Samstag, 21. Oktober 2017

Das große Herbst-ABC - D wie Drachen steigen


Das große Herbst-ABC

D - Drachen steigen

Da ich das C ausfallen lasse, geht es heute direkt mit dem Buchstaben D weiter. Wer kennt es nicht aus seiner Kindheit und hat es vielleicht auch mit den eigenen Kindern schon gemacht. Einen Drachen basteln und steigen lassen. Mit Babys und Kleinkindern geht das noch nicht so gut. Deshalb habe ich mir ein schönes Fingerspiel einfallen lassen, welches auch schon für diese Altersstufe geeignet ist. Damit es aber ein wenig interessanter für die Kinder wird, könnt ihr vorher ganz schnell und einfach mithilfe meiner Drachen-Bastelanleitung einen bunten Drachen basteln, entweder für das Kind oder wenn möglich schon mit dem Kind zusammen.  Und das geht so:


Ihr braucht eigentlich nur 4 Materialien:


1 quatratisches Faltpapier in einer beliebigen Farbe
ca. 50 cm Schnur (Wollrest o.Ä.)
Buntstifte oder Wachsmaler in verschiedenen Farben
Klebstoff oder Tesafilm




Und so geht es:


Legt das Faltpapier so vor euch hin, dass eine Ecke nach unten zeigt.



Dann nehmt ihr die untere Ecke und faltet sie nach oben auf die obere Ecke. 


Öffnet die Falte wieder, dass das Papier wieder in Ausangsposition liegt. 


Nun faltet ihr die linke Ecke nach innen Richtung Falz und die rechte ebenfalls.


Nun müsst ihr alles nur einmal umdrehen und der Drache an sich ist schon fertig. Nun könnt ihr oder euer Kind dem Drachen ein lustiges Gesicht malen. Die jüngeren Kinder können evtl. den Drachen auch mit Buntstiften oder Wachsmalern verzieren oder anmalen. 

Nun klebt die Schnur mit Tesa oder Klebstoff unten an den Drachen und macht mehrere Schleifen in die Schnur.

Fertig! 


Mit diesem Drachen könnt ihr eurem Kind jetzt das folgende Fingerspiel zeigen:

Mein kleiner bunter Drache

Mein kleiner bunter Drache, der will heut' hoch hinaus, (1)
drum gehe ich mit ihm auf die Wiese hinterm Haus. (2)

Ich lasse ihn dort steigen, bis in den Himmel hoch, (3)
nur als klitzekleinen Punkt sehe ich ihn noch. (4)

Er tanzt ganz wild im wehenden Wind, (5)  
fliegt auf und ab, saust ganz geschwind.  

Nun hole ich ganz langsam die Leine wieder ein. (6)
Komm mit, mein bunter Drache, wir gehen wieder heim. (7)
                                                                             

Folgende Bewegungen könnt ihr dazu machen:

(1) Drachen hoch in die Luft halten
(2) Mit beiden Händen ein Dach über dem Kopf formen
(3) Drachen wieder ganz hoch in die Luft halten
(4) Mit dem Zeigefinger einen kleinen Punkt formen
(5) Drachen wild durch die Luft tanzen lassen
(6) Mit beiden Händen pantomimisch die Schnur zum Körper ziehen
(7) bei "Komm mit" mit deiner Hand eine Komm-Geste machen




Viel Spaß damit!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Vom ganz großen kleinen Glück

Julie-en-voyage hat zu einer Blogparade aufgerufen, an der ich gerne teilnehmen möchte, weil es sich um ein schönes aber auch interessantes Thema handelt. Nämlich das „Glück“.


Was ist eigentlich Glück? Laut dem Wörterbuch ist Glück ein besonders günstiger Zufall, eine erfreuliche Fügung des Schicksals. Stimmt diese Definition mit meiner eigenen Auffassung von Glück überein? Jein...

