamen. Ein Album von Reinhard Mey, in dem es ausschließlich um Lieder rund um das Thema Kinderkriegen, Kinderhaben etc. geht. Ich habe diese CD anfangs fast immer zum Stillen gehört und die Texte und Melodien lieben gelernt. Sie sind teilweise so rührend, dass sie mir (gerade in der hormongesteuerten Stillzeit) durchaus die ein oder andere Träne ins Auge trieben. Ich fand also die CD und legte sie ein. Ich schwelgte in Erinnerungen an Äffchens Babyzeit und habe meine Gedanken treiben lassen. Ein Lied hat es mir immer besonders angetan und ich konnte mich nicht erinnern, dieses meinem Mann schonmal vorgespielt zu haben. Als er mich eines abends auf dem Dachboden „besuchte“, ergriff ich die Gelegenheit und legte es ein. Es heißt „Keine ruhige Minute“ und beschreibt, wie ein Kind das Leben verändert und dass erst Leben ins Haus kommt, wenn eine Wiege darin steht… Das Lied gemeinsam anzuhören, war ein schöner Moment, den ich gerne mit meinem Mann geteilt habe!



💓 Mein Herz-Moment #2:


Am Montag habe ich einen wunderschönen Nachmittag mit dem Äffchen verbracht. Ich hatte vor, mal wieder einen Kuchen zu backen. Das Äffchen war voll auf begeistert und wollte unbedingt „helfe“. Ja, was soll ich sagen… Ich hatte die beste Küchenhilfe, die man sich nur vorstellen kann! Sie hat sämtliche Zutaten in die Schüssel gegeben (außer die Eier), umgerührt (aber nur mit dem Löffel, beim Mixer hat sie sich verkrümelt), den Teig in die Form gelöffelt und den Ofen eingeschaltet. Und sie hatte so viel Spaß dabei, war so neugierig und mit Feuereifer dabei. Es hat sooo viel Spaß gemacht, obwohl ich ja sonst eher ein Backmuffel bin… Absolut herzig!



😩 Mein Schmerz-Moment


Immer noch kein Internet… Es ist zum Mäusemelken, dass die große Firma, die das Internet zum Laufen bringen soll, einfach nicht zu potte kommt… Seit unserem Umzug sitzen wir diesbezüglich auf dem Trockenen und wegen einer Verzögerung ist ein Ende auch noch nicht wirklich in Sicht! Es bleibt also spannend und weiterhin schwierig, regelmäßig zu bloggen. Ich gebe aber mein Bestes und hoffe, dass es bald geschafft ist! Drückt mir die Daumen! Ach, und als wäre das nicht genug, können wir deshalb auch nicht fernsehen (weil wir sonst über Internet schauen) und haben somit das erste Deutschland-Spiel der WM gestern nicht gucken können. Ok, ich habe gehört, dass es ein ziemlicher Reinfall war, aber leider kann ich das nicht beurteilen, weil ich es ja nicht gesehen habe…



Was hat eure Woche für euch bereit gehalten? Was habt ihr erlebt?

Freitag, 15. Juni 2018

Mamas LIFE – Mamas STYLE: Die richtige Morgenroutine – Wie startest du in den Tag?

Langsam komme ich nach dem Umzug wieder rein, in den Blogger-Rhythmus und freue mich, dass ich endlich wieder mal eine Ausgabe von „Mamas LIFE – Mamas STYLE“ raushauen kann (auch wenn unser Internet immernoch nicht voll einsatzfähig ist…). Heute soll es dabei um ein ganz wichtiges Thema gehen, die Morgenroutine. 

Wie startet Ihr in euren Tag? Wann und wie steht ihr auf? Lieber länger schlafen und dann schnell los? Oder lieber früher aufstehen und entspannt frühstücken? Was gehört zu euren täglichen Angewohnheiten am Morgen?