Da ich nicht an Zufälle glaube, passt für mich eher die erfreuliche Fügung des Schicksals. Aber das reicht mir auch noch nicht ganz. Meiner Meinung nach ist Glück nichts, was uns einfach so zu fliegt, sondern immer auch an eigenes Zutun gekoppelt. Ein Beispiel: Wenn ich im Lotto gewinne ist das Glück. Hätte ich aber vorher keinen Lottoschein ausgefüllt und abgegeben, hätte ich auch nicht gewinnen können… Ich muss für mein Glück also auch selbst aktiv werden. 

Da kommt mir der hier treffende Satz in den Sinn „Jeder ist seines Glückes Schmied“

Ich denke schon, dass jeder selbst in der Hand hat, ob er Glück hat beziehungsweise ob er ein glückliches Leben führt oder nicht. Glück ist schließlich auch Einstellungssache und man muss es auch als solches erkennen, wenn man ihm begegnet. Das ist gar nicht immer so einfach, weil es sich manchmal erst als vermeintliches Pech tarnt und erst später zeigt sich, dass es doch Glück war. 

Hier passt die chinesische Geschichte „Der Bauer und das Pferd“ sehr gut:

In einem kleinen Dorf in China lebte ein relativ reicher Bauer - der hatte ein Pferd. Und weil er der einzige Bauer im Dorf war, der ein Pferd hatte, sagten die Leute im Dorf: "Oh, so ein schönes Pferd, hat der ein Glück!"
Und der Bauer antwortete: "Ob Glück oder Pech, wir werden sehen..."

Eines Tages brach das Pferd des Bauern aus seiner Koppel aus und lief weg. Der Bauer sah es noch davongaloppieren, aber er konnte es nicht mehr einfangen. Am Abend standen die Leute des Dorfes am Zaun der leeren Koppel, manche grinsten ein bißchen schadenfroh, und sagten: "Oh der arme Bauer, jetzt ist sein einziges Pferd weggelaufen. Jetzt hat er kein Pferd mehr, so ein Pech!"
Der Bauer hörte das wohl und murmelte nur: "Ob Glück oder Pech, wir werden sehen...
"
Ein paar Tage später, sah man morgens auf der Koppel des Bauern das schöne Pferd, wie es mit einer wilden Stute zurückkam. Sie war ihm aus den Bergen gefolgt. Groß war der Neid der Nachbarn, die sagten: "Oh, was hat der doch für ein Glück, der Bauer!" Aber der Bauer sagte nur: "Ob Glück oder Pech, wir werden sehen..."

Eines Tages im Sommer dann stieg der einzige Sohn des Bauer auf das Pferd, um es zu reiten. Schnell war er nicht mehr alleine, das halbe Dorf schaute zu, wie er stolz auf dem schönen Pferd ritt. "Aah, wie hat der es gut!"
Aber plötzlich erschrak das Pferd, bäumte sich auf und der Sohn des Bauern fiel hinunter und brach sich das Bein. Und die Nachbarn schrien auf und sagten: "Oh, der arme Bauer: Sein einziger Sohn! Ob er jemals wieder wird richtig gehen können? So ein Pech!" Aber der Bauer sagte nur: "Ob Glück oder Pech, wir werden sehen..."

Einige Zeit später schreckte das ganze Dorf aus dem Schlaf, als gegen Morgen ein wildes Getrappel durch die Straßen lief. Die Soldaten des Herrschers kamen in das Dorf geritten und holten alle Jungen und Männer aus dem Bett, um sie mitzunehmen in den Krieg. Der Sohn des Bauern konnte wegen seines gebrochenen Beines nicht mitgehen. Und so mancher saß daheim und sagte: "Was hat der für ein Glück!" Aber der Bauer murmelte wieder nur: "Ob Glück oder Pech, wir werden sehen..."! (Quelle unbekannt)

Fazit: Manches, dass uns erst mal Sorgen bereitet, kann sich später als glückliche Fügung entpuppen oder umgekehrt. Es lohnt sich daher oft, erst mal abzuwarten, was noch kommt. 

Eben schrieb ich ja davon, dass Glück auch von meinem Handeln abhängig ist. Anders verhält es sich da mit dem „glücklich sein“. Das ist nicht immer von meinem zu tun abhängig, denn "glücklich machen" kann mich auch jemand anderes – mein Äffchen, wenn es mich umarmt und küsst; mein Mann, indem er mir ein wunderschönes Kompliment macht; mein Chef, wenn er mir für meine Arbeit Wertschätzung entgegen bringt. Obwohl auch hier gilt: Wenn ich als Vorbild voran gehen, z.B. in der Familie, Und meine höchste Priorität ist, diese glücklich zu machen, werde ich das auch so zurückbekommen.

Ich brauche zum glücklich sein 3 Zutaten
- Meine Tochter
- Meinen Mann
- Gesundheit

Warum? Weil meine Familie das Beste ist, was mir passieren konnte. Meine Tochter erwärmt täglich hundertfach mein Herz und es ist pures Glück, sie zu haben, sie im Leben zu begleiten, mit ihr zu staunen, zu lachen und zu weinen. So sieht für mich Erfüllung aus! Und mein Mann? Ist stets an meiner Seite, meine Stütze, mein Halt, mein bester Freund, harter Diskussionspartner, mein Alles-was-ich-brauche! Wir wollen in 100 Jahren noch gemeinsam im Altersheim ein Zimmer teilen und händchenhaltend spazieren gehen. Denn das ist für uns Glück. Und ohne Gesundheit ist es schwer glücklich zu sein (wenn auch nicht unmöglich), denn die Unbeschwertheit wird von der Krankheit aufgefressen und es dauert lange, bis sie wieder einkehrt.

Wann ich das letzte Mal glücklich war? Gerade eben, als das Äffchen mich anstrahlte! Denn eins habe ich gelernt: Das Glück liegt in den kleinen Dingen. Manche warten ein Leben lang auf das große Glück, dabei müssten sie nur die Augen aufmachen und die kleinen Glücksmomente sammeln, welche addiert dann das ganz große Glück ergeben würden! Hier und hier könnt ihr ein paar meiner Glücksmomente nachlesen.

Ich habe mich entschieden glücklich zu sein! Und du?




Mittwoch, 18. Oktober 2017

Das große Herbst-ABC - B wie Basteln mit Kastanien

Das große Herbst-ABC

B - Basteln mit Kastanien

Heute habe ich eine Bastelidee für euch, wie ihr euren Kleinen (und Großen) schnell und ohne viel Material und Aufwand eine tolle Kastanien-Schlangen basteln könnt. Kleinkinder und größere Kinder können damit spielen und kreativ werden. Aber auch für Babys ist die Schlange als Greifspielzeug zur Förderung der Sinnwahrnehmung sehr gut geeignet.


 
Diese Materialien braucht ihr dafür:

8 große Kastanien 
1 Schraubenzieher oder Handbohrer
ca. 50 cm Paket Schnur (o.Ä.)
1 große Holzperle




Und so geht es:

Zuerst durchbohrt ihr alle Kastanien mit dem Schraubenzieher oder Handbohrer.
Anschließend wird die Holzperlen auf die Paketschnur aufgefädelt und in die Mitte der Schnur gezogen. Nun beginnt ihr, BEIDE Enden der Paketschnur durch die Löcher in den Kastanien zu stecken, bis alle Kastanien aufgefädelt sind.
Zuletzt einfach einen Knoten in die Paketschnur machen und fertig ist die Kastanien-Schlange!



Größere Kinder können mit Edding noch ein Gesicht auf den Schlangenkopf malen bei Babys würde ich darauf verzichten, da sie die Kastanien ggf anlutschen oder in den Mund nehmen.

Viel Spaß beim Basteln und Spielen!


Am Samstag, den 21.10. geht es mit dem Buchstaben D weiter (das C wird übersprungen).