Zeit, Uhr, Nacht, Home, Büro, Stunden
Meine Morgenroutine sieht so aus: Ich stelle mir den Wecker in der Regel um 6:30 Uhr. Dann habe ich zweieinhalb Stunden Zeit, bis ich in der Arbeit auf der Matte stehen muss. Zeit im Badezimmer, zum Schminken, Anziehen, Kind fertig machen, Frühstücken, Kind in die KiTa bringen und selbst in die Arbeit fahren. Manchmal habe ich Glück und mein Äffchen hört den Wecker nicht. Wie ihr aus dem Post Kinderschlaf - Meine Tipps für mehr Gelassenheit wisst, schläft das Äffchen bei uns mit im großen Familienbett, sodass die Gefahr, dass sie auch vom Wecker wach wird nunmal sehr groß ist. Wie gesagt, oft schläft sie dann aber noch weiter. Mein Zeitpuffer lässt es zu, dass ich auch noch 10 Minuten liegen bleiben könnte, manchmal tue ich das, meistens aber stehe ich beim ersten Weckerklingeln auf und genieße die Ruhe vor dem Sturm. Dann habe ich das Badezimmer noch für mich alleine, kann duschen, Haare machen, schminken, Zähneputzen etc. Denn wenn das Äffchen weiterschläft, lasse ich auch meinen Mann noch ein bisschen dösen. In der Regel wacht das Äffchen eh spätestens nach meiner Quality-Time im Bad auf. Noch kurz gemeinsam kuscheln und ich schmeiße meine zwei Liebsten auch aus dem Bett. Dann ist es meist gegen 7 Uhr. Als nächstes mache ich das Äffchen fertig. Wickeln, waschen, anziehen, Haare (bei den tollen Haaren muss auch bisschen Zeit für Zöpfe sein). In der Zwischenzeit macht mein Mann die Betten und bereitet oft das Frühstück schon vor, sodass wir dann meistens essen können, wenn das Äffchen fertig ist. Falls das Frühstück dann noch nicht fertig vorbereitet ist, ziehe auch ich mich vorher noch an, ansonsten eben hinterher. Wir frühstücken meist etwas Unkompliziertes, also entweder Toastbrot mit Frischkäse oder Müsli mit Milch. Oder alle heilige Zeit backe ich einen Kuchen, der dann für einige Tage das Frühstück sichert. Dazu Tee, das war es. Das ist schnell vorbereitet und hinterher auch gleich wieder aufgeräumt. Anschließend putzt das Äffchen noch Zähne und schon geht es mit dem Auto los in die KiTa. Mein Mann geht meist nach uns los, kann sich danach noch in Ruhe im Bad fertig machen und fährt dann mit den Öffentlichen in die Arbeit. Das Äffchen gebe ich also zwischen 8 und 8:30 Uhr ab, damit ich genug Zeit habe, durch den Berufsverkehr zur Arbeit zu kommen. Um 9 Uhr startet dann mein Arbeitstag. Das ist im Überblick meine bzw. unsere Morgenroutine.



Jeder handhabt das anders und solange Du mit deiner Morgenroutine gut zurecht kommst, ist es auch die Richtige für Dich. Doch evtl. kann der ein oder andere von uns seine Morgenroutine noch optimieren, besser organisieren, um entspannter, wacher, lebendiger in den Tag zu starten.



Man kann nämlich tatsächlich einiges tun, um nicht schon gestresst in der Arbeit anzukommen oder den Einkauf zu starten oder was eben für Jeden so ansteht, ob berufstätig oder in Elternzeit oder als Hausfrau. Und im Folgenden möchte ich euch ein paar Tipps für eine entspannte Morgenroutine geben:

 

1.      Zeit nehmen

Meine Erfahrungen, aber auch die Forschung zeigen, dass die Menschen, die rechtzeitig aufstehen und nicht bis zur letzten Minute im Bett liegen bleiben, entspannter in den Tag starten. Sie haben zwar ein paar Minuten weniger Schlaf, doch artet ihre Morgenroutine hinterher nicht in Stress aus. Gerade wir Mamas, die wir ja gerne mal von unseren Kindern noch kurz bevor es zur KiTa losgehen soll mit einer Stinkewindel oder nach dem Zähneputzen mit einer kompletten Umziehaktion überrascht werden, sind hinterher dankbar für die 10-15 Minuten Zeitpuffer. Und auch das Kind freut sich, wenn es nicht schon morgens gehetzt in die KiTa gezogen wird, damit es noch rechtzeitig zum Morgenkreis ankommt.