Montag, 16. Oktober 2017

KiTa-Eingewöhnung - Teil 3 - Aus der Sicht des Äffchens

Fortsetzung 
von Teil 1 und Teil 


Ich weiß gar nicht, was meine Mama mit ihren beiden streitenden Ichs hat…
Wir hatten heute Vormittag unser Kennenlern-Gespräch in meiner Kita. Ich konnte schon mal sehen, wer ab November auf mich aufpasst und wie die anderen Kinder so sind.

Boah, gibt es da viele Spielsachen!!! Duplo-Steine in einer RIESIGEN Kiste! Eine Kinderküche, ein gewaltiges Kuschelsofa und noch viel viel mehr. Ich konnte mir gar nicht alles in Ruhe anschauen, dazu reichte die Zeit nicht aus… Schließlich wollte ich auch gleich noch beim Laternebasteln mitmachen.

Der Erzieher ist auch total nett gewesen. Er hat mir gleich Stifte zum Malen gegeben und als ich meinen Trinkbecher verschüttet habe, hat er gar nicht geschimpft. Der ist echt tiefenentspannt und die Erzieherin auch.

Die anderen Kinder scheinen o. k. zu sein, aber die gucke ich mir nächstes Mal etwas genauer an. Denn eins steht fest: Ich muss da unbedingt wieder hin! Da kann ich tolle Sachen erleben, soviel ist sicher!

Als Mama dann mit mir nach Hause gehen wollte wäre ich gerne noch viel länger geblieben! Aber der Klügere gibt nach, dann bin ich eben mitgegangen. Nächstes Mal setze ich mich aber durch!

Das wird toll und ich kann es kaum erwarten bis November. Und am Anfang ist Mama ja auch noch mit dabei. Sie bleibt im Hintergrund, aber wenn ich Sehnsucht nach ihr habe, ist sie ganz in der Nähe.

O. k., ein bisschen doof finde ich es schon, dass Mama nicht immer bleiben kann… Wem soll ich denn dann zeigen, wenn ich etwas Tolles gebaut oder gemalt habe? Aber Mama muss wieder arbeiten gehen und vielleicht finden die Erzieher es auch prima, wenn ich etwas Neues schaffe und freuen sich mit mir. Bestimmt sogar.

Ich kann jetzt nicht versprechen, dass ich nicht traurig werde, wenn Mama die ersten Male weggeht und ich ohne sie in der Kita bleiben soll. Aber Mama sagt, sie holt mich immer wieder ab. Bisher konnte ich mich immer 100 Pro auf sie verlassen, darum vertraue ich ihr.

Wir drei werden das schon meistern, Mamas Erzieher–Ich, das Mutterherz und ich. Schließlich sind wir ein gutes Team!


Auf geht‘s!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Herz- und Schmerz-Momente - der etwas andere Wochenrückblick 09.-15.10.17

Es ist wieder soweit, eine Woche ist schon wieder vorbei und mein Äffchen und ich haben wieder viel zusammen erlebt. Hiermit beteilige ich mich diesmal auch an der Blogparade. #sonntagsglück von soulsistermeetsfriends.




💓 Mein Herz-Moment Nr. 1

Als Herz-Moment möchte ich diesmal einen kleinen aber feinen Herbstspaziergang beschreiben. Am Dienstag warteten wir eine Regenpause ab und machten uns sogleich auf zum großen Kastanienbaum, den wir am Vortag schon entdeckt hatten. Da war die Zeit zum Sammeln aber zu knapp und es fing an zu regnen, so dass wir das eben auf den nächsten Tag verschieben mussten. Gesagt, getan!

Schon von Weitem haben wir die vielen Kastanien entdeckt, die unter dem Baum lagen. Soweit das Auge reichte, eine Kastanie neben der anderen. Komisch, dass diese noch nicht von anderen Kindern aufgesammelt worden waren… Egal, so blieb mehr für uns. Wir pickten uns die schönsten Kastanien heraus und hatten am Ende beide Seitenfächer der Wickeltasche prall gefüllt. Das Äffchen war mit großem Eifer dabei – ihre erste Kastanien-Sammel-Aktion! Am Abend haben wir dann noch toll damit gebastelt. Ihr wollt wissen was? Das erfahrt ihr am kommenden Mittwoch, den 18. Oktober, im großen Herbst-ABC.


Auf dem Heimweg hatten wir gleich noch mal einen Riesenspaß! Es gab nämlich eine Pfütze nach der anderen zu durchpatschen. Mit großer Begeisterung stampfte das Äffchen hindurch, dass es nur so spritzte. Ich musste sie von Pfütze zu Pfütze lotsen, um überhaupt irgendwann zu Hause anzukommen. Es war so ein schöner, ausgelassener, fröhlicher Nachmittag und daher definitiv ein Herz-Moment.








💓 Aber auch einen zweiten Herz-Moment möchte ich nicht unerwähnt lassen. Das erste „Ich hab‘ dich lieb“ von meiner Tochter!!! Ihr fragt euch vielleicht, ob sie wirklich schon so gut sprechen kann… Nein, sie legt ja jetzt erst los. Aber wir haben einen Babysignal-Kurs mitgemacht. Hier lernen die Kinder zur Unterstützung der Kommunikation bestimmte Gesten aus der Gebärdensprache, um sich auch ohne Worte schon verständigen zu können. Täglich mache ich ihr die Geste für „Ich hab dich lieb“ vor und spreche es auch aus. Sie macht die Geste dann so gut sie kann nach. Diesmal machte sie die Geste aber aus heiterem Himmel, ohne sie vorher von mir gesehen zu haben und umarmte mich dann stürmisch. Wenn das kein Herz-Moment ist…


😩 Mein Schmerz-Moment
Diese Woche gab es zum ersten Mal mehrere Situationen, wo das Äffchen aus Wut und Frust anfing um sich zu hauen. Als ich ihr sagte, dass ich das nicht möchte, machte sie entweder weiter oder begann zu grinsen. Viele erfahrene Mamas werden jetzt sagen: Gewöhn‘ dich dran, das ist erst der Anfang! Aber mich hat es trotzdem ziemlich getroffen und emotional mitgenommen. Also schon eindeutig ein Schmerz Moment für mich. Abends im Bett habe ich dann mal danach gegoogelt (eigentlich meistens keine gute Idee, aber in diesem Fall doch). So fand ich zwei großartige Artikel zu dem Thema hauen und grinsen. Weil ich sie so toll und hilfreich finde habe ich sie euch hier und hier verlinkt. 
Ich weiß jetzt, dass das Äffchen während eines Wutanfalls selbst überfordert ist und ihre Gefühle noch nicht regulieren kann. Daher versuche ich in Zukunft, sie durch die Wut zu begleiten, anstatt sie schlimmstenfalls für ihre Gefühle zu schimpfen. Und das Grinsen ist in den meisten Fällen eine Beschwichtigungsgeste, wird aber fast immer (so auch von mir) fehlinterpretiert als Provokation. Dabei können Kinder erst provozieren, wenn sie sich in andere hineinversetzen können und das klappt frühestens ab drei Jahren, meistens eher später. Seit ich das weiß und es mir immer wieder bewusst mache, kann ich viel besser mit ihrer Wut umgehen und nehme sie nicht mehr so persönlich.


Nun wünsche ich euch wieder eine schöne neue Woche und viele tolle und interessante Erlebnisse! 