2.      Frühstück

Viele sparen morgens auch gerne Zeit, in dem sie das Frühstück einfach weglassen, oder sich unterwegs auf dem Weg zur Arbeit „noch schnell“ irgendwo etwas holen. Doch wer sich die Zeit für ein (möglichst) gesundes Frühstück zu Hause nimmt, hat oft mehr vom Tag. Durch die Nahrungsaufnahme bekommt dein Körper Energie für den Tag und pusht dich und deinen Kreislauf. So fühlst du dich belebter und kommst gleich morgens besser auf Touren. Aber Vorsicht: Ausschließlich süßes Frühstück (wie beispielsweise unser Kuchen am morgen) pusht zwar kurzfristig, lässt aber den Energiehaushalt schnell wieder sinken und du fühlst dich ggf. hinterher schlapper als zuvor. Daher ist ein gesundes Frühstück, wie z.B. eine Scheibe (Vollkorn-) Brot mit Frischkäse, Käse o. einer Scheibe Wurst besser. Natürlich kann auch Obst, Joghurt mit Haferflocken, ein leckerer Smoothie oder Ähnliches gefrühstückt werden. Was eben schmeckt…



3.      Betten machen

Vielleicht wundert ihr euch jetzt über diesen Punkt, doch es ist bewiesen. Aus psychologischer Sicht ist das Bettenmachen das erste Erfolgserlebnis des Tages. Die erste getane Arbeit, etwas, das auf der täglichen imaginären To-Do-Liste abgehakt werden kann. Und abends, wenn du ins Bett gehst freust du dich wieder über dieses Erfolgserlebnis, auch wenn der Tag vielleicht noch so doof gelaufen ist. Immerhin das hast du geschafft! Also ran, macht eure Betten und fühlt euch gut damit!



4.      Musik

Ein bisschen Musik am Morgen bewirkt tatsächlich Wunder. Natürlich solltest du nicht gerade zur einlullenden Entspannungsmusik greifen. Es sollte schon etwas Lebendiges sein, das wach und gute Laune macht!  Das kann einfach das Radio sein oder eben deine eigene Musik nach Wahl. Probiere es mal aus. In einem meiner letzten Blogposts könnt ihr ein bisschen mehr über meinen Musikgeschmack erfahren bzw. einen Tag mit Hintergrundmusik in meinem Leben mitmachen.



5.      To-Do-Listen

Manchen tut es auch gut, morgens eine To-Do-Liste für den Tag zu schreiben. Erstens befasst man sich somit gleich mit den anstehenden Aufgaben und kann sich schonmal einen Schlachtplan ausdenken. Und zweitens tut es über den Tag hinweg gut, wenn man die To-Do-Liste Punkt für Punkt abhaken kann. Das sorgt für Glückshormone und Erfolgserlebnisse.



So, ein paar Punkte sollte ich mir wohl auch selbst nochmal zu Herzen nehmen. Wie ist es bei euch? Ich hoffe, Ihr konntet ein paar Tipps für euch gebrauchen.



Donnerstag, 14. Juni 2018

Poetry-Post #1: Mutterherz und Kinderliebe



Mutterherz und Kinderliebe


So lange gewartet, auf diesen Satz,

herbeigesehnt wie einen kostbaren Schatz.

Selbst oft dem Kind entgegengebracht,

manchmal überschwänglich, manchmal zart und sacht.

Und nun gehört, im Herzen gespeichert,

nie vergessen, so erleichtert.

Ganz klein und fast nebenbei,

als ob es selbstverständlich sei.

Ein kurzer Moment ganz schnell verflogen,

doch für immer in meine Seele eingezogen.

Ein Bekenntnis der Liebe, vom eigenen Kind,

gesprochen in Worten, die so entzückend sind.

„Ich Mama auch lieb“,  einfach so gesagt,

das Mutterherz hat kaum zu atmen gewagt.

Das Kind hat fröhlich weitergespielt,

während die Mama kurz innehielt.

Nur ganz kurz, die Zeit stand still,

und ich dachte: Genau das ist es, was ich will!

(Britta Jochum)



fulltime-mami

Ja, vielleicht wundert ihr euch, warum es heute poetisch wird. Doch vor einiger Zeit habe ich angefangen, ab und zu ein wenig zu dichten. Wenn es eben gerade so aus dem Kopf in die Hand geht. In besonderen Momenten, die mich berühren oder prägen. Natürlich geht es dabei viel um das Mamasein, das Mutterherz und so weiter. Aber nicht immer ist es so schnulzig wie heute 😊. Doch diese Woche ist es eben passiert. Das Äffchen hat mir zum ersten Mal gesagt, dass es mich lieb hat. Das war für mich etwas ganz Besonderes.

Natürlich bekunden Kinder ihre Liebe zur Mutter und zum Vater schon ganz früh, lange bevor sie es aussprechen können. Durch Gesten, Umarmungen, aber auch durch ihr Vertrauen und ihre Treue. Sie zeigen es in so vielen Situationen, durch ihr Lachen, staunen, quietschen. Wenn sie uns ihre Ärmchen entgegenstrecken oder uns mit einem breiten Lächeln oder Grinsen wecken. Wenn sie zufrieden an unserer Brust oder auf dem Arm einschlafen. Ich könnte jetzt wahrscheinlich noch viele weitere Beispiele aufzählen und jeder von uns hat es vielleicht in einer anderen Situation für sich besonders gespürt.

Aber dieser Ausspruch des Kindes, der aus Überzeugung und ganz bewusst gesprochen wurde. Der ist einfach unbezahlbar und trifft direkt ins Herz. Und zeigt mir wieder so deutlich, dass ich nicht wusste, was (Mutter)-Liebe ist, bevor ich Mama wurde. Dass die Liebe zum eigenen Kind eine ganz andere ist, als die zum Partner. Ich sage extra anders. Nicht stärker, besser oder mehr. Sondern anders. Dass diese Liebe eine andere Dimension erreicht, unerklärlich ist.

Mit diesem Gedicht starte ich auch meine neue Rubrik „Poetry-Post“. Einmal, Mitte des Monats wird es nun einen neuen Blogpost geben, mit etwas Poesie. Ich will mich nicht vorab festlegen, was als Nächstes kommt, werde das spontan machen, sehen, was mich bewegt und was so dabei rauskommt. Es wird mal etwas "schnulzig" sein, wie heute, aber auch mal lustig oder Nachdenklich. 

Ich hoffe ihr habt Lust drauf und freue mich auch auf euer Feedback.


Samstag, 9. Juni 2018

Schürfungen, Insektenstiche & Co. – Was gehört in die Ausflugstasche?


Am Donnerstag war ein Tag, da lief es einfach nicht… Auto in der Werkstatt, keine KiTa-Zubuchung möglich, weswegen ich einen wichtigen Termin verschieben musste usw. Immerhin konnte ich so das Äffchen dann doch früher als erwartet von der KiTa abholen und dachte mir, ich mache jetzt noch das Beste aus dem Tag und fahre mit dem Äffchen mit dem Fahrrad zu einem schönen Spielplatz am See. Gesagt, getan. Leider habe ich den Spielplatz nicht gefunden (kenne mich rund um das neue Haus ja noch nicht so gut aus und außerdem bin ich eine ziemliche Orientierungsniete). Das hat also auch nicht geklappt und ich hatte ein enttäuschtes Kind hinter mir auf dem Fahrrad, welches lautstark verkündete, dass es schaukeln wolle. Da kam die Rettung (dachte ich!): Ein Erdbeerfeld zum Selberpflücken sollte den Tag nun endgültig retten. Guter Dinge haben wir das Fahrrad abgestellt, ein Erdbeerkörbchen geschnappt und rein ins Erdbeerfeld. Das Schicksal war weiterhin nicht auf unserer Seite, denn kaum ein paar Meter gelaufen, ratschte sich das Äffchen (wie auch immer) durch die Sandale (!!!) die rechte große Zehe so dermaßen auf, dass das Blut im Schwall aus dem Schuh lief. Nun stand ich da, mitten auf dem Erdbeerfeld mit einem herzzerreißend weinenden Kind, Blut im Kinderschuh und ohne Pflaster… Ich versuchte, die erste Blutung mit Hilfe eines Taschentuchs (übrigens das Letzte) zu stillen, was mir zum Glück auch gelang. Völlig überfordert hatte ich dann das immer noch schluchzende Äffchen auf dem Arm, die vollgeblutete Sandale und das Körbchen mit den paar Erdbeeren, die wir bis dahin gesammelt hatten, in den Händen und kämpfte mich zurück zum Fahrrad. Irgendwie kamen wir dann doch zu Hause an. Beide ziemlich erschöpft und vom Schicksal gebeutelt. Immerhin strahlte das Äffchen wieder (so als wäre nie was gewesen), als wir die wenigen Erdbeeren dann immerhin noch verputzten.
Warum ich euch das erzähle?
Weil mir dieses Erlebnis gezeigt hat, dass ich überhaupt nicht gut auf solch eine Situation vorbereitet war. Ich hatte eigentlich nichts dabei, um im „Notfall“ kleine Wunden, Stiche oder Ähnliches versorgen zu können.
Wie ist das bei euch? Seid ihr auf so etwas vorbereitet?
Um auf Nummer Sicher zu gehen, möchte ich euch daher im Folgenden ein paar wichtige Dinge aufzeigen, die in einer Ausflugstasche mit Kind (aber auch für Erwachsene) nicht fehlen sollten. Dann seid ihr vielleicht besser vorbereitet, als ich es jetzt war:

1.      Schürfungen und Wunden

Teddy, Teddybär, Krank, Pflaster
So selbstverständlich das jetzt vielleicht klingen mag, bin ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen, immer ein paar Pflaster in der Tasche zu haben. Dabei geht es gerade mit Kindern doch so schnell, dass sie sich das Knie aufschürfen oder eben eine andere kleine blutende Wunde zuziehen. Für unterwegs eignen sich am Besten schon fertig zugeschnittene Pflaster in verschiedenen Größen, damit man nicht noch zusätzlich eine Schere mitnehmen muss. Im Falle einer blutenden Wunde kann diese dann schnell und unkompliziert mit einem Pflaster erstversorgt werden. Natürlich sollte die Wunde zu Hause dann bei Bedarf nochmal gesäubert und behandelt werden.
2.      Bienen- und Wespenstiche

Insekt, Natur, Flügel, Tier, Tierwelt






Gerade im Sommer sind leider immer vermehrt Bienen, oder noch schlimmer Wespen unterwegs und lieben alles, was süß ist. Da kann es schnell passieren, dass das Kind z.B. barfuß auf der Wiese in eine Biene steigt oder beim Griff zum Stück Wassermelone von einer Wespe gestochen wird. So ein Stich kann sehr schmerzhaft sein. Wie unangenehm das ist hängt auch immer ein bisschen von der betroffenen Körperstelle ab.  Um die Schwellung zu verhindern oder zu lindern ist Kühlen oft sehr hilfreich. Doch selten hat man ein gekühltes Kühlpack im Rucksack. Doch auch Feuchtigkeit im Allgemeinen kann Linderung schaffen. Den Stich also mit Speichel oder noch besser mit kaltem Wasser (aus der Flasche, am See…) benetzen und dies mehrfach wiederholen. Das Wasser oder der Speichel verdunsten auf der Haut und wirken somit auch kühlend. Auch die bewährte halbe Zwiebel ist eine Möglichkeit und auch recht gut und einfach mitzunehmen im Ausflugsrucksack. Eine Zwiebel halbieren (evtl. mit einem Taschenmesser) und auf die Stichstelle legen. Die Zwiebel enthält auch Feuchtigkeit und hat daher einen ähnlichen Effekt wie Wasser oder Speichel. Doch sie hat zusätzlich eine desinfizierende Wirkung. Doch die „Heilkraft“ der Zwiebel ist nicht wissenschaftlich belegt.
Sollte das Kind im Gesicht, im Mund (beim Essen oder Trinken) oder am Hals gestochen werden, ist besondere Vorsicht geboten. Bei starken Schwellungen oder gar allergischen Reaktionen kann es in diesen Bereichen auch zu Atemnot kommen. Hier sollte nicht mehr mit Hausmittelchen rumgedoktort werden, sondern dringend ein Arzt aufgesucht oder auch Notarzt verständigt werden.