Samstag, 14. Oktober 2017

Das große Herbst - ABC

Der Herbst ist ja nun schon voll im Gange und weil ich so viele Ideen zu dieser schönen Jahreszeit habe, Rezepte, Bastelanleitungen, Herbstgeschichten uvm. mit euch teilen möchte, startet heute mein großes Herbst-ABC. Immer samstags und mittwochs nehme ich mir in den nächsten Wochen einen (manchmal auch mehrere zusammen) Buchstaben aus dem Alphabet vor und poste dazu einen schönen Herbstbeitrag. Ich möchte das aber nicht ganz alleine machen, ich habe mir Verstärkung geholt und ihr dürft euch auf den ein oder anderen Gastartikel von ganz tollen Mami- und Familienbloggern freuen, aber auch über Beiträge aus meiner Familie. Ich freue mich auf eine bunte Vielfalt an Artikeln und Ideen rund um den Herbst!


Das große Herbst-ABC

A - (Brat-) Apfel mal anders 

Heute möchte ich euch ein tolles abgewandeltes Bratapfel-Rezept vorstellen, nämlich das Bratapfel-Bruscetta. 

Es ist wunderbar für die herbstliche Jahreszeit geeignet und kann entweder als Kuchenersatz am Nachmittag zum Kaffee oder Tee serviert werden, oder aber auch als herbstliche Nachspeise nach einem leckeren Herbstessen.

Die Zutaten (für 3 Personen):

2 rote Äpfel
2 EL Butter
50 g Mandelblättchen
Zimt-Zucker
150g Vanillepudding (könnt ihr selber machen, oder einfach fertig kaufen) 
3 Franzbrötchen (oder für Nicht-Hamburger: 3 Scheiben Rosinenzopf)  




Und so geht's:

Zuerst werden die Äpfel geschält und in ca 1cm große Würfel geschnitten. Anschließend werden die Franzbrötchen jeweils in 3 Streifen geschnitten und mit dem Vanillepudding bestrichen.
Anschließend die Butter in einer Pfanne erhitzen, Mandelblättchen anbraten und die Apfelwürfel dazugeben. Alles mit Zimt und Zucker abschmecken und die Apfelmasse auf den bestrichenen Franzbrötchen verteilen. 

  


Und so sieht es aus, wenn die Bratapfel-Bruscetta fertig ist. Ich kann schonmal soviel verraten: Es schmeckt super lecker!!!



Also viel Spaß beim Ausprobieren!


Am Mittwoch, den 18.10. geht es mit dem großen Herbst-ABC weiter, natürlich mit dem Buchstaben B.


                               

Mit diesem Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade "Goldener Herbst" Sarah mit dem Blog feiertaeglich






Donnerstag, 12. Oktober 2017

20 Dinge, an denen du merkst, dass du mit (min.) einem Kind zusammen lebst

Blogparade, die Zweite. Im Moment gibt es einfach so viele schöne Blogparaden, an denen ich auch gerne teilnehmen möchte, darum kommt heute schon die Zweite in der Woche. Die Erste war gestern und ihr findet sie hier.

Heute geht es um die wirklich tolle und auch lustige Blogparade von Frida mit  2kindchaos zum Thema Echt jetzt? So ist das Leben mit Kindern wirklich!



Wir Mütter sollen 20 Dinge raushauen, an denen wir merken, dass wir mit (min.) einem Kind zusammen leben. Erst dachte ich, da fallen mir niemals 20 Stück ein, aber ich habe mich getäuscht, es flutschte förmlich...


Du lebst mit (min.) einem (Klein-)Kind zusammen, ...

1. ... wenn Du essen inzwischen lieber bestellst, anstatt ins Restaurant zu gehen. Das ist mit Kleinkind nämlich oft eher unentspannt und anstrengend. Das Kind möchte nicht sitzen bleiben, alles ist interessanter als der Hochstuhl und der Essvorgang an sich ist oft auch noch eine ziemliche Schweinerei.


2. ... wenn Du im Umkreis von 50 km alle Restaurants bzw. Cafes mit Kinderspielecke kennst, weil du und dein Ehemann oder Freundin mit Kind so zumindest den Hauch einer Chance auf eine nette Unterhaltung hast.