3.      Zeckenbisse
Zecke Zeckenplage Stechen Insekt Plage VerIn manchen Gegenden gibt es vermehrt Zecken. Sie sitzen im hohen Gras und krabbeln an vorbeilaufenden Beinen hoch. Sie sitzen nicht (wie oft immernoch fälschlicherweise angenommen) in Bäumen und lassen sich auf Mensch und Tier fallen. Da Zecken Krankheiten, wie Borreliose und FSME (Frühsommermeningoenzephalitis = eine Form der Hirnhautentzündung) übertragen können, sollte die Zecke schnellstmöglich entfernt werden. Hierfür gibt es in jeder Apotheke oder auch in manchen Drogeriemärkten dafür vorgesehene Zeckenkarten oder -pinzetten, womit das möglich ist. Wichtig ist dabei, den gesamten Kopf aus der Haut zu entfernen. Diese sollten also auch beim Ausflug nicht fehlen. Bei Unsicherheiten sollte aber auch hier ein Arzt aufgesucht werden, z.B. wenn sich ein roter Kreis um den Zeckenbiss bildet oder die Stelle schmerzt.

So, bei normalen Ausflügen müssten diese Dinge reichen. Sollte ein größerer Ausflug geplant werden, evtl. auch mit Übernachtung, sollte eine richtige Reiseapotheke gepackt werden, damit man immer schnell auf Verletzungen und Krankheiten reagieren kann.

Im Zweifelsfall gilt aber immer: Lieber einen Arzt aufsuchen und abklären lassen!

Ich hoffe, meine Tipps sind hilfreich für euch! Habe ich noch etwas Wichtiges vergessen? Dann lasst es mich gerne über die Kommentare wissen!



Donnerstag, 7. Juni 2018

Projekt Umzug: Check

Nun kommt endlich der verspätete Bericht über den Umzug. Das Projekt Umzug hat mich und uns als Familie zugegebenermaßen doch mehr gefordert, als ich es mir vorher vorstellen konnte. Die ganze Packerei, das Umzugswochenende (womit der Spuk ja noch lange nicht vorbei waren), das Auspacken, Werkeln, die alte Wohnung in den Urzustand bringen (Boden raus, malern, reinigen)... All das hat uns jetzt doch sehr viele Nerven gekostet…



Aber mal ganz von vorne: in meinem Beitrag Aufbruch-Umbruch-Abbruch? habe ich ja schon von den Verzögerungen bezüglich des Hauskaufs und der späten Übergabe berichtet. Das allein war schon sehr nervenaufreibend und bis endlich klar war, dass der Umzug doch wie geplant stattfinden kann, sind mir sicherlich einige graue Haare gewachsen. Nachdem das endlich entschieden war, hieß es Endspurt mit dem Einpacken. Mit Biegen und Brechen habe ich es dann geschafft, bis zum Freitag, den 27.04. (dem ersten Umzugstag) alles soweit zu verstauen, außer die Küchensachen. Diese konnte ich aber am Umzugstag selber noch in Kisten packen, während die Umzugsleute bereits anfingen, unser Schlafzimmer und das Kinderzimmer zu zerlegen. Dieser Tag lief tatsächlich noch ziemlich entspannt ab. Das Äffchen war den halben Tag in der Kita und nachmittags wurde sie von Oma und Opa abgeholt. Sie waren extra von Süddeutschland zu Besuch gekommen, um uns mit dem Äffchen während des Umzugs unter die Arme zu greifen. So konnten schon am Freitag viele Kisten, das Schlaf- und Teile des Kinderzimmers ins Haus gebracht und aufgebaut werden. Denn die Nacht von Freitag auf Samstag sollte ja schon die erste im neuen Heim werden. Das hat auch alles geklappt wie vorgesehen. Während die Umzugsleute im Haus dann anfingen aufzubauen, konnte ich die Kisten mit den Küchenutensilien im Haus direkt wieder auspacken und einräumen. So hatte ich abends irgendwie das Gefühl, hier schon immer gewesen zu sein. Alles was man fürs Essen und am nächsten Tag zum Frühstücken brauchte, war schon da. Dachte ich... Denn die Kiste mit dem Besteck wurde vergessen und erst am Samstagmittag mitgebracht. Wir mussten also beim Frühstück ganz schön improvisieren… Aber das ist bei Umzügen nun mal so, nicht wahr?

Ich hatte mich nach dem entspannten Freitag auf einen weiteren stressfreien Umzugstag eingerichtet, zumal ja am Samstag auch mein Mann mit dabei war. Leider wurde es etwas weniger angenehm. Erstes Problem: Das Äffchen war (verständlicherweise) so aufgeregt, dass sie nicht alleine mit Oma und Opa auf den Spielplatz gehen wollte. Immerhin hat sie sich dann im Garten (das Wetter war auf unserer Seite) mit dem Aufbau des von den Großeltern mitgebrachten Klettergerüsts ablenken lassen. Auf diesem Klettergerüst sind schon mein Bruder und ich in unserer Kindheit geklettert, es ist also schon alt und somit haben wir auch wieder was zum Thema Nachhaltigkeit beigetragen. So war das Äffchen erst mal damit beschäftigt, dem Opa die richtigen Einzelteile zum Aufbau zu reichen und ich konnte den inzwischen eingetroffenen Umzugsleuten sagen, wo was aufgebaut oder abgestellt werden soll. Zweites Problem: Der Herr, der am Vortag unsere Fernsehschrankwand abgebaut hatte, ist am Samstag nicht zum Dienst erschienen und seine Vertretung war mit dem Aufbau überfordert. Ich muss dazu sagen, dass der Aufbau nicht ganz unkompliziert ist, da es sich um eine schwebende Hängewand handelt. Da muss alles sehr genau abgemessen sein und jeder Handgriff sitzen. Nun wollte man mich vertrösten, die Schrankwand würde in der darauf folgenden Woche bis spätestens Mittwoch aufgebaut werden. Doch wir wollten ja in der nächsten Woche donnerstags in unseren Urlaub nach Valencia aufbrechen, da wollten wir uns nicht auch noch mit dem Aufbau der Schrankwand beschäftigen müssen. Zudem wären herumstehende Einzelteile eine wahre Kletter-Einladung für das Äffchen gewesen und das wollte ich nicht Tage lang aushalten. Also habe ich noch mal beim Chef des Umzugsservices angerufen und siehe da: Ein paar Stunden später kam ein Kollege vorbei, der die Wand perfekt und innerhalb kürzester Zeit aufgebaut hatte. Manchmal darf man sich wirklich nicht abspeisen lassen…

Ich war dann trotzdem schon ein bisschen genervt, weil ich mich einerseits noch mal zusätzlich um dieses Problem kümmern musste, aber nebenbei auch die Umzugsleute einweisen musste. Mein Mann war zu dem Zeitpunkt noch in der alten Wohnung zugange. Und irgendwo dazwischen sprang das Äffchen herum und wollte am liebsten nicht mehr von meinem Arm runter. Als mein Mann dann ins Haus kam und die Umzugsleute unseren Sessel beim Transport beschädigt hatten (drittes Problem), reichte es mir. Ich habe mir meine Eltern und das Äffchen geschnappt und bin mit Ihnen zur Ikea geflohen. Dort wollten wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, aber in erster Linie einen neuen Kleiderschrank für das Schlafzimmer bestellen. Wir haben im Schlafzimmer eine Dachschräge, deshalb passte der alte Schrank nicht mehr hinein. Mein Mann hat dann den Rest des Umzugs koordiniert. Bei der IKEA konnte ich wieder etwas entspannen (wer hätte das gedacht) und den Schrank bestellen. Das Äffchen hat einen Kuschel-Affen abgestaubt und als wir hinterher zurück kamen, war die Arbeit getan und der erste Stress vorbei. Der Kleiderschrank wurde dann am 11. Mai geliefert und aufgebaut. Nach der Aktion mit dem Familienbett haben wir das lieber machen lassen :)!

Rückwirkend kann ich allerdings eigentlich schon sagen, dass beim Umzug der Großteil glatt gelaufen ist. Und ein paar Problemchen treten nun mal meistens auf. Es hätte auf jeden Fall schlimmer kommen können und wir sind einfach froh, dass es geschafft ist. Naja, fast… Der Umzug des Internets dauert leider deutlich länger, noch bis Mitte des Monats, was auch ein Mitgrund für meine sporadischen Blogposts ist. Aber bald ist die Durststrecke geschafft. 