3. ... wenn Du einen Pubs deines Kindes oder eine volle Windel am Abend mit Beifall würdigst, in der Hoffnung, dass das Kind jetzt auch gut schlafen kann.


4. ... wenn Du alle Texte des sprechenden Spielzeug-Handys auswendig mitsprechen oder -singen kannst.


5. ... wenn Du schon so viel Geld in Ruckelautos gesteckt hast, dass du davon inzwischen eine tolle Designer-Handtasche kaufen könntest.


6. ... wenn Du auf deinem Handy NUR noch Fotos von deinem Kind hast, aber keins löschen kannst, weil ja alle "soooo süß" sind. 


7. ... wenn Du abends oder am Wochenende denkst du feierst die wildeste Party, obwohl du "nur" ein paar Freunde eingeladen hast.


8. ... Wenn Du vom Kochmuffel und Fastfood-Liebhaber zum Öko-Bio-Koch mutiert bist.


9. ... wenn Du heimlich naschst, damit du nicht teilen musst und weil du ja eigentlich ein gutes Vorbild für dein Kind sein solltest.


10. ... Wenn Du jeden "Wauwau" feierst, obwohl du ausnahmsweise alleine unterwegs bist - Macht der Gewohnheit...


11. ... Wenn NACH dem Staubsaugen VOR dem Staubsaugen ist. 


12. ... wenn Du nach 4 Stunden Schlaf am Stück Bäume ausreißen kannst, weil dein Körper eh nicht mehr gewöhnt ist.


13. ... wenn Du alle weißen Hosen, Shirts und Blusen aus deinem Kleiderschrank verbannt hast, weil diese beim Tragen in Anwesenheit eines Kindes sowieso nicht lang weiß bleiben - Tomatensoße, Bananenmatsch und Schokoeisflecken sorgen für ungewünschte Farbtupfer.


14. ... wenn Du deine Eltern besuchst und diese nur noch Augen für ihr Enkelkind haben.


15. ... wenn Du kläffende Hunde, hämmernde Nachbarn und durchdringende Feuerwehr-Sirenen hasst, weil sie dein Kind aus dem lang herbeigesehnten Schlaf reißen und du wieder von vorne anfangen musst.


16. ... Wenn Du dir den Lebensmittel-Einkauf vom Lieferservice bringen lässt, anstatt selbst mit Sack und Pack in den Supermarkt zu fahren. Das spart Zeit und viele Nerven... UND...


17. ... wenn Du inzwischen mit dem DHL-Paketboten gut befreundet bist und täglich bei dir klingelt, weil es einfach entspannter ist, Spielsachen, Klamotten und alles andere online zu bestellen, als mit ungeduldigem Kind im Kaufhaus in der Umkleide zu stehen.


18. ... wenn Du im Winter "nur kurz" die Wohnung verlassen willst, aber eine halbe Stunde brauchst, überhaupt loszukommen, weil es ewig dauert, dem Kind Schneeanzug, Mütze, Schal, Handschuhe und Winterstiefel anzuziehen.


19. ... wenn Du in Kauf nimmst, dass dein Kind das gesamte Bücherregal ausräumt, nur damit du ein paar Minuten einfach auf dem Sofa verschnaufen kannst.


20. ... wenn Du immer kalten Tee oder Kaffee trinken musst, weil das Kind gerade dann eine frische Windel braucht oder aufs Klo muss, wenn du dir eine Tasse gemacht hast.


Na, habt ihr euch in einigen Punkten wieder gefunden? Bestimmt würden euch noch mehr davon einfallen. Aber auch diese 20 Punkte können mir mein Mamadasein nicht (oder kaum) vermiesen. Das gehört eben genauso dazu wie das Kuscheln nach dem Mittagsschlaf, der schöne Herbstausflug zum Kastanienbaum, die staunenden Kinderaugen, wenn sie eine kleine Schnecke entdecken uvm. Das Leben mit Kind ist eben bunt, und BUNT ist meine Lieblingsfarbe!