Wenige Tage nach dem Umzug konnten wir übrigens relativ entspannt und als Belohnung für unsere Mühen in den Valencia-Urlaub starten! Wie der Urlaub war? Das könnt ihr in einem meiner nächsten Beiträge „Valencia - Der Familienreisebericht“ nachlesen.



Montag, 4. Juni 2018

Herz- und Schmerz-Momente KW 22

Juhu, endlich mal wieder aktuelle Herz- und Schmerz-Momente von mir!!! Es ist schon ewig her, dass ich diese für euch zusammen gefasst habe. Der Umzug ist, zumindest was das Internet betrifft, leider immer noch nicht ganz abgeschlossen... Wir hoffen nun am 12.06. wieder verlässliches Internet im Haus zu haben. Bis dahin muss ich immer auf gut Glück bzw. irgendwo, wo es W-Lan gibt bloggen. Das ist natürlich umständlich... Aber ich hoffe, das hat nun wirklich bald ein Ende. Alles weitere bezüglich Umzug werde ich euch in einem der nächsten Posts erzählen. Jetzt erstmal meine Momente für die letzte Woche:




💓 Mein Herz-Moment #1:

Der Mai war ja wirklich wettertechnisch ein außergewöhnlicher Monat. Selbst hier bei uns gab es über einen ganzen Monat Sonne satt (mit wenigen Ausnahmen). Wir waren daher viel im eigenen Garten und lieben ihn schon jetzt sehr! Das Äffchen ist den ganzen Tag draußen und kommt erst abends glücklich und braun(gebrannt) von Sonne und Matsch ins Haus. Ohne Dusche geht da nix :). Kürzlich habe ich aber auch zufällig entdeckt, dass das Schwimmbad unseres Stadtteils von unserem Haus fußläufig erreichbar ist. Oder eben auch noch besser mit dem Fahrrad, wegen des ganzen Badegepäcks. Kaum habe ich das entdeckt, habe ich mir ein paar Tage später am Mittwoch das Äffchen nach Arbeit und KiTa geschnappt, aufs Fahrrad geschnallt und das Schwimmbad mit ihr ausprobiert. Was soll ich sagen: Der ganze Nachmittag war ein einziger Herz-Moment. Erstens ist das Schwimmbad wunderschön, mit viel Schatten, nicht überfüllt trotz sommerlicher Temperaturen, hat zwei süße Baby- und Kinderbecken und einen kleinen Spielplatz. Was will man mehr? Das Äffchen war vollauf begeistert und nur mit Hilfe von Wassermelone zu einer kleinen Plansch-Pause zu bewegen. Wir haben also gemeinsam geplanscht, gespielt, gepitschert, Melone geschlemmt, die Rutsche und die Schaukel unsicher gemacht und hatten einen wunderschönen Mama-Tochter-Nachmittag. Das muss auf jeden Fall zeitnah wiederholt werden und war ein absoluter Herz-Moment. Auch ich konnte so alles mal hinter mir lassen, und musste nicht an die Arbeit, an die übrigen unausgepackten Umzugskartons oder den Haushalt denken.




💓 Mein Herz-Moment #2:

Der zweite Herz-Moment diese Woche ist zwar immer noch eine absolute Ausnahme, aber ich freue mich daher um so mehr, wenn er uns ab und zu unerwartet ereilt. Das Äffchen hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mal wieder durchgeschlafen!!!! Ja, ich feiere das, weil es eben nicht selbstverständlich ist. Alles andere als das. Normalerweise wird das Äffchen 1-2x nachts wach, braucht Schnuller, Wasser, Nähe o.Ä. Wenn Zähne kommen (im Moment brechen die letzten beiden Backenzähne durch) kann das auch noch öfter sein. Also, einfach freuen, wenn es mal wieder soweit ist und diese Nacht als Herz-Moment verbuchen!




😩 Mein Schmerz-Moment

Diese Woche verlief so toll und angenehm, dass mir auf Anhieb kein Schmerz-Moment eingefallen ist. Was gibt es Besseres?




Was hat eure Woche für euch bereit gehalten? Was habt ihr erlebt